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The Tourist

US-Remake der französischen Hitchcock- Hommage "Fluchtpunkt Nizza", in dem ein harmloser Tourist ins Visier von Polizei und Unterwelt gerät, nachdem er ein Wochenende mit einer geheimnisvollen Schönheit verbracht hat.


The Tourist

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Erhältlich seit:
19.04.2011

Originaltitel: The Tourist

Thriller

USA 2010
Laufzeit: 98 Min.
FSK: ab 12

Angelina Jolie
Johnny Depp
Paul Bettany

Regie: Florian Henckel von Donnersmarck
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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The Tourist

Um über ein gebrochenes Herz hinwegzukommen, reist der Amerikaner Frank nach Europa. Immer wieder kreuzen sich seine Wege mit der mysteriösen Elise, die mit Frank alsbald zu flirten beginnt. Doch die Romanze hat unerwartete Nebeneffekte: Mit einem Mal heften sich Polizei, Geheimdienste und das organisierte Verbrechen an die Fersen des ahnungslosen Mannes: Frank wird wegen seiner Kontakte zu Elise für einen europaweit gesuchten Verbrecher gehalten, und verliebt sich in Venedig zu allem Überfluss in die geheimnisvolle Schöne.

Der erste Hollywood-Film von Florian Henckel von Donnersmarck ist auch seine erste Regiearbeit seit seinem Oscar-Triumph mit "Das Leben der Anderen": In dem US-Remake der französischen Hitchcock-Hommage "Fluchtpunkt Nizza" (2005) erweist sich der Filmemacher abermals als souveräner, stilsicherer Filmemacher, der es versteht, seine charmant aufspielenden Stars (Johnny Depp, Angelina Jolie) ebenso strahlend in Szene zu setzen wie die handverlesenen Locations in Paris und Venedig. Old School wirkte selten so sinnlich und modern wie hier.

The Tourist

Mit großer Geste frönt Oscar-Gewinner Florian Henckel von Donnersmarck in seinem ersten Hollywoodfilm einem glamourösen Starkino von einst, das man längst ausgestorben wähnte.

"Charade" von Stanley Donen oder Hitchcocks "Der unsichtbare Dritte" sind die unverkennbaren Vorbilder für die zweite Regiearbeit von Florian Henckel von Donnersmarck, ein geradezu süffig in edelste und exklusivste Designs und Dekors des Alten Europa gehülltes Rätselspiel, für das sich mit Johnny Depp und Angelina Jolie die zwei größten Stars des gegenwärtigen Hollywoodkinos gewinnen ließen. Das Teuerste ist gerade gut genug für das Remake des französischen Thrillers "Anthony Zimmer" von 2005 (deutscher TV-Titel: "Fluchtpunkt Nizza"). Ein bisschen lässt einen das Gefühl nicht los, als habe sich der deutsche Regisseur mit seinem ersten Film seit "Das Leben der Anderen" vor vier Jahren selbst belohnt für den sensationellen Triumph des Erstling, der im Oscar-Gewinn als bester fremdsprachiger Film gipfelte.

Verdenken kann man es ihm jedenfalls nicht, auf das strenge, präzise Drama über menschliche Tragödien im Unrechtssystem der DDR einen leichten, unbeschwerten Unterhaltungsfilm folgen zu lassen, der ungefähr am anderen Ende des filmischen Spektrums angesiedelt ist: Ebenso romantisch wie die Handlung über einen nichts ahnenden amerikanischen Mathe-Professor auf der Suche nach Neuorientierung in der alten Welt, der von einer geheimnisvollen Schönen instrumentalisiert wird, um schlimme Finger und den langen Arm des Gesetzes zu täuschen, ist die Haltung von von Donnersmarck. Mit ihr zelebriert er ein Kino, das es in Zeiten der ewigen Beschleunigung eigentlich längst nicht mehr gibt und in dem die zart ausgeleuchteten Gesichter seiner Stars die aufwändigsten Special Effects sind.

"The Tourist" hält sich inhaltlich zunächst ziemlich sklavisch an die Vorlage, um nach der zwischenzeitlichen Trennung seiner beiden Helden in Venedig Überraschungen und Handlungswendungen im Minutentakt aus dem Zylinder zu zaubern: Dass der unbedarfte Amerikaner, der standhaft darauf besteht, die Menschen in Italien auf Spanisch anzusprechen, sich in die Femme fatale verliebt, deren Täuschung es zu verdanken ist, dass er für einen tolldreisten Großbetrüger gehalten wird, mag noch nachvollziehbar sein. Dass sich der Tappsbär zum furchtlosen Retter wandelt, ist der Handlungskonvention geschuldet. Alles andere, was den Machern an Volten so einfiel, muss man halt schlucken. Das ist okay:

"The Tourist" will Spaß machen, will den Zuschauer trunken machen mit seinem Rausch der Bilder, den Fünf-Sterne-Hotels, den atemberaubenden Roben, den bis in die letzte Nebenrolle perfekt gebundenen Krawatten. Es ist Fantasykino für Erwachsene, das in seinen hüftsteifen Actionszenen ins Straucheln kommt, ansonsten aber prächtig unterhält mit seiner Ode an die Schönheit, in der alles möglich ist. Auch dass der Mathelehrer das Herz der Beauty aus den Oberen Zehntausend gewinnt. ts.

The Tourist

Der unauffällige Amerikaner Frank reist durch Europa, um eine unglückliche Liebe zu vergessen und trifft im Zug von Paris nach Venedig die atemberaubend schöne Elise. Als sie auch in Venedig seine Nähe sucht, fühlt Frank sich mehr als geschmeichelt. Aber die geheimnisvolle Unbekannte hat seinen Weg nicht zufällig gekreuzt. Nach einer gemeinsamen Nacht verschwindet sie und Frank findet sich plötzlich in einem halsbrecherischen Abenteuer wieder, in dem er gleichzeitig von russischen Killern und einer mit allen Mitteln agierenden Polizei gejagt wird. Frank muss unbedingt herausfinden, in wessen gefährliches Spiel er geraten ist. Und der Schlüssel dazu ist Elise.

THE TOURIST ist der zweite Spielfilm des deutschen Oscar[r]-Preisträgers Florian Henckel von Donnersmarck, der mit "Das Leben der Anderen" einen der erfolgreichsten deutschen Filme der letzten Jahre drehte. Für die Hauptrollen in seinem elektrisierenden Thriller konnte er die größten Stars Hollywoods gewinnen.

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Angelina Jolie   als Elise Ward
  Johnny Depp   als Frank Tupelo
  Paul Bettany   als Inspektor John Acheson
  Timothy Dalton   als Chefinspektor Jones
  Steven Berkoff   als Reginald Shaw
  Rufus Sewell   als Der Engländer
  Bruno Wolkowitch   als Sergeant
  Mhamed Arezki   als Kurier
  Ralf Moeller  
 
Regie:  Florian Henckel von Donnersmarck  
Buch:  Julian Fellowes  
  Christopher McQuarrie  
  Florian Henckel von Donnersmarck  
Musik:  James Newton Howard  
Kamera:  John Seale  
Produzent:  Graham King  
  Gary Barber  
  Roger Birnbaum  
  Jonathan Glickman  
  Tim Headington  

Vier Golden Globes für "The Social Network"

Mein lieber Schwan: Natalie Portman bekam einen Globe für "Black Swan", Christian Bale einen für "The Fighter". Top-Abräumer bei den Golden Globes wurde "The Social Network."

Beherrschte die Globes: "The Social Network" (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Beherrschte die Globes: "The Social Network" (Foto: Sony Pictures)

Teilen? Kommt gar nicht in Frage: "The Social Network" ist jetzt befreundet mit vier Golden Globes: David Finchers Film wurde mit vier Preisen ausgezeichnet, unter anderem in der Königskategorie Bestes Drama. Weitere "Social Network"-Globes gingen an David Fincher selbst für die beste Regie, Aaron Sorkin für das beste Drehbuch sowie Trent Reznor und Atticus Ross für die beste Musik.

"The Kids Are All Right" ist die beste Komödie, Hauptdarstellerin Annette Bening wurde auch zur besten Komödien-Schauspielerin erklärt. Eine kleine Überraschung ist die Auszeichnung von Paul Giamatti ("Barney's Version") als bester Darsteller in einer Komödie.

"The Tourist" von Florian Henckel von Donnersmarck ging leer aus

Die weiteren Preise gingen an die designierten Favoriten: Natalie Portman ist beste Hauptdarstellerin eines Dramas für "Black Swan", Colin Firth bester Hauptdarsteller eines Dramas für "The King's Speech". Die Nebendarstellerpreise gingen an Christian Bale und Melissa Leo, jeweils für "The Fighter". Zum besten Animationsfilm wurde "Toy Story 3" erklärt. Und bester fremdsprachiger Film ist "In a Better World" der Dänin Susanne Bier.

Trotz dreier Nominierungen gab es keinen Gewinnerapplaus für Florian Henckel von Donnersmarcks Thriller "The Tourist". Auch Robert Schwentke, dessen "R.E.D. - Älter. härter. besser." ebenfalls nominiert war, ging leer aus.

Bei den Fernseh-Globes wurden die Preise weitestgehend ebenfalls den Favoriten zugedacht: "Boardwalk Empire" wurde als bestes Drama geehrt, "Glee" als beste Comedy/Musical. Beste Miniserie ist die deutsche Koproduktion "Carlos - Der Schakal". Darstellerpreise gingen an Katey Sagal ("Sons of Anarchy"), Steve Buscemi ("Boardwalk Empire"), Laura Linney ("The Big C"), Jim Parsons ("The Big Bang Theory"), Claire Danes ("Temple Grandin"), Al Pacino ("You Don't Know Jack"), Jane Lynch ("Glee") und Chris Golfer ("Glee").

 

The Tourist in der Fotoshow

 

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