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The Transporter

Temporeicher Actionthriller, in dem ein Kurierfahrer in einen Menschenhändlerring verwickelt wird.


ohne Abbildung

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Erhältlich seit:
27.10.2008

Originaltitel: The Transporter

Action

Frankreich/USA 2002
Laufzeit: 89 Min.
FSK: ab 16

Jason Statham
Qi Shu
Matt Schulze

Regie: Louis Leterrier, ...
Universum Film

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Menschen, Action, Explosionen: Luc Bessons neueste Produktion "The Transporter" ist ein Thriller auf der Überholspur. Mit einem Actionstar von morgen.

Frank kann schöne Frauen ebenso gut handhaben wie Explosivstoffe (Foto: Tobis) Großansicht

Frank kann schöne Frauen ebenso gut handhaben wie Explosivstoffe (Foto: Tobis)

Frank Martin (Jason Statham aus "Snatch") ist Kurierfahrer und auf illegale Ladungen spezialisiert. Er ist der Beste seines Fachs. Und als Profi befolgt er strikt drei eiserne Regeln: 1. Stelle keine Fragen. 2. Öffne niemals ein Paket. 3. Wenn Du eine der beiden Regeln brichst, bist Du tot.

An Regel 1 hält er sich zunächst noch, als er sich in seinem geliebten BMW auf den Weg macht, mit einer Lieferung für den zwielichtigen Geschäftsmann "Wall Street". Mit Regel 2 bricht der supercoole Spezialist für Gefahrgut, als das Bündel in seinem Kofferraum plötzlich Lebenszeichen von sich gibt.

Gemeinsam geht das Duo auch über Leichen (Foto: Tobis) Großansicht

Gemeinsam geht das Duo auch über Leichen (Foto: Tobis)

Explosive Mischung

Er entdeckt die wunderschöne Asiatin Lai, die einem Menschenhändlerring auf der Spur war und beseitigt werden sollte. Zwar liefert er sie mit einigen Mühen tatsächlich in Wall Streets Villa ab, doch ehe er sich versieht befindet er sich im Kreuzfeuer einer Bande skrupelloser Verbrecher. Fortan sind Frank und Lai damit beschäftigt, Regel Nummer 3 nicht wahr werden zu lassen, denn das Gangstersyndikat eröffnet eine gnadenlose Hetzjagd auf das Duo...

"The Transporter" ist eine hochkarätige, explosive Mixtur aus europäischem, amerikanischem und asiatischem Action-Kino. Ein Leckerbissen für Fans brillant choreographierter Autojagden und Feuerwechsel. Die eigentliche Sensation des Films aber ist Hauptdarsteller Jason Statham. Sein cooler Charme erinnert an den guten alten "Stirb Langsam" Bruce Willis - und seine Kampftechnik an die Kunst von Jackie Chan. Die Geburt eines neuen Actionstars.

The Transporter

Hyperenergetische Martial-Arts-Action, europäische Locations, ein nicht-asiatischer Protagonist, stuntlastig von einem Hongkong-Veteranen inszeniert - könnte dies etwa ein neuer Film mit Jean-Claude Van Damme sein? Nein, es handelt sich um das erste Starvehikel für Jason Statham, der mit den Guy Ritchie Indiehits "Bube, Dame, König, Gras" und "Snatch" auf sich aufmerksam machte. Den "Muscles from Brussels" hat Statham damit einen entscheidenden Coolness-Bonus voraus, und zudem gewährleistet Produzent Luc Besson, dass auch in punkto visuellem Stil nicht gegeizt wird.

Actionästhet Besson verfasste das Drehbuch in Zusammenarbeit mit Robert Mark Kamen ("Das fünfte Element", "Karate Kid"-Reihe), mit dem er zuletzt das Skript für den Jet-Li-Euroactioner "Kiss of the Dragon" schrieb. Dabei steht schlüssige Plotkonstruktion bewusst im Hintergrund, stattdessen gilt es, die Voraussetzungen für temporeiche Actionsequenzen mit rasanten Autoverfolgungsjagden, bleihaltigem Kugelfeuer, wummernden Explosionen und jeder Menge ansehnlicher Kampfsporteinlagen zu schaffen. Gleich mit dem Prolog stehen die Zeichen auf Vollgas: Titelfigur Frank Martin, ein privater Kurierfahrer, der sich auf illegale Ladungen spezialisiert hat, wird mit einer atemberaubenden, schnellgeschnittenen Verfolgungsjagd durch Nizza eingeführt. Frank ist ein wortkarger Einzelgänger mit Prinzipien der 'Mann ohne Namen'-Schule, zu dessen goldenen Regeln es zählt, sich stets minutiös an den abgemachten Deal zu halten, keine Namen wissen zu wollen und nie das zu transportierende Paket zu öffnen. Gegen letztere Regel verstößt er jedoch, als er bei einer Lieferung an den Gangster Wall Street (Matt Schulze aus den "Blade"-Filmen gibt einen eher bisslosen Bösewicht ab) Lebenszeichen aus seinem Kofferraum bemerkt. So macht er Bekanntschaft mit Lai (Qi Shu), die er jedoch ohne mit der Wimper zu zucken am vorgesehenen Ziel abliefert. Als ihm Wall Street als Dank eine Bombe im Aktenkoffer mitgibt, deren Detonation Frank nur um Haaresbreite entgeht, läuft der ehemalige Spezialeinheit-Soldat Amok und macht im Alleingang eine halbe Armee von Wall Streets Schergen platt. Widerstrebend rettet er Geisel Lai und nimmt sie mit nach Hause in seine elegante Villa an der Cote d'Azur. Die wird von den Gangstern mit Maschinengewehrsalven durchlöchert und schließlich mit einem Raketenwerfer in die Luft gejagt. Frank und Lai, die mittlerweile à la Mark Wahlberg und China Chow in "The Big Hit" ein Verhältnis haben, können jedoch entkommen. Nach einigen weiteren Handgreiflichkeiten - origineller Höhepunkt ist ein glitschiges Mano-a-Mano in einer Werkstatt, deren Boden mit Motoröl bedeckt ist - kommt es auf einer Schnellstrasse mit einem LKW voller asiatischer illegaler Immigranten (der Subplot erinnert an "Lethal Weapon 4", bei dem Regisseur Corey Yuen für die Stuntchoreographie verantwortlich war) zum "Mad Max"-inspirierten Showdown.

Eindeutiger Mittelpunkt des Films ist Statham, der äußerlich an den jungen Bruce Willis erinnert, sich eine Scheibe von Clint Eastwoods frostig-coolen Charme abgeschnitten hat und kampfsporttechnisch ebenso überraschend überzeugend wirkt wie zuletzt Matt Damon in "Die Bourne Identität". Da die Riege alternden Actionstars dringend von neuen Gesichtern abgelöst werden muss, darf Statham ohne Frage zu den kompetenten Kandidaten gerechnet werden - auch wenn seine Filme künftig mehr Substanz haben dürfen statt wie visuell aufgemotzte Remakes von Direct-to-Video-Actionern der frühen Neunziger zu wirken. ara.

Darsteller:  Jason Statham   als Frank Martin
  Qi Shu   als Lai
  Matt Schulze   als Wall Street
  François Berléand   als Tarconi
  Ric Young   als Mr. Kwai
  Doug Rand   als Anführer
  Didier Saint Melin   als Boss
 
Regie:  Louis Leterrier  
  Corey Yuen  
Buch:  Luc Besson  
  Robert Mark Kamen  
Musik:  Stanley Clarke  
Kamera:  Pierre Morel  
Produzent:  Luc Besson  
  Steve Chasman  

Edward Norton ist Hulk

Groß, grün, stark und verdammt wütend.

Er versucht sich erstmals als Superheld: Edward Norton (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Er versucht sich erstmals als Superheld: Edward Norton (Foto: Kurt Krieger)

Der grasgrüne Comic-Held tauchte das erste Mal 1962 auf dem Papier auf. Später bekam er seine eigene TV-Serie und 2003 schließlich auch einen Kinofilm. Doch war Ang Lees "Hulk" mit Eric Bana ein eher bescheidener Erfolg. Nun wollen die Produzenten noch einmal von vorne anfangen und den grünen Riesen wieder mehr an den Comics orientieren - mit Edward Norton in der Hauptrolle.

Vielleicht nicht gerade die Besetzung, mit der Fans des grünen Helden gerechnet hatten. Ob Norton vor den Dreharbeiten Stammgast im Fitnesstudio wird, oder Hulk doch wieder aus dem Computer kommt, bleibt abzuwarten. Darüber, dass der 37-Jährige aber garantiert die richtige Wahl ist, sind sich die Produzenten der Marvel Studios einig: "Edward transformiert sich regelrecht, wenn er eine Rolle annimmt, und das ist die beste Voraussetzung um Bruce Banner und Hulk zu spielen."

Neues Konzept, neues Team

"The Incredible Hulk" soll lustiger und actionreicher werden als sein Vorgänger: Banner ist auf der Flucht und versucht, ein Heilmittel gegen seine Mutation zu finden, die ihn immer, wenn er wütend ist, in Hulk verwandelt.

Regisseur Louis Leterrier ("The Transporter") wird die Comicverfilmung inszenieren. Autor Zak Penn ("X-Men 3") kümmert sich um das Drehbuch - ein Team, das garantiert für viel Action sorgen wird.

Bereits im Sommer 2008 soll der Film in die Kinos kommen.

 

The Transporter in der Fotoshow

 

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