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The Village - Das Dorf

Neuer Gruselthriller von M. Night Shyamalan ("Signs - Zeichen") über ein isoliertes, von mythischen Kreaturen bedrohtes Dorf.


The Village - Das Dorf

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Erhältlich seit:
17.02.2005

Originaltitel: The Village

Thriller/ Drama

USA 2004
Laufzeit: 103 Min.
FSK: ab 12

Bryce Dallas Howard
Joaquin Phoenix
Adrien Brody

Regie: M. Night Shyamalan
Walt Disney Studios Home Entertainment

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Erfolgsregisseur M. Night Shyamalan ("The Sixth Sense") beschwört wieder die Macht des Unheimlichen. Doch noch nie erzählte er eine so bewegende Geschichte.

Eine tapfere Schönheit, die alles riskiert (Foto: Buena Vista) Großansicht

Eine tapfere Schönheit, die alles riskiert (Foto: Buena Vista)

Vor diesem Mann zittert die Welt: Mit Blockbustern wie "The Sixth Sense" brachte M. Night Shyamalan den subtilen Grusel zurück ins Kino. Als einer der ersten Filmemacher seit Alfred Hitchcock wurde er zu einem regelrechten Markennamen im Thriller-Genre.

So ist es kein Wunder, dass "The Village - Das Dorf" gleich nach Start in den USA zum Publikumsrenner avancierte.

Doch Shyamalan ruht sich nicht auf seinen bisherigen Erfolgen aus, auch mit diesem Film nimmt er den Zuschauer mit auf eine einzigartige Fahrt in die Urängste der Menschen.

Ein wagemutiger Einzelgänger (Foto: Buena Vista) Großansicht

Ein wagemutiger Einzelgänger (Foto: Buena Vista)

Unheimliche Monster

Kam der Schrecken bisher aus dem Jenseits oder dem All, so geht die Bedrohung im "Dorf" von den unheimlichen Kreaturen aus.

Ende des 19. Jahrhunderts lebt eine Bauerngemeinde auf ihren Feldern inmitten eines Waldgebiets. Doch diese Wälder sind die Heimat mysteriöser Monstren.

Bislang herrschte ein Waffenstillstand mit den unbekannten Wesen. Nur darf keiner ihr Gebiet betreten. So ist das Idyll auch Gefängnis.

Ein wahnsinniger, der tiefer blickt (Foto: Buena Vista) Großansicht

Ein wahnsinniger, der tiefer blickt (Foto: Buena Vista)

Der Rätsel-König

Die jüngere Generation will diese Isolation nicht länger akzeptieren - die Jahrzehnte währende Balance gerät in Gefahr; das Böse bricht über die Gemeinschaft herein.

Verblüffende Schlusswendungen sind M. Night Shyamalans Markenzeichen, und so ist auch in diesem Film nicht alles so, wie es scheint. Doch "The Village - Das Dorf" bietet weit mehr als einen ausgeklügelten Rätsel-Thriller.

Der Filmemacher erweist sich erneut als Meister beklemmender Stimmungen; geschickt wie in "Sixth Sense" spielt er auf der Klaviatur des Grauens.

Geheime Gefühle (Foto: Buena Vista) Großansicht

Geheime Gefühle (Foto: Buena Vista)

Anders als die anderen

Doch er hat als Erzähler sehr viel dazu gelernt: Zum ersten Mal breitet er ein ganzes Panorama an komplexen Charakteren aus. Und zum ersten Mal entspinnt er eine anrührende Liebesgeschichte.

So ist sein neuer Film "The Village - Das Dorf" Thriller, Romanze und eine Studie über die Macht der Zerstörung in einem. Und noch etwas hebt diesen Film gravierend von seinen Vorgängern wie "Signs oder "Unbreakable" ab.

Gehe niemals in den Wald, denn dort warten sie auf dich (Foto: Buena Vista) Großansicht

Gehe niemals in den Wald, denn dort warten sie auf dich (Foto: Buena Vista)

Neuentdeckung

Zum ersten Mal vertraut Shyamalan die zentrale Rolle nicht einem Männer-Star wie Bruce Willis an, sondern einer hinreißenden Newcomerin: Bryce Dallas Howard behauptet sich so virtuos in einem Ensemble von Star-Mimen wie Oscargewinner Adrien Brody ("Der Pianist"), dass sie als eine der Entdeckungen des Jahres gelten darf.

"The Village - Das Dorf" wiederum ist einer der originellsten Blockbuster dieses Kinosommers.

The Village - Das Dorf

Rot ist die Farbe, die sie anlockt, Gelb der Ton, der sie besänftigt und Grün die Farbe der Hoffnung, dass nach "Sixth Sense", "Unbreakable" und "Signs - Zeichen" das Konzept des übernatürlichen Überraschungsthrillers ein weiteres Mal Früchte trägt. Dank einer erneut cleveren Prämisse, die sich ideal zum Schüren von Neugier nutzen lässt, stehen die Zeichen für eine grüne Ampelschaltung bestens, auch wenn "The Village", der bislang ambitionierteste und strengste Film von M. Night Shyamalan, seine Besucher stärker polarisieren könnte als die anderen Grusel-Rätsel-Hybriden des Autors und Regisseurs.

Entscheidend für einen langfristigen Erfolg, der sich schließlich auch in der Zweitverwertung unter dem Laser niederschlagen soll, ist letztlich das Maß, wie harmonisch Erwartungen und Seherfahrung in Einklang gebracht werden können. Diese Variable ist auch bei "The Village" unberechenbar, weil jeder sein eigenes Drehbuch mit ins Kino bringt oder dort entwickelt, das dann an entscheidenden Stellen entweder überflüssig oder dominant wird. Gesichert aber ist, dass dank eines atmosphärischen Trailers und eines Marketings, das die Warnfarbe Rot clever als Köder benutzt, diesen Film Millionen sehen wollen. Grund ist Shyamalans Ruf als Magier von Suspense und Twists sowie Urängste, denen sich der Mensch immer wieder stellen muss. Kultiviert wurden sie früher in Märchen, die auch den neuen Film des Regisseurs maßgeblich beeinflussen.

Schauplatz ist ein kleines, isoliertes Dorf in Pennsylvania, das 1897, an der Schwelle zur Moderne, mit alten Mythen konfrontiert ist. Umringt von undurchdringlichen Wäldern, leben die Dorfbewohner ein Quäker-ähnliches friedliches Leben, sofern keiner die mit Wachturm gesicherte Grenze zum Wald überschreitet. Denn hierhin haben sich gefürchtete Kreaturen zurückgezogen, die mit animalischen Lauten Angst in den Menschen säen und sie mit sporadischen nächtlichen Besuchen warnen, sollte ihr Territorium verletzt werden. Ihre Präsenz wird weitgehend von Geräuschen etabliert, wenn Zweige knacken, an Türen geschabt wird oder über dem Keller Schritte zu hören sind. Mit wenigen, atmosphärisch magischen Bildern deuten Shyamalan und sein exzellenter Kameramann Roger Deakins die humanoide Gestalt der Wesen an, die Fleischfresser sind, sich unter roten Umhängen verbergen und in die Häuser einfallen, wenn sie sich bedroht fühlen.

Wie in "Signs" beschränkt sich die Regie auf Fast-Kontakte, erzeugt meisterlich Spannung, wenn sich die Jungs zur Mutprobe an die Waldgrenze stellen oder die Hand eines blinden Mädchens durch eine geöffnete Tür in die Außenwelt greift, gerade als sich das in Unschärfe gehüllte Grauen nähert. Die junge Frau, eine der beiden Töchter des Dorfvorstehers (William Hurt), ist die Protagonistin dieses gruseligen Herbstmärchens über eine Oase der Reinheit in einer verdorbenen Welt. Sie liebt den stoischen Schweiger Lucius (Joaquin Phoenix), der die Aufklärung verkörpert, weil er die Furcht vor dem Unbekannten überwinden will.

Mehr darf man eigentlich nicht verraten über das mehrfach Haken schlagende Gruselkonstrukt, will man dessen Geheimnisse nicht verraten. In Shyamalans Mix aus Grimms Märchen, "Belphegor" und "Blair Witch Project" trägt Newcomerin Bryce Dallas Howard, Tochter von Regisseur Ron Howard, den Film mit einer emotional erstaunlich souveränen Leistung. Wie der von Adrien Brody gespielte Dorftrottel erfüllt auch sie als sensible, höchst verwundbare Sympathieträgerin eine genau kalkulierte, traditionelle Rolle im Film, der ähnlich wie "Unbreakable" die Welt moralisch kommentiert, aber nicht mehr den Weg des Widerstands wählt.

Spannung entwickelt "The Village" stilsicher, zeigt aber auch Humor und lyrischen Charme (zwei tanzend eine Veranda putzende Frauen) und relativ früh sein wahres Gesicht. Es ist eine von mehreren noch folgenden Überraschungen, die wichtige Antworten liefern, aber auch die Türen zu weiteren Fragen öffnen. Es ist der Punkt, an dem sich Fantasie von Realität prüfen lassen muss, an dem Glauben oder Zweifel vielleicht mitentscheiden, ob "The Village" im Kino über den Hit hinaus auch eine Attraktion werden wird. kob.

Darsteller:  Bryce Dallas Howard   als Ivy Walker
  Joaquin Phoenix   als Lucius Hunt
  Adrien Brody   als Noah Percy
  William Hurt   als Edward Walker
  Sigourney Weaver   als Alice Hunt
  Brendan Gleeson   als August Nicholson
  Cherry Jones   als Mrs. Clack
  Celia Weston   als Vivian Percy
  John Christopher Jones   als Robert Percy
  Frank Collison   als Victor
  Jayne Atkinson   als Tabitha Walker
  Judy Greer   als Kitty Walker
  Fran Kranz   als Christop Crane
  Michael Pitt   als Finton Coin
  Jesse Eisenberg   als Jamison
 
Regie:  M. Night Shyamalan  
Buch:  M. Night Shyamalan  
Musik:  James Newton Howard  
Kamera:  Roger Deakins  
Produzent:  M. Night Shyamalan  
  Scott Rudin  
  Sam Mercer  

"The Village" im Februar auf DVD

Am 17. Februar lehrt uns M. Night Shyamalan mit "The Village" auch im Heimkino das Gruseln.

Bryce Dallas Howard in "The Village" Großansicht

Bryce Dallas Howard in "The Village"

Nach "The Sixth Sense", "Unbreakable" und "Signs" nun "The Village" - das neueste Werk aus M. Night Shyamalans Gruselküche. Mit Joaquin Phoenix, Adrien Brody und Newcomerin Bryce Dallas Howard klasse besetzt, ist das mystische Märchen genau das richtige für kalte Winterabende vor dem heimischen Fernsehgerät.

Die "The Village"-DVD kommt am 17. Februar zeitgleich in die Videotheken und den Kaufhandel - und bietet einiges Bonusmaterial. So gibt es ein Making Of, Deleted Scenes, ein Drehtagebuch, eine Bildergalerie, ein Home Movie von Shyamalan sowie weitere Hintergrundinfos.

 

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