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The Yards - Im Hinterhof der Macht

Bedeutungsschwangeres Gangsterdrama, das Elemente von "Der Pate" und "Die Faust im Nacken" aufgreift und packend variiert.


The Yards - Im Hinterhof der Macht

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Erhältlich seit:
15.10.2006

Originaltitel: The Yards

Drama/ Thriller

USA 2000
Laufzeit: 111 Min.
FSK: ab 16

Mark Wahlberg
Joaquin Phoenix
Charlize Theron

Regie: James Gray
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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The Yards - Im Hinterhof der Macht

Der introvertierte Leo kommt nach einem Gefängnis-Aufenthalt ins heimatliche Queens, das sich inzwischen in einen Sumpf aus Korruption und Verrat verwandelt hat, zurück. Der Job bei seinem Onkel Frank, einem bestechlichen Bahnbaumagnaten, wirft wenig Geld ab. Also lässt sich Leo von Willie, seinem kleinkriminellen Kumpel aus Kindheitstagen und nun Onkel Franks rechte Hand, zu einem Sabotageakt überreden, der spektakulär fehlschlägt. Fortan ist Leo auf der Flucht und kann nicht auf die Hilfe von Freunden und Familie rechnen...

Nach "Little Odessa" wirft James Gray auch in seinem zweiten Film einen ungeschminkten, wenig glamourösen Blick auf die Unterwelt New Yorks. Das brillant fotografierte Gangster-Drama um Intrigen, Loyalität, Liebe, Leben und Tod profitiert vom intensiven Spiel des namhaften Ensembles, das von Veteranen wie James Caan und Faye Dunaway bis hin zu Jung-Stars wie Joaquin Phoenix ("Gladiator") und Mark Wahlberg ("Der Sturm") reicht. Eine intelligent gemachte Milieu-Studie, die nicht nur das Arthouse-Publikum faszinieren sollte.

The Yards - Im Hinterhof der Macht

Mit einem düsteren, bedeutungsschweren Gangsterdrama in der Tradition von "Der Pate" und "Die Faust im Nacken" hat James Gray seinem ähnlich thematisierten Erstling "Little Odessa" einen Film nachfolgen lassen, der zwar im Wettbewerb von Cannes mit keinem Preis bedacht wurde, sich seine Erfolge aber sicher in den Programmkinos erarbeiten wird. Betrug, Korruption und das brüchig gewordene Band der Familientreue eines New Yorker Clans stehen im Mittelpunkt der Geschichte, die Gray in schattigen Bildern als harte Tragödie mit sozialrelevanten Zwischentönen erzählt.

Der junge Leo (Mark Wahlberg) fragt nach Verbüßen seiner Haftstrafe bei seinem Onkel Frank (James Caan), der mit seiner kriselnden Vertragsfirma die New Yorker U-Bahnzüge herstellt und repariert, um einen Job nach. Doch der Einstieg ins reguläre Arbeitsleben ist zeitraubend und schlecht bezahlt, und Leo findet rasch zurück in die Gang seines Jugendfreundes Willie (Joaquin Phoenix), der für Onkel Frank die Schmutzarbeit erledigt. Bei einem schiefgegangenen Sabotageakt gegen von der Konkurrenz reparierte Züge ersticht Willie einen Aufseher, und Leo prügelt einen Polizisten ins Koma. Der Ärger kommt für Frank zur falschen Zeit, denn die örtlichen Politiker beginnen sich aus seinem in jahrelanger Arbeit geknüpften Netz aus Bestechung und gegenseitigen Gefallen zu befreien: Der Markt ist im Umbruch, neue Firmen drängen heran, und Franks Methoden wirken schwerfällig und gefährlich. Als der Polizist erwacht und Leo als Täter identifiziert, fällt Willie, der mit Franks Tochter Erica (Charlize Theron) verlobt ist und die Familie schützen will, seinem Freund noch in den Rücken und gibt ihn zum Abschuss frei. Gejagt von Gangstern und Cops, hetzt Leo zwischen den Linien hin und her, bis er schließlich seinen eigenen Plot strickt und vor einem öffentlichen Untersuchungsausschuss über Franks Methoden auspackt.

Von Anfang an taucht Gray die Geschichte in ein düsteres Zwielicht, kaum einmal bricht das Tageslicht durch in dem Stadtteil Queens, der hier als Labyrinth von Gassen, Hinterhöfen und Bahngleisen dargestellt ist. Dass hier griechische Tragik herrscht, Götterdämmerung der "alten Schule" von New Yorker Gangstern, betont er zusätzlich durch die brütende, klagende Musik von Starkomponist Howard Shore. Es wird nicht viel gesprochen, und wenn, dann rufen die kleinen und großen Gangster meist einen Ehrenkodex an, dem sie selbst schon lange nicht mehr folgen. Die einzigen, die dabei halbwegs anständig bleiben, sind Leo und Erica, und letztere fällt einem weiteren, eher versehentlichen Verbrechen zum Opfer. Überhaupt geschieht die Gewalt hier nicht gezielt und überlegt, sondern immer ungewollt und löst auch bei den Tätern meist nur Bestürzung aus. Gray bemüht sich, hinter den Motiven seiner Gangster eine gewisse Zwanghaftigkeit, ja Hilflosigkeit aufscheinen zu lassen: Sie alle sind nur kleine Rädchen im großen, erbarmungslosen Mahlwerk der Marktwirtschaft. Inmitten einer erstklassigen Schauspielschar sind selbst die Randfiguren mit Faye Dunaway, Ellen Burstyn oder Victor Argo hochkarätig besetzt, wenngleich die Handlung von den Jüngeren vorangetrieben wird, von denen Joaquin Phoenix ("Gladiator") die mit Abstand dankbarste Rolle als unglücklicher, gefallsüchtiger Brutalo hat. evo.

The Yards - Im Hinterhof der Macht

Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis will Leo Handler (Mark Wahlberg) endgültig ein neues Leben beginnen. Also steigt er in das Familien-Unternehmen ein, das sich mit der Wartung der New Yorker Subway eine Monopolstellung erarbeitet hat. Doch ziemlich schnell stellt Leo fest, dass sein einflussreicher Onkel Frank (James Caan) seine vielen Millionen Dollar nur durch ein dichtes Netz aus Korruption anhäufte. Und nicht nur dies: Auch Leos bester Freund und Cousin Willie (Joaquin Phoenix) ist eng darin verstrickt. Als Willie bei einem schief gelaufenen Sabotage-Anschlag einen Wachmann ersticht, gerät jedoch Leo fälschlicherweise unter Mordverdacht. Um sich reinzuwaschen beschließt er, sein Wissen den Behörden preiszugeben. Doch dadurch wird er zur akuten Gefahr für die eigene Familie. Als Leo schließlich auch von seinem Onkel zum Abschuss freigegeben wird, hält nur noch ein einziger Mensch zu ihm: seine alte Jugendliebe Erika (Charlize Theron)...

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Mark Wahlberg   als Leo Handler
  Joaquin Phoenix   als Willie Gutierrez
  Charlize Theron   als Erica Stoltz
  James Caan   als Frank Olchin
  Ellen Burstyn   als Val Handler
  Faye Dunaway   als Kitty Olchin
  Chad Aaron   als Bernard Stoltz
  Andrew Davoli   als Raymond Price
  Steve Lawrence   als Arthur Mydanick
  Tony Musante   als Seymour Korman
  Victor Argo   als Paul Lazarides
  Tomás Milián   als Manuel Sequiera
 
Regie:  James Gray  
Buch:  James Gray  
  Matt Reeves  
Musik:  Howard Shore  
Kamera:  Harris Savides  
Produzent:  Paul Webster  
  Kerry Orent  
 

The Yards - Im Hinterhof der Macht in der Fotoshow

 

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Mark Wahlberg

Mit Buddy George Clooney steht er gern vor der Kamera, als Rapper wurde er bekannt, für Wolfgang Petersen ging er in einem Jahrhundertsturm...

 

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