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Thelma & Louise

Ridley Scotts zeitlos schönes und rasantes Roadmovie über zwei Frauen auf der Flucht in die Selbstbefreiung.


Thelma & Louise

Kaufvideo

Erhältlich seit:
28.10.2011

Originaltitel: Thelma and Louise

Action/ Thriller

USA 1991
Laufzeit: 129 Min.
FSK: ab 16

Susan Sarandon
Geena Davis
Harvey Keitel

Regie: Ridley Scott
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

Bild 1 von 13

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Thelma & Louise

Gemeinsam versuchen die Freundinnen Thelma und Louise ihrem lähmenden Alltagstrott und Thelmas Mann auf einem Trip in die Berge zu entfliehen. Ein unschuldiger Flirt Thelmas mündet in einer Vergewaltigung auf dem Parkplatz. Die zu Hilfe eilende Louise erschießt den Kerl. Fortan befinden sich die beiden Frauen aus Angst, nur auf Unverständnis zu stoßen, auf der Flucht quer durch Amerika nach Mexiko. Während die Polizei und FBI immer näherrücken, lernen Thelma und Louise, die ihr Leben in Kentucky für immer hinter sich gelassen haben, was Freiheit bedeutet. Am Grand Canyon werden sie gestellt: Die Freundinnen wählen den Freitod als letzte Konsequenz.

Bislang erregte Ridley Scott ("Black Rain") als Chronist alles verzehrender Großstadtvorhöllen Aufsehen. Thelma und Louises rasanter Odyssee ins Herz eines ungezähmten Amerika untermalt er mit unvergleichlich schönen Bildern. Mit jeder Menge Frauenpower läßt Scott seine "Butch Cassidy und Sundance Kid" ähnlichen Outlaws Geena Davis und Susan Sarandon (beide wurden zurecht für den diesjährigen Oscar nominiert) mit Bravour die Männerdomäne Road Movie auf den Kopf stellen. Ein rasanter Kinotrip, an dem einfach alles stimmt: Tempo, Action und eine gewitzte, smarte Story. Auch harte Jungs werden an den beiden Höllengirls ihre Freude haben. Ein todsicherer Hit, erst im Kino und jetzt auf Video.

Thelma & Louise

In den 80ern beherrschten typischerweise Männerfreundschaften die Hollywood-Genrefilme - bis dieser Film alles auf den Kopf stellte: Zwei rebellische Frauen gemeinsam auf ihrer verzweifelten Flucht durch die unendlichen Weiten des amerikanischen Westens. Die beiden brechen aus ihrem Kleinstadtleben aus, während das Schicksal sich gegen sie verschwört.

Quelle: Fox

Original Kinotrailer
Entfallene & erweiterte Szenen
Erweitertes Ende
Multi-Angle Storyboards: Die finale Verfolgung
Musikvideo von Glenn Frey: "Part of you, Part of me"
Trailer & TV-Spots

Quelle: Fox

Darsteller:  Susan Sarandon   als Louise
  Geena Davis   als Thelma
  Harvey Keitel   als Hal
  Brad Pitt   als J.D.
  Michael Madsen   als Jimmy
  Christopher McDonald   als Darryl
  Stephen Tobolowsky   als Max
  Timothy Carhart   als Harlan
  Lucinda Jenney   als Lena, die Kellnerin
  Jason Beghe   als State Trooper
  Marco St. John   als Truckfahrer
  Sonny Carl Davis   als Albert
  Ken Swofford   als Major
 
Regie:  Ridley Scott  
Buch:  Callie Khouri  
Musik:  Hans Zimmer  
Kamera:  Adrian Biddle  
Produzent:  Ridley Scott  
  Mimi Polk Gitlin  

Ridley Scott wird zum Ritter geschlagen

Höher kann ein Brite nicht geehrt werden: Regie-Star Ridley Scott wird im neuen Jahr von Königin Elizabeth zum Ritter geschlagen werden - und darf sich fortan am Set mit "Sir Scott" ansprechen lassen.

Ridley Scott mit Russell Crowe am Set von "Gladiator"

Ridley Scott mit Russell Crowe am Set von "Gladiator"

Entsprechend gerührt zeigte sich der 65-Jährige von der hohen Auszeichnung:

"Ich bin fast beschämt, dass mir eine solche Ehre zuteil werden soll", sagte der Ausnahmekönner, als er von seinen anstehenden Adelsprivilegien hörte. "Ich bin in recht einfachen Verhältnissen aufgewachsen und hätte mir nie träumen lassen, eines Tages eine so hohe Anerkennung zu erhalten. Ich sehe das auch als Auszeichnung für die hohe Qualität des britischen Films insgesamt."

Die Queen hatte Scott mit auf ihre "New Year's Honours List" gesetzt. Dort werden alle Bürger des Vereinigten Königreichs aufgeführt, die im kommenden Jahr in den Adelsstand zu erheben sind. Scott habe sich "herausragende Verdienste um den britischen Film erworben", heißt es in der Begründung.

Damit ist Ridley Scott auf jeden Fall der Neid von Ex-Skandalrocker Mick Jagger sicher: Der versucht seit einiger Zeit vergeblich mit Größen wie Bob Geldorf und Paul McCartney gleichzuziehen und sich ebenso den schmucken "Sir" vor dem bürgerlichen Namen zu verdienen. Um sein wenig adelskompatibles Image aufzumöbeln, hat der Rolling Stone sogar einen Spin Doctor engagiert.

Dass Scotts Auszeichnung vor allem mit dem engagierten Kriegsdrama "Black Hawk Down" aus dem abgelaufenen Jahr zusammenhängt, ist unwahrscheinlich. Denn der Regisseur blickt auf eine ganze Reihe exzellenter Filme zurück. Und obwohl Scott längst einer von Hollywoods Lieblingen ist, sind seine Wurzeln doch "very British": Er begann seine Karriere als Set Designer für die BBC, wurde bald zum Regisseur befördert und drehte mehrere TV-Klassiker. Als selbständiger Werbefilmer drehte er über 2000 Spots, bis er eine atemberaubende Karriere in den Staaten machte.

Höhepunkte seines Schaffens sind die Genre-Klassiker "Alien", "Blade Runner", "Thelma & Louise" und schließlich der Oscar-Abräumer "Gladiator".

 

Fassungen

 

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Features

 

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