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Thunderbirds

Kindgerechte Realverfilmung der britischen Sci-Fi-Marionettenserie, die seit den Sixties kultisch verehrt wird.


Thunderbirds

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Erhältlich seit:
09.12.2010

Originaltitel: The Thunderbirds

Science Fiction/ Abenteuer

USA/Großbritannien 2004
Laufzeit: 90 Min.
FSK: ab 6

Brady Corbet
Deborah Weston
Soren Fulton

Regie: Jonathan Frakes
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Die Kulthelden der Sixties fliegen ins neue Jahrtausend. Wer je davon träumte, mit Hightech, Mut und guten Freunden die Feuer dieser Welt zu löschen, findet in diesem rasanten Fantasy-Abenteuer seine Erfüllung.

Alan Tracy kann endlich ein Thunderbird sein (Foto: UIP) Großansicht

Alan Tracy kann endlich ein Thunderbird sein (Foto: UIP)

Diese Familie bietet Entertainment. "Thunderbirds" heißt die Truppe von Jeff Tracy (Bill Paxton) und seinen vier Söhnen, die mit cooler Technik weltweit im Einsatz ist, um Leben zu retten.

Jedes Kind kennt sie, doch einem ist das nicht genug. Alan (Brady Corbet), das jüngste Clanmitglied, würde zu gern aus der Schule und endlich einen Thunderbird fliegen, wenn nur sein Vater ihn vom Haken ließe.

Als ein gefährlicher Krimineller, der Menschen hypnotisch kontrollieren kann, das Inselversteck der Familie in seine Gewalt bekommt, liegt das Schicksal der Welt in den Händen von Alan und zwei befreundeten Nachwuchshelden. Denn der Rest der Tracy-Truppe treibt in einer Raumfähre hilf- und bald auch luftlos im All.

The Hood (Ben Kingsley) will die Traceys beseitigen (Foto: UIP) Großansicht

The Hood (Ben Kingsley) will die Traceys beseitigen (Foto: UIP)

Kultige Marionetten

Wer "Die Goonies" aus den Achtzigern mochte, wird auch an den Tracys aus den Sechzigern Gefallen finden.

In dieser Zeit nämlich entstand der Kult um die heroische Familie, die damals noch als Marionetten in einer TV-Serie ihre Einsätze flogen, jetzt aber als Kinohelden in Fleisch und Blut für Action sorgen - in einem bunten Comicabenteuer, das mit schrägem Design, vielen Effekten und einer rosaroten Kultagentin gute Gründe liefert, zumindest im Kino ein Thunderbird werden zu wollen.

Thunderbirds

Mitte der Sixties waren Jeff Tracy und seine fünf Jungs coole Marionetten, die sich zur Rettung der Welt im Model- und Maschinenpark von Schöpfer Gerry Anderson austoben durfte. Heute sind die Thunderbirds ein Live-Action-Unternehmen, das sich ausschließlich an Kinder und Frühteens wendet. In den USA wurde diese Orientierung reserviert angenommen, womit man ein ausgesprochener Optimist, ein Thunderbird, sein muss, um auf dem deutschen Markt ein Durchstarten zu erwarten.

Natürlich spielt bei der Heiligenverehrung der britischen Sci-Fi-Serie nostalgische Verklärung mit, denn Plots und Charakterzeichnung reflektierten selten die Originalität, die das Konzept mit Marionettenhelden bot. Dieses aber garantierte zumindest konstanten Charme, der sich in keiner Realverfilmung konservieren ließe, ob nun der Regisseur Costa-Gavras oder Jonathan Frakes heißt. Frakes hat sich im Enterprise-Universum bewährt und sich mit "Clockstoppers" auch im Familyentertainment versucht, ist aber nicht die inspirierte Ideallösung, um den Brückenschlag zwischen Hommage und Neuanfang leisten zu können.

Zumal der Vermarktungsplan ihn und die Autoren zwingt, den vermuteten Erwartungen der Kids gerecht zu werden. So werden die erwachsenen Helden der Serie, Jeff Tracy und vier seiner Söhne, ins All abgeschoben, zu Passivität verbannt, während die Vernichtung des Bösen in die Hände des jüngsten Tracy, seines Schulfreunds und einer pubertierenden Jugendfreundin gelegt wird. Die "Lost in Space"-Strategie, zu der auch das Dilemma gehört, vom Vater nicht ernst genommen zu werden, findet ihre Entsprechung auch im britischen Bösewicht, den Ben Kingsley mit Lust, Leidenschaft und Augenrollen zum Besten geben darf. Kingsleys Figur bringt die Insel- Zuflucht der Familie in seine Gewalt, um mit der Tracy-Technik Banken aus zu rauben und eine offene Rechnung zu begleichen. Im Rahmen dieses simplen, ohne echte Höhepunkte erzählten Plots kommen wie in der Serie putzige Models, aber auch CGI-Tricks zum Einsatz. Überzeugender als die Technik ist die im rosaroten Kosmos lebende Kultagentin Lady Penelope, die mit Butler Parker gelegentlich den Ton trifft, den auch die Serie propagierte. Von der FSK ab 6 Jahren freigegeben, werden die "Thunderbirds" nach oben gewisse (Alters-)Grenzen nicht überschreiten, wird der Film, in dem sie jedes Kind kennt, von der Realität kaum eingeholt werden können. kob.

Thunderbirds

"Thunderbirds - bitte kommen!" Wann auch immer dieser Hilferuf im geheimen Hauptquartier auf Tracy Island eintrifft, ist die Familie des ehemaligen Astronauten Jeff Tracy bereit für eine atemberaubende Rettungsmission. Mithilfe ihrer fünf unglaublichen Fahrzeuge bewahren sie die Welt vor Katastrophen und Zerstörung, doch noch nie zuvor hatten sie einen Gegenspieler wie "The Hood".

Quelle: Studiocanal

Audiokommentar von Regisseur Jonathan Frakes, Busted Thunderbirds-Musikvideo, Die Action entsteht, Die rosa Welt von Lady Penelope, FAB1: Mehr als ein Auto, Lady P & Parker: Spaß und Stunts, Tracy Island wird gelüftet, Wendecover

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Brady Corbet   als Alan Tracy
  Deborah Weston   als Lehrerin
  Soren Fulton   als Fermat
  Lou Hirsch   als Direktor
  Alex Barringer   als Kind
  Bill Paxton   als Jeff Tracy
  Sophia Myles   als Lady Penelope
  Sir Ben Kingsley   als The Hood
  Anthony Edwards   als Brains
  Vanessa Anne Hudgens   als Tin-Tin
 
Regie:  Jonathan Frakes  
Buch:  William Osborne  
  Michael McCullers  
Musik:  Hans Zimmer  
Kamera:  Brendan Galvin  
Produzent:  Tim Bevan  
  Eric Fellner  
  Mark Huffman  
 

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