- Service:
- Newsletter
- RSS
- kino.de mobil
- Sitemap
- Kontakt
Leihvideo
Erhältlich seit:
05.04.2007
Originaltitel: The Wild
USA 2006
Laufzeit: 81 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Regie: Steve "Spaz" Williams
Walt Disney Studios Home Entertainment

Wie ein naher Verwandter von "Madagascar" entlässt Disneys digitales Hors d'oeuvre zum Herbst-Hit "Cars" New Yorker Zootiere in die Wildnis. Und offensichtlich, das zeigt sich visuell und humoristisch, ist im Urwald noch Platz frei.
Die Parallelen zu "Madagascar" sind wohl ein Fall von Ideentreibgut, wie es auf der Kinoinsel Hollywood immer wieder vorkommt. Disney bot Effektspezialist Steve "Spaz" Williams den Stoff in einer Phase an, als die Ehe mit Pixar unter Verstimmungen litt. Der Regiedebütant vertraute die Animation C.O.R.E., einer von William Shatner mitgegründeten kanadischen Effektschmiede, an. Erstmals mit einem kompletten Film beauftragt, zeigt C.O.R.E., dass man mit den Major Playern in diesem Feld mithalten kann. Fast schon neuer Standard sind die unglaublichen Details in der Animation der Felle. Auffallend sind auch die sehr geschmeidigen Bewegungen, die Üppigkeit der Dschungelvegation und die Lichtverhältnisse im Blätterwald.
Die Story ist einfach, erzählt Hollywood-typisch vom Sohn, dessen Vater zu große Schatten wirft. Eine optisch beeindruckende Ouvertüre visualisiert eines der überlebensgroßen, vermeintlich selbst erlebten Afrikaabenteuer, mit denen Löwe Samson seinen Sohn Ryan zum ersten gefühlsecht-bedrohlichen Gebrüll animieren will. Weil aber nicht mehr als ein Roar-Krepierer herauskommt, ist Ryan geknickt, glaubt den Vater wieder enttäuscht zu haben. Als der Container, in dem er sich verkrochen hat, plötzlich mit einem Truck Kurs auf den New Yorker Hafen nimmt, herrscht im Zoo Alarmstufe: Rot. Begleitet von seiner tierischen Clique - hyperaktives Eichhörnchen, sarkastischer Koala, besonnene Giraffe und apathische Anaconda - fährt Samson mit kleinem Boot und Superdiesel, der bis nach Afrika und zurück reicht, dem großen Containerschiff hinterher. Bevor es auf afrikanischem Boden zur Vater-und-Sohn-Reunion kommt, entpuppt sich der wilde Löwe als ängstliches Zirkustier, womit Teamgeist und nicht Führungsqualitäten nötig werden, um in der Wildnis zu überleben. Die ungewöhnlichen, für kleinere Zuschauer mitunter wohl recht bedrohlich wirkenden Bad Guys sind Steppenbüffel, die einmal nicht Buffet für Löwen sein, sondern die Hierarchie in der Nahrungskette auf den Kopf stellen wollen. Wie alle guten Animationsfilme lebt auch dieser von origineller Situationskomik, ob nun im Zoo Curling mit Schildkröten betrieben wird, das Eichhörnchen der Giraffe schöne Augen macht oder die Riesenschlange in der Müllpresse als Widerstand herhalten muss. Heimlicher Hit dieses artenreichen Roadtrips ist der komische Koala, der als Popkulturzitatverwalter amüsiert und schließlich, frei nach Rudyard Kiplings "Der Mann, der König sein wollte", von exotischem Tiervolk für einen Gott gehalten wird. kob.
| Sprecher: | Kiefer Sutherland | als Samson | |
|---|---|---|---|
| James Belushi | als Benny | ||
| Eddie Izzard | als Nigel | ||
| Janeane Garofalo | als Bridget | ||
| William Shatner | als Kazar | ||
| Richard Kind | als Larry | ||
| Greg Cipes | als Ryan | ||
| Regie: | Steve "Spaz" Williams | ||
| Buch: | Ed Decter | ||
| John J. Strauss | |||
| Mark Gibson | |||
| Philip Halprin | |||
| Musik: | Alan Silvestri | ||
| Produzent: | Clint Goldman | ||
| Beau Flynn | |||
Tierisch wild in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch dts, Deutsch DD 5.1, Englisch PCM 5.1, Englisch DD 5.1, Französisch dts, Französisch DD 5.1, Spanisch dts, Spanisch DD 5.1, Italienisch dts, Italienisch DD 5.1, Niederländisch DD 5.1, Niederländisch dts
Tonformat: Dolby Digital 5.1/dts
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Niederländisch
Bildformat: 1:1,85/16:9
Extras: Entfallene Szenen, Featurettes, Musikvideo
Registrieren



