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Tierisch wild

Auf den Spuren von "Madagascar" wandelnder Animationsspaß über Zootiere, die es in die afrikanische Wildnis verschlägt.


Tierisch wild

Leihvideo

Erhältlich seit:
05.10.2006

Originaltitel: The Wild

Trickfilm/ Komödie

USA 2006
Laufzeit: 78 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Regie: Steve "Spaz" Williams
Walt Disney Studios Home Entertainment

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Abgedrehter Spaß um ein Ausreißer-Quintett, das in der Wildnis strandet. CGI-Spektakel à la "Madagascar" mit Charme und skurrilem Witz - so spannend kann "Zoologie" sein!

Samson & Co. suchen den kleinen Ryan (Foto: Buena Vista) Großansicht

Samson & Co. suchen den kleinen Ryan (Foto: Buena Vista)

Rrrrrr! Früh übt sich, was ein echter Löwe werden will. Deshalb ölt der kleine Ryan täglich seine Stimme, um bald ebenso markerschütternd brüllen zu können wie sein Papa Samson, der Star des New Yorker Zoos. Doch dummerweise dringt nur ein kümmerliches Krächzen aus Ryans Löwenkehle.

Völlig frustriert reißt der Kleine aus dem Zoo aus, um in der echten Wildnis das Brüllen zu erlernen. Als Samson von der leichtsinnigen Aktion seines Sohnes erfährt, trommelt er flugs einen Suchtrupp zusammen und folgt Ryan in den afrikanischen Dschungel.

In freier Wildbahn gibt's seltsame Tiere (Foto: Buena Vista) Großansicht

In freier Wildbahn gibt's seltsame Tiere (Foto: Buena Vista)

Expedition New York

Ein irres Abenteuer um liebenswert schrullige Stadtneurotiker auf turbulenter Buschexpedition! Disneys neues Animationswerk ist dank überbordender Fantasie, brillanten Effekten und verrückten Sidekicks - wie z.B. Hip-Hop-tanzenden Gnus oder einem Macho-Sprüche klopfenden Eichhörnchen - ein Riesenspaß für die ganze Familie.

Tierisch wild

Wie ein naher Verwandter von "Madagascar" entlässt Disneys digitales Hors d'oeuvre zum Herbst-Hit "Cars" New Yorker Zootiere in die Wildnis. Und offensichtlich, das zeigt sich visuell und humoristisch, ist im Urwald noch Platz frei.

Die Parallelen zu "Madagascar" sind wohl ein Fall von Ideentreibgut, wie es auf der Kinoinsel Hollywood immer wieder vorkommt. Disney bot Effektspezialist Steve "Spaz" Williams den Stoff in einer Phase an, als die Ehe mit Pixar unter Verstimmungen litt. Der Regiedebütant vertraute die Animation C.O.R.E., einer von William Shatner mitgegründeten kanadischen Effektschmiede, an. Erstmals mit einem kompletten Film beauftragt, zeigt C.O.R.E., dass man mit den Major Playern in diesem Feld mithalten kann. Fast schon neuer Standard sind die unglaublichen Details in der Animation der Felle. Auffallend sind auch die sehr geschmeidigen Bewegungen, die Üppigkeit der Dschungelvegation und die Lichtverhältnisse im Blätterwald.

Die Story ist einfach, erzählt Hollywood-typisch vom Sohn, dessen Vater zu große Schatten wirft. Eine optisch beeindruckende Ouvertüre visualisiert eines der überlebensgroßen, vermeintlich selbst erlebten Afrikaabenteuer, mit denen Löwe Samson seinen Sohn Ryan zum ersten gefühlsecht-bedrohlichen Gebrüll animieren will. Weil aber nicht mehr als ein Roar-Krepierer herauskommt, ist Ryan geknickt, glaubt den Vater wieder enttäuscht zu haben. Als der Container, in dem er sich verkrochen hat, plötzlich mit einem Truck Kurs auf den New Yorker Hafen nimmt, herrscht im Zoo Alarmstufe: Rot. Begleitet von seiner tierischen Clique - hyperaktives Eichhörnchen, sarkastischer Koala, besonnene Giraffe und apathische Anaconda - fährt Samson mit kleinem Boot und Superdiesel, der bis nach Afrika und zurück reicht, dem großen Containerschiff hinterher. Bevor es auf afrikanischem Boden zur Vater-und-Sohn-Reunion kommt, entpuppt sich der wilde Löwe als ängstliches Zirkustier, womit Teamgeist und nicht Führungsqualitäten nötig werden, um in der Wildnis zu überleben. Die ungewöhnlichen, für kleinere Zuschauer mitunter wohl recht bedrohlich wirkenden Bad Guys sind Steppenbüffel, die einmal nicht Buffet für Löwen sein, sondern die Hierarchie in der Nahrungskette auf den Kopf stellen wollen. Wie alle guten Animationsfilme lebt auch dieser von origineller Situationskomik, ob nun im Zoo Curling mit Schildkröten betrieben wird, das Eichhörnchen der Giraffe schöne Augen macht oder die Riesenschlange in der Müllpresse als Widerstand herhalten muss. Heimlicher Hit dieses artenreichen Roadtrips ist der komische Koala, der als Popkulturzitatverwalter amüsiert und schließlich, frei nach Rudyard Kiplings "Der Mann, der König sein wollte", von exotischem Tiervolk für einen Gott gehalten wird. kob.

Sprecher:  Kiefer Sutherland   als Samson
  James Belushi   als Benny
  Eddie Izzard   als Nigel
  Janeane Garofalo   als Bridget
  William Shatner   als Kazar
  Richard Kind   als Larry
  Greg Cipes   als Ryan
 
Regie:  Steve "Spaz" Williams  
Buch:  Ed Decter  
  John J. Strauss  
  Mark Gibson  
  Philip Halprin  
Musik:  Alan Silvestri  
Produzent:  Clint Goldman  
  Beau Flynn  
 

Tierisch wild in der Fotoshow

 

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