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Titan A.E.

Animationsfilm im Stil eines Action geladenen Science-Fiction-Films à la "Star Wars".


Titan A.E.

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Erhältlich seit:
05.04.2001

Zeichentrick/ Science Fiction

USA 2000
Laufzeit: 92 Min.
FSK: ab 6

Regie: Don Bluth, ...
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Titan A.E.

Im Jahr 3028 zerstört die Flotte der Alienkiller Drej den Planeten Erde und verdammt die Überlebenden dazu, heimatlos durchs All zu irren. So auch Cale, Sohn von Offizier Tucker, der allein in den Orbit flüchtete, um das geheime "Titan-Projekt" in Sicherheit zu bringen. Verbittert durch dessen Verschwinden wächst Cale zu einem zynischen jungen Mann heran. Als Kapitän Korso auftaucht, um ihm mitzuteilen, dass die Zukunft der Menschheit in seinen Händen liege, folgt Cale ihm nur widerstrebend - doch die Drej sind ihm bereits auf den Fersen.

Drei Jahre nachdem Don Bluth und Gary Goldman mit ihrem technisch versierten "Anastasia" die Fox Animation Studios als einen der schärfsten Disney-Konkurrenten etablierten, melden sich die beiden mit einem für den US-Zeichentrick neuen Genre zurück. In einer Mischung aus klassischer Folienanimation und modernen CGI-Effekten erschufen sie in Anlehnung an "Krieg der Sterne"- und "Star Trek"-Episoden ein bisweilen atemberaubend realisiertes Science-Fiction-Epos, das vor allem junge "Star Wars"-Fans faszinieren dürfte.

Titan A.E.

Ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein großer für den Zeichentrickfilm: Nachdem Don Bluth und Gary Goldman die Fox Animation Studios 1997 mit dem technisch versierten, inhaltlich jedoch altbackenen "Anastasia" neben Dreamworks als schärfsten Konkurrenten Disneys im hart umkämpften Zeichentrickmarkt etablierten, melden sich die Animationspioniere mit ihrem bislang größten Wurf zurück - einem verblüffenden, bisweilen Atem beraubend realisierten Science-Fiction-Epos über den letzten Funken Hoffnung der Menschheit nach der Zerstörung der Erde. Im Bemühen, ihr Abenteuer weniger auf das von Disney monopolisierte Familienpublikum als auf junge "Star Wars"-Fans zuzuschneidern, schicken sie "Titan A.E." mutig in Welten, die noch nie zuvor ein amerikanischer Zeichentrickfilm betreten hat.

"A.E." steht für "After Earth" - und deutet an, dass sich Bluth' und Goldmans erster Film im neuen Jahrtausend nicht mit Kleinigkeiten aufhält: Jeder Film, der die Erde schon in den ersten fünf Minuten in Einzelteile zerspringen und umher fliegende Brocken fliehende Raumschiffe und sogar den Mond pulverisieren lässt, will Großes. Aber nicht nur inhaltlich will die beeindruckende Sequenz auf Kommendes einstimmen. Ohne Umschweife wird auch verdeutlicht, dass nicht die vorangegangenen Arbeiten von Bluth und Goldman als Referenzpunkte dienten, sondern Liveaction-Klassiker wie "Krieg der Sterne" oder die "Star Trek"-Filme. So sieht sich "Titan A.E." denn auch primär als Science-Fiction-Film, der nur in zweiter Linie in einer sehr gelungenen Fusion von klassischer Folienanimation und modernen CGI-Effekten entstanden ist.

Keine Gelegenheit wurde ausgelassen, diese Space-Oper in den Augen der peinlichst genau angepeilten Zielgruppe so cool wie möglich erscheinen zu lassen: Im Mittelpunkt steht mit Cale ein zorniger junger Rebell nach Luke-Skywalker-Zuschnitt, der von seinem Vater kurz vor dem Untergang der Erde einen geheimen Lageplan erhielt, der den Weg zu dem Sagen umwobenen Titan-Projekt und damit der Zukunft der Menschen weist. Ihm zur Seite kämpft mit der patenten Raumschiffpilotin Akima eine Art Riot-Grrl-Variante von Prinzessin Leia. Als Sprecher der jugendlichen Hauptfiguren konnten im Original Matt Damon und Drew Barrymore gewonnen werden. Die begleitenden (und wenig überzeugenden) Rocksongs wurden von Alanis-Morisette-Entdecker Glen Ballard ausgewählt und von mehr oder minder angesagten Rockacts interpretiert. Und die Dialoge und Figurenkonstellationen ließ man von "Buffy - Im Bann der Dämonen"-Macher Joss Whedon Teenager gerecht auf Vordermann bringen.

Ihre insgesamt nicht allzu überzeugenden Beiträge sind allerdings nicht der Grund, warum "Titan A.E." als Filmentertainment Respekt abnötigt und obendrein viel Spaß macht. Das geht ausschließlich auf die Kappe der beteiligten Animatoren. Beginnend mit der erwähnten Eröffnungssequenz gelingt es ihnen immer wieder, neuartige Welten zu schaffen und Szenen zu kreieren, die gleichzeitig spannend und faszinierend sind: Ein Kampf der Helden mit den herrlich sinister geratenen Bösewichtern, den Drej (sprich: Dredsch) auf einem surrealen Planeten voller explodierender Wasserstoffbäume nimmt es mit dem Spacepod-Rennen in "Episode I" auf. Ein Flug durch kathedralenartige Wolkenkaskaden hat Theme-Park-Ride-Qualitäten. Und die Höhepunkte - eine herrlich bizarre Verfolgungsjagd durch einen Spiegelsaal von kreischenden, aneinander zerschellenden Eiskristallen und die Schaffung einer neuen Erde - bleiben in Erinnerung. Und auch wenn die Handlung etwas mehr dramatische Stringenz vertragen hätte, ist gerade die Beziehung zwischen Cale und seinem Mentor Korso, dem Kapitän des Rebellenschiffs Walküre, überzeugend, manchmal gar anrührend. Dass "Titan A.E." mit gerade einmal neun Mio. Dollar Einspiel in den USA eher enttäuschend anlief, unterstreicht, dass es Fox in Amerika nicht gelungen ist, die Vorbehalte gegen Zeichentrickfilm als Action-Entertainment zu beseitigen. Am Film hat es nicht gelegen - der bietet Popcorn-Unterhaltung der besseren Art. ts.

Titan A.E.

Das coole Meisterwerk von Don Bluth (In einem Land vor unsere Zeit) gilt jetzt schon als Meilenstein des Animationsfilms. Mit sensationellen Effekten und bahnbrechenden Computer - Animationen schuf er ein fantastisches Action - Abenteuer, in dessen Mittelpunkt ein Junge steht, der das Schicksal der Menschheit in der Hand hat. Im Jahre 3028 wird die Erde von dem Alien-Schiff der Drej zerstört. Nur ein paar Menschen überleben, unter ihnen auch der Junge Cale. 15 Jahre später erfährt er, dass er in seiner Hand die Karte hält, die den Weg zum legendären verschollenen Raumschiff "Titan" weist, in dem sein Vater damals floh. Da die "Titan" den Schlüssel für das Überleben der Menschheit besitzen soll, begibt sich CALE MIT SEINEN Freunden auf die Suche nach dem Raumschiff. Eine gefahrvolle und abenteuerliche Reise in fremde Welten beginnt. Dieses grandiose Science-Fiction-Abenteuer mit atemberaubender Action, faszinierenden Bildern, coolen Helden und rasanter Rockmusik bietet einen fantastischen Blick auf die Wunder des Weltraums und führt in eine neue Film-Dimension. Ein großes Filmerlebnis für die ganze Familie.

Rasante Action, faszinierende Bilder, tolle Musik - Don Bluths High-Tech-Wetraumabenteuer um zwei Teenager-Helden, die die Welt vor der Zerstörung retten, ist ein wahres Feuerwerk der Animationstechnik. Ein großes Filmerlebnis für die ganze Familie!

Quelle: Fox

Sprecher:  Matt Damon   als Cale Tucker
  Bill Pullman   als Capt. Joseph Korso
  John Leguizamo   als Gune
  Nathan Lane   als Preed
  Janeane Garofalo   als Stith
  Drew Barrymore   als Akima
  Ron Perlman   als Professor Sam Tucker
 
Regie:  Don Bluth  
  Gary Goldman  
Buch:  Ben Edlund  
  John August  
  Joss Whedon  
Musik:  Graeme Revell  
  Tim Simonec  
Produzent:  Don Bluth  
  Gary Goldman  
  David Kirschner  
 

Titan A.E. in der Fotoshow

 

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