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Titanic

Bewegendes und aufwendig inszeniertes Actiondrama, das den Untergang der Titanic als Szenarium für eine große Liebesgeschichte wählt.


Titanic

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Erhältlich seit:
26.02.2007

Drama

USA 1997
Laufzeit: 187 Min.
FSK: ab 12

Leonardo DiCaprio
Billy Zane
Kate Winslet

Regie: James Cameron
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Filmbewertung


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Die Ausstattung

Die Technik



 
Titanic

Atlantischer Ozean, 1912: An Bord des größten und luxuriösesten Passagierschiffs aller Zeiten, der Titanic, begegnen sich das unglückliche Society-Mädchen Rose und der mittellose Maler Jack. Trotz der enormen Standesunterschiede verlieben sich die beiden ineinander. Als die Titanic eines Nachts plötzlich einen riesigen Eisberg rammt, bricht an Bord Panik aus. An der Seite aufgeschlitzt, füllt sich der Luxus-Liner rasend schnell mit Wasser und beginnt zu sinken. Auch für Jack und Rose beginnt ein verzweifelter Kampf ums nackte Überleben.

Eingebettet in eine romantische Liebesgeschichte schildert "Terminator"-Macher James Cameron in seinem aufwendigen Epos mit Hilfe einzigartiger Spezialeffekte und spannender Action-Sequenzen die wohl symbolträchtigste Schiffs-Katastrophe dieses Jahrhunderts. Durch die prächtigen Kostüme und das imposante Produktionsdesign entwirft Cameron zudem ein stimmiges Bild der imperialistischen Adelsgesellschaft. Nicht zuletzt wegen der beiden grandios agierenden Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio und Kate Winslet ein mit elf Oscars ausgezeichnetes Meisterwerk.

Titanic

Kein Eisberg in Sicht, der James Camerons fabelhafte "Titanic" versenken könnte. In dem nach eigenem Bekunden 250 Mio. Dollar teuren Film lädt der Vater des "Terminator" den Zuschauer ein auf eine 194 Minuten währende, aufregende, spektakuläre Kreuzfahrt auf den Grund des Meeres. Mit seiner verblüffend klischeefreien Lovestory zwischen einem mittellosen Lebenskünstler und einem Mädchen aus feinem Hause löst Cameron das lange gegebene Versprechen ein, handwerkliche Perfektion und technologische Innovation mit einer hochemotionalen, dramaturgisch erstklassigen Geschichte zu verschmelzen. Seine größte Leistung besteht dabei nicht darin, daß er den Untergang des weltberühmten Schiffes mit allen Mitteln der Technik absolut detailgetreu wiedergibt, sondern daß Gefühle in seinem Meisterwerk zu jeder Zeit über die makellosen Effekte triumphieren.

Wer angesichts der zwei bekanntesten Filme Camerons, "Aliens - Die Rückkehr" und "Terminator 2" verblüfft ist von der Bedingungslosigkeit, mit der sich der erklärte Technokrat hier einer Liebesgeschichte annimmt, übersieht, daß sich dieses Motiv wie ein roter Faden durch sein Oeuvre zieht. Schon in "Terminator", "True Lies" und am deutlichsten in "Abyss" balancierte er eiskalte Extremsituationen mit bewegenden Geschichten über große Gefühle aus.

Neu an "Titanic" ist, daß sich der Filmemacher aus dem Korsett der Genrekonventionen gewunden hat und der Tragweite seines Melodrams zusätzliches Gewicht verlieh, indem er es in den Kontext einer authentischen Schiffskatastrophe, das Mahnmal für menschliches Versagen und die Fehlbarkeit des technologischen Fortschritts, stellte.

Camerons Vorliebe für starke, faszinierende Frauen ist bekannt. Seine Rose Dewitt Bukater, von Kate Winslet mit dem rechten Maß an Lebensmut und strahlender Neugier ausgestattet, ist denn auch als direkte Vorfahrin jener Sarah Connor zu sehen, die in "Terminator" von der mausigen Angestellten zur Guerillakämpferin heranreifen durfte. Rose legt einen ähnlichen Weg in die Unabhängigkeit zurück: an Bord der Titanic schippert das Aristokratenmädchen einem öden Leben an der Seite des traditionalistischen Millionenerben Hockley (Billy Zane mit sichtlichem Spaß an der Rolle eines blasierten Snobs) entgegen und denkt an Selbstmord, bis sie den Dritte-Klasse-Passagier Jack Dawson (Leonardo DiCaprio, noch besser als in "William Shakespeares Romeo & Julia") kennenlernt. Der entfacht ihre Lust am Leben aufs neue, indem er ihr Wege außerhalb der gesellschaftlichen Konvention aufzeigt und ermöglicht. Wenn sich ihre Situation nach dem fatalen Zusammenstoß mit einem Eisberg am 15. April 1912 dramatisch zuspitzt, hat Cameron den Zuschauer ebenso raffiniert wie ökonomisch auf einen eineinhalbstündigen (!) Showdown vorbereitet, der ohne Beispiel ist.

Bevor Cameron jedoch sein unvergleichliches Gespür für Action, Tempo und Spannung aufbieten darf, um den Zuschauer mitten in den Überlebenskampf von 1500 Menschen zu schleudern, hat "Titanic" bereits eine weite Strecke zurückgelegt. Nach dem Beginn in den Tiefen des Ozeans, wo atemberaubende Aufnahmen vom Wrack des einstmals so majestätischen, als unsinkbar geltenden Schiffs für die standesgemäße Einstimmung sorgen, wendet sich die Handlung einer Gruppe von modernen Abenteurern unter der Führung des Glücksritters Lovett (Cameron-Regular Bill Paxton) zu. In den Überresten suchen sie nach einem sagenumwobenen Diamanten, fördern aber statt dessen die Geschichte der mittlerweile 101jährigen Rose zu Tage, die den Untergang der Titanic überlebte. Ihre Erzählung packt Fleisch und Blut auf das rohe Skelett einer von Lovetts Leuten angefertigten Computersequenz, in der die Fakten des Unglücks rekapituliert werden, und verleiht den abstrakten Koordinaten der Katastrophe ein menschliches Antlitz. Ein gelungener Kunstgriff, denn diese Information ist auch für den Zuschauer hilfreich, wenn sich das Chaos nach all den begeisternd süffigen Bildern von dem penibel nachkonstruierten Schiff (inklusive einiger irrer Kameraschwenks über das gesamte Deck) auf dem Luxuskreuzer schließlich Bahn bricht. Stets ist man im Bilde über die Vorgänge, die man sonst nur schwer in einen Kontext setzen könnte. In Realzeit bannt Cameron die letzte Stunde der Titanic nach der Kollision mit dem Eisberg auf Zelluloid. Gleichzeitig eskaliert auch die Dreiecksgeschichte. Während sich an Bord nach anfänglicher Ungläubigkeit Panik breit macht, die Menschen in Todesangst zu den beruhigenden Klängen des Orchesters einen Platz in den viel zu wenigen Rettungsbooten suchen und das Schiff sich aufbäumt, um schließlich in zwei Teile zu brechen und unterzugehen, fechten Jack und der arrogante Hockley ein nicht weniger dramatisches Duell um Rose und das nackte Überleben aus. Weil alle Details hundertprozentig stimmen, in fast allen Fällen nicht zu ahnen ist, wann und wo die Spezialeffekte zum Einsatz kommen, ist die Illusion perfekt, der Kampf der beiden packender und spannender als alles andere, was 1997 produziert wurde. James Cameron erweist sich mit seinem Liebesfilm für das nächste Jahrtausend nicht nur einmal mehr als großer Filmemacher mit Vision, sondern auch als überragender Drehbuchautor. Wie aus einem Guß präsentiert sich dieses Meisterwerk, das einen staunen läßt, was im Medium Film kurz vor dem Millennium alles möglich ist. So und nicht anders würde David Lean seine Epen erzählen, wenn er heute noch filmen könnte. ts.

Titanic

Weltweit unübertroffen ist die bewegende Geschichte und atemberaubende Pracht von Titanic. Ausgezeichnet mit elf Oscars[r], u.a. für den besten Film, spielte sich die ergreifende Liebesgeschichte überall auf der Welt in die Herzen der Kinobesucher und wurde damit zum populärsten Film aller Zeiten. Der internationale Superstar Leonardo DiCaprio und die Oscar[r]-nominierte Kate Winslet bezaubern auf der Leinwand als die jungen Liebenden Jack und Rose, die auf der Jungfernfahrt der "Unsinkbaren" R.M.S. Titanic zueinander finden. Als das schicksalhafte Luxusschiff im eisigen Nordatlantik mit einem Eisberg kollidiert, wird ihre leidenschaftliche Liebe zu einem packenden Wettlauf gegen den Tod..

Quelle: Fox

Darsteller:  Leonardo DiCaprio   als Jack Dawson
  Billy Zane   als Cal Hockley
  Kate Winslet   als Rose DeWitt Bukater
  Kathy Bates   als Molly Brown
  Frances Fisher   als Ruth DeWitt Bukater
  Gloria Stuart   als Old Rose
  Bill Paxton   als Brock Lovett
  Bernard Hill   als Captain Smith
  Jonathan Hyde   als Bruce Ismay
  Victor Garber   als Thomas Andrews
  David Warner   als Spicer Lovejoy
  Danny Nucci   als Fabrizio
  Suzy Amis   als Lizzy Calvert
  Bernard Fox   als Col. Archibald Gradie
 
Regie:  James Cameron  
Buch:  James Cameron  
Musik:  James Horner  
Kamera:  Russell Carpenter  
Produzent:  James Cameron  
  Jon Landau  

DiCaprio begeistert von "Titanic" in 3D

Bald ist es 100 Jahre her…

Diese Szene in 3D - das verspricht erneut ganz großes Kino! (Foto: Fox) Großansicht

Diese Szene in 3D - das verspricht erneut ganz großes Kino! (Foto: Fox)

In der Nacht vom 14. auf den 15. April 1912 geschah das Unfassbare: Die als unsinkbar geltende Titanic entschwand nach einer Kollision mit einem Eisberg in den Tiefen des Atlantik, 1.517 Menschen verloren ihr Leben. Einer davon war Jack Dawson, dessen große Liebe zur Mitpassagierin Rose DeWitt Bukater von James Cameron 1997 in den erfolgreichsten Film aller Zeiten - zumindest, bis er sich diesen Rekord mit "Avatar" selbst wieder abjagte - gebannt wurde.

Somit jährt sich das schaurige Ereignis im kommenden Jahr zum 100. Mal und passend dazu bringt James Cameron seinen Film erneut ins Kino - in einer enorm aufwändig überarbeiteten 3D-Fassung.

Und welcher Film würde sich besser für eine plastische Überarbeitung eignen, wenn man allein an die Untergangs-Sequenz denkt, in der Schiffsaufbauten, Rettungsboote, Mobiliar und verzweifelte Passagiere durcheinander purzeln, strudelnde Fluten die Gänge überspülen und an dessen Ende sich der riesige Dampfer schließlich in die Tiefen verabschiedet.

Bild für Bild den kompletten Film überarbeitet

Wie beeindruckend "Titanic" in 3D wird, davon durfte sich als erster der Hauptdarsteller überzeugen: Leonardo DiCaprio sah den Film mit dem Produzenten Jon Landau. "Leo war ja erst 20, als er den Film gedreht hat und konnte es kaum fassen, als er mit mir die 3D-Fassung sah", berichtet Landau. "Er sagte immer wieder: 'So sehe ich doch überhaupt nicht mehr aus!'. Doch dann war er so versunken in den Film, als ob er ihn das erste Mal sehen würde."

Grund für Leonardo DiCaprios Begeisterung ist der enorme Aufwand, den James Cameron und sein Team betrieben haben, um den Film in 3D zu übertragen: "Wir haben jede Szene wie eine Special-Effect-Sequenz in einem normalen Film behandelt", erklärt Jon Landau. "Jim und unser Team haben sich jedes Einzelbild des ganzen Films vorgenommen, um so die 3D-Technik ganz in den Dienst der Geschichte zu stellen und dem Publikum ein noch beeindruckenderes Kinoerlebnis zu bieten."

Bei der Länge des Originals von knapp zweieinviertel Stunden bedeutet das - bei der üblichen Bildrate von 24 Einzelbildern pro Sekunde - insgesamt 279.360 Filmbilder! Kein Wunder also, das James Cameron und sein Team für die 3D-Konvertierung sage und schreibe 60 Wochen brauchten. Wie das Ergebnis für "Titanic 3D" geworden ist, gibt's in deutschen Kinos ab 5. April 2012 zu erleben.

 

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