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TKKG - Das Geheimnis um die rätselhafte Mind-Machine

Leinwand-Adaption der populären Jugendkrimi-Buch- und Hörspielreihe.


TKKG - Das Geheimnis um die rätselhafte Mind-Machine

Leihvideo

Erhältlich seit:
29.03.2007

Kinderfilm/ Kriminalfilm

Deutschland 2006
Laufzeit: 112 Min.
FSK: ab 6

Jannis Niewöhner
Jonathan Dümcke
Lukas Eichhammer

Regie: Tomy Wigand
Highlight Communications (Deutschland)

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Einen kniffligen Fall müssen die Hobby-Spürnasen in diesem rasanten Abenteuer lösen: Es geht um verschwundene Kinder, ein geheimes Experiment und einen höchst verdächtigen Biolehrer.

Klößchen, Karl, Gaby und Tim machen schwerwiegende Entdeckungen (Foto: Constantin) Großansicht

Klößchen, Karl, Gaby und Tim machen schwerwiegende Entdeckungen (Foto: Constantin)

Ganoven haben bei ihnen nichts zu lachen. Denn die vier Freunde Tim, Karl, Klößchen und Gaby, kurz TKKG, decken jede dunkle Machenschaft auf! Seit 1979 gehen die jungen Helden der berühmten Kinderbuchreihe von Stefan Wolf auf Gaunerjagd. Eine beispiellose Erfolgsstory: Über 14 Millionen Bücher wanderten bis heute über die Ladentische, und auch als Hörspiele begeistern die Erlebnisse der gewieften Junior-Detektive.

Mit fast 30 Millionen verkauften Exemplaren steht die TKKG-Serie sogar im Guinessbuch der Rekorde! Begeistert davon waren auch die Produzenten Uschi Reich und Peter Zenk, die in puncto Kinderbuchverfilmung echte Experten sind. Mit Erich Kästners "Pünktchen und Anton" und Cornelia Funkes "Die Wilden Hühner" erreichten sie zuvor schon ein Millionenpublikum.

TKKG verdächtigen ihren Biolehrer Herrn Manek (Foto: Constantin) Großansicht

TKKG verdächtigen ihren Biolehrer Herrn Manek (Foto: Constantin)

Krimi-Spannung für Kids

Als Regisseur für die actionreiche Kinoadaption von TKKG wurde Tomy Wigand ("Das fliegende Klassenzimmer") verpflichtet. Immerhin hat der Filmemacher sein Handwerk als Cutter bei Hollywood-Regisseur Roland Emmerich ("Godzilla") gelernt. Man merkt es seiner Inszenierung an, dass Wigand ein sicheres Gespür für Tempo, Timing und rasante Szenen hat. Denn obwohl es sich bei TKKG um Family Entertainment handelt, geht es doch in Sachen Speed und Spannung ordentlich zur Sache.

Der packende Plot: Tim, Karl, Klößchen und Gaby wundern sich über das merkwürdige Verhalten ihres Mitschülers Kevin. Der brillante Nachwuchswissenschaftler sollte eigentlich seine neueste Erfindung, die preisgekrönte Mind-Machine, bei einer Schulaufführung vorstellen. Stattdessen flüchtet er aber nach ein paar wirren Sätzen von der Bühne und bleibt fortan wie vom Erdboden verschluckt.

Klößchen in der Mind-Machine (Foto: Constantin) Großansicht

Klößchen in der Mind-Machine (Foto: Constantin)

Lehrer unter Verdacht

Und nicht nur Kevin ist verschollen. Von drei weiteren Kids fehlt ebenfalls jede Spur. Hängt ihr Verschwinden mit Kevins ominöser Mind-Machine zusammen? Und dann verhält sich auch noch ausgerechnet Biolehrer Manek (Ulrich Noethen), ihr Lieblingspauker, äußerst verdächtig.

Die vier stürzen sich mit Feuereifer in die Ermittlungen - und schlittern in ein düsteres Komplott um gefährliche Experimente. Ein wahrlich aufregendes Abenteuer, bei dem die ganze Familie dank kindgerechtem Nervenkitzel und liebenswerten Gags so richtig schön mitfiebern und -lachen kann.

TKKG - Das Geheimnis um die rätselhafte Mind-Machine

Nach Kästner, Blocksberg und den wilden Hühnern wirft Kinderfilm-Produzentin Uschi Reich erneut ihre geballte Erfahrung in die Waagschale und verwandelt die angestaubte "TKKG"-Hörspielreihe in einen topbesetzten und hoch spannenden Krimi.

Kind sein müsste man in diesen Tagen. Dann könnte man in den Kinos aus dem Vollen schöpfen. Ob CGI-Animation aus den USA ("Ab durch die Hecke") oder made in Germany ("Urmel aus dem Eis"), ob dicke Animatronic-Kater von drüben ("Garfield 2") oder Computer-gesteuerte Gespenster von hüben ("Hui Buh") - der kleine Leinwand-Fan hat im Sommer 2006 schon fast die Qual der Wahl. Und das dürfte im Herbst auch so weiter gehen, schließlich stehen im September Pixars "Cars", Warner-Deutschlands "Oh, wie schön ist Panama" und Constantins "TKKG - Das Geheimnis um die rätselhafte Mind-Machine" an. Letzterer reiht sich nahtlos in die immens erfolgreichen Projekte der Kinderfilmproduzentin Uschi Reich ein, die 1999 zunächst damit begann, Kästner für die Leinwand neu zu definieren. Es folgten zwei Kinoversionen mit der Hörspiel-Hexe Bibi Blocksberg sowie die Adaption des Cornelia-Funke-Bestsellers "Die wilden Hühner", dessen Fortsetzung sich gerade in der Postproduktion befindet. Nun also "TKKG", der inzwischen auch schon ein Viertel Jahrhundert alte Krimi-Hörspiel-Klassiker von Stefan Wolf, dessen Franchise-Derivate millionenfach in deutschen Kinderzimmern Einzug gehalten haben.

Wie bei "Bibi" hatte man es also hier mit einer Hörspiel-Vorlage zu tun und wie bei allen bisherigen Reich-Produktionen war die Marke bereits bestens eingeführt. Das Ganze musste nur noch kinogerecht, zeitgemäß und publikumswirksam umgesetzt werden. Das ist nun geschehen, durch den "Das fliegende Klassenzimmer"-erprobten Tomy Wigand, der sich nach seinem Ausflug in die Independent-Szene ("Polly Blue Eyes") wohl wieder frisch genug fand für eine weitere Auftragsarbeit. In "TKKG" geht es nicht nur um die im Untertitel beschriebene Mind-Machine, sondern vor allem um Tim, Karl, Klößchen und Gaby, das titelgebende Kinder-Privatdetektiv-Quartett. In der Folge werden die Vier in ihrem sozialen Umfeld gezeigt, beim Umgang mit engagierten Lehrern (einmal mehr der "Klassenzimmer"-bewährte Ulrich Noethen), mit unorthodoxen Polizisten ("Herr Grundeis" Jürgen Vogel hat nach Rollen als Krebskranker und Vergewaltiger sichtlich Spaß an einer "normalen" Rolle), liebenswerten Chauffeuren (Heinrich Schafmeister bekommt hier die meisten Lacher) oder aufregend schönen Kriminellen (Jeanette Hain betört als erste Femme Fatale des neuen deutschen Kinderfilms). Und dazwischen geht es richtig zur Sache, mit aufregenden Entführungen, nächtlicher Spurensuche und der Entdeckung eines gespenstischen Keller-Verlieses, dessen Labor verblüffende Ähnlichkeit mit jenem aus dem Tom-Cruise-Spektakel "Minority Report" besitzt. Damit sind wir auch schon bei den Innovationen. Denn für eine Reich-Produktion wurde diesmal vergleichsweise viel modernisiert, amerikanisiert und vor allem auf die Suspense-Tube gedrückt. Was bedeutet, dass man sich von den Vorschulkindern verabschiedet und nun die einen Tick älteren Knaben und Mädchen, die nicht mit Puppen spielen wollen, im Visier hat. Eine kühl durchkalkulierte Rechnung, die fraglos einmal mehr aufgehen wird. lasso.

Darsteller:  Jannis Niewöhner   als Tim
  Jonathan Dümcke   als Karl Vierstein
  Lukas Eichhammer   als Willi "Klößchen"
  Svea Bein   als Gabi Glockner
  Hauke Diekamp   als Kevin Sudheim
  Jürgen Vogel   als Kommissar Emil Glockner
  Ulrich Noethen   als Lehrer Manek
  Jeanette Hain   als Eleonora
  Robert Dölle   als Weltmann
  Heinrich Schafmeister   als Chauffeur Georg
  Anna Hausburg   als Nadine
  Anna Schudt   als Frau Glockner
  George Lenz   als Bienert
  Ruby Kossin   als Claudia
  Nicolas Christl   als Martin
  Johann Hillmann   als Benjamin "Benni" Küsters
  Helmfried von Lüttichau   als Hackspecht
 
Regie:  Tomy Wigand  
Buch:  Marco Petry  
Musik:  Martin Todsharow  
Kamera:  Egon Werdin  
Produzent:  Uschi Reich  
 

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