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Tod eines Keilers

Skurrile Mordgeschichte um einen Pathologen nach dem gleichnamigen Roman von Felix Mettler.


Tod eines Keilers

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Erhältlich seit:
22.02.2008

Kriminalfilm

Deutschland/Schweiz 2005
Laufzeit: 89 Min.
FSK: ab 16

Joachim Król
Friedrich von Thun
Hanspeter Müller-Drossaart

Regie: Urs Egger
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Tod eines Keilers

Wenn es ein Gleichgewicht aus Gesunden und Kranken gibt, so Gottfried Binders (Joachim Król) Überlegung, was passiert, wenn man versucht es zu stören?

Binder ist Pathologe, hat Zeit seines Lebens nie geraucht, hat Lungenkrebs und nur noch eine absehbare Zeit zu leben. Um seine Theorie in der Praxis zu erproben, ermordet er den arroganten und ungeliebten Oberarzt Dr. Horst Götze (Stefan Kurt). Zu diesem Zweck entwendet er ein Blasrohr aus der Sammlung von Chefarzt Prof. Charles Barnbeck (Friedrich von Thun), der an Amnesien leidet. Als dieser Götzes Leiche in seinem Kofferraum findet, glaubt er, die Tat begangen zu haben. Die Verwirrung nimmt ihren Lauf und steigert sich zu einer Parabel über Recht und Gerechtigkeit und eine Betrachtung über das Selbstwertgefühl eines Menschen. Binder gelingt es tatsächlich störend in das Gefüge einzugreifen und sogar den Lauf der Dinge in ungeahnter Weise zu verändern. Die Kraft dazu verleiht ihm ironischerweise seine Krankheit; den kämpferischen Mut die Erinnerung an einen Keiler, der noch im Todeskrampf versuchte den Schützen Binder mit sich zu reißen.

"Tod eines Keilers" ist ein in die Tiefe dringender Film, dessen Stimmung von dem kühlen blau-weiß der Klinik dominiert wird. Ein Mittel, das die Konzentration auf Binder fördert, der weniger durch seine Taten und Worte wirkt, als durch seine Gefühle. Dass dies überhaupt möglich wird, ist dem differenziert-minimalistischen Schauspiel Joachim Króls zu verdanken, der das Innenleben Binders erst zum Leben erweckt. Aber auch die straffe, klare Arbeit von Autor Nils-Morten Osburg und Regisseur Urs Egger dürfen nicht unerwähnt bleiben, auch deshalb nicht, weil es sich hier um eine Literaturverfilmung handelt (Autor: Felix Mettler). Bei denen bleiben die interessantesten, weil unausgesprochenen Gedanken und Gefühle oft auf der Strecke. Hier nicht. stei.

Tod eines Keilers

Gottfried Binder ist Angestellter in der pathologischen Abteilung der Universitätsklinik Zürich und hat nur noch kurze Zeit zu leben. Ausgerechnet er, der nie geraucht hat, ist an Lungenkrebs erkrankt. Schlimmer noch als die Aussicht auf seinen baldigen Tod ist für Binder die Tatsache, dass sein kettenrauchender Chef Dr. Götze, der ihn unablässig schikaniert, kerngesund zu sein scheint. Für Binder ist klar, dass die tödliche Krankheit eigentlich für Götze bestimmt war - und wo das Schicksal sich irrt, muss Binder korrigierend eingreifen. Beseelt von der Idee, Gerechtigkeit herzustellen, entwickelt der Pathologe einen tödlich-genialen Plan ...
Kurios-skurrile Mordgeschichte nach Felix Mettlers Erfolgsroman "Der Keiler" mit einem grandios aufspielendem Joachim Król in der Hauptrolle!

Quelle: Studiocanal

Audiokommentar mit Regisseur und Drehbuchautor, Interview mit Regisseur, Making of, Fotogalerie, Trailer

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Joachim Król   als Gottfried Binder
  Friedrich von Thun   als Prof. Charles Bernbeck
  Hanspeter Müller-Drossaart   als Kommissar Horak
  Hans-Michael Rehberg   als Prof. Eugen Rusterholz
  Lale Yavas   als Pat Wyss
  Martin Rapold   als Robert Manz
  Stefan Kurt   als Dr. Horst Götze
  Michael Finger   als Alfons Zimmer
  Maria Casals   als Maria Rusterholz
  Charlotte Schwab   als Dr. Pölcher
  Robert Hunger-Bühler   als Wirt
  Herbert Leiser   als Pförtner
 
Regie:  Urs Egger  
Buch:  Nils-Morten Osburg  
Musik:  Nellis Du Biel  
  Ina Siefert  
Kamera:  Martin Fuhrer  
Produzent:  Thomas Hroch  
  Karin Koch  
 

Tod eines Keilers in der Fotoshow

 

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Features

 

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Joachim Król

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