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Todeszug nach Yuma

Hochkarätiges Western-Remake, in dem Russell Crowe und Christian Bale ein psychologisch packendes Schauspiel-Duell austragen.


Todeszug nach Yuma

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Erhältlich seit:
29.05.2008

Originaltitel: 3:10 to Yuma

Western

USA 2007
Laufzeit: 118 Min.
FSK: ab 16

Russell Crowe
Christian Bale
Logan Lerman

Regie: James Mangold
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Hochkarätiges Western-Remake, in dem Russell Crowe und Christian Bale ein psychologisch packendes Schauspiel-Duell austragen.

Ben Wade kennt keine Skrupel (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Ben Wade kennt keine Skrupel (Foto: Sony Pictures)

Dan Evans (Christian Bale) ist ein verschuldeter Farmer am Rande des Ruins, der von seiner Frau (Gretchen Mol) und seinem ältesten Sohn William (Logan Lerman) als Versager angesehen wird. Als ihre Scheune niedergebrannt wird, wehrt sich der im Krieg verkrüppelte Evans nicht.

Ganz anders der berüchtigte Bandenchef Ben Wade (Russell Crowe), der sich einfach nimmt, was er will. Unerwartet wird er nach einem Überfall jedoch geschnappt, und Scharfschütze Evans meldet sich für Wades Gefangenentransport ins zwei Tage entfernte Contention, um damit 200 Dollar zu verdienen. Zwischen den ungleichen Männern entwickelt sich Sympathie.

Dan versucht seiner Frau zu beweisen, dass er kein Versager ist (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Dan versucht seiner Frau zu beweisen, dass er kein Versager ist (Foto: Sony Pictures)

Der größte Coup

Das hochkarätige Remake des klassischen Westerns "Zähl bis drei und bete" von 1957 hält sich nah an die Vorlage. Regisseur James Mangold modernisierte vor allem die Actionszenen. Doch als größter Coup des stimmig-schön fotografierten Westerndramas erweist sich die Besetzung der beiden Hauptdarsteller, die hervorragend aufspielen.

Todeszug nach Yuma

Hochkarätiges Western-Remake, in dem "Gladiator" Russell Crowe und "Batman" Christian Bale, inszeniert vom "Walk the Line"-Regisseur James Mangold, ein psychologisch packendes Schauspiel-Duell austragen.

Das 1957 mit Glenn Ford verfilmte Original "Zähl bis drei und bete" basierte auf einer Kurzgeschichte von Elmore Leonard. Das Originalskript von Halsted Welles wurde nun von den beiden "2 Fast 2 Furious"-Autoren Derek Haas und Michael Brandt neu adaptiert. Der traditionell melancholische Ton der Moralfabel des klassischen Zusammenpralls von Gut und Böse (dessen Vertreter unter Verzicht von Schwarzweißmalerei unkonventionelle Charakterschattierungen aufweisen) ist weitgehend unverändert geblieben, modern aufgewertet wurde hingegen der Realismus der Actionszenen. Doch als größter Coup des stimmig-schön fotografierten Westerndramas erweist sich die Besetzung der beiden Hauptdarsteller, die derart hervorragend aufspielen, dass sie selbst eine gewisse Vertrautheit mit dem Stoff völlig vergessen machen.

Dan Evans (Bale) ist ein verschuldeter Farmer am Rande des Ruins, der von seiner Frau (eine leider unterbeschäftigte Gretchen Mol) und seinem ältesten Sohn William als Versager angesehen wird. Als ihre Scheune niedergebrannt wird, wehrt sich der im Krieg verkrüppelte Evans nicht. Im Kontrast zu ihm nimmt sich der berüchtigte Bandenchef Ben Wade (Crowe) was er will, wie mit einem brutalen Geldkutschenüberfall demonstriert wird. Unerwartet wird er im Anschluss jedoch geschnappt und Scharfschütze Evans meldet sich für Wades Gefangenentransport ins zwei Tage entfernte Contention, um so 200 Dollar zu verdienen. Wade wird als faszinierender Zeitgenosse skizziert, der ebenso locker einen Mann umbringt, wie er charmante Komplimente austeilt oder aus der Bibel zitiert. Er betont, durch und durch schlecht zu sein, doch bei einem Apachenüberfall hilft er seinen Wächtern ihre Haut zu retten. Allerdings hindert dies Wade nicht zu versuchen zu entkommen und gleichzeitig ist ihnen seine hartgesottene Gang (angeführt von einem herrlich psychopathischen Ben Foster) auf den Fersen.

Nach allerlei Konfrontationen, aufreibenden Nervenkrieg und der Entwicklung einer gewissen Sympathie zwischen Evans und Wade, kulminiert das Geschehen mit einem ausgedehnten Shootout à la "Zwölf Uhr mittags".

Neben der komplexen Charakterstudie, wartet die Story mit einem vielschichtigen Porträt des Wilden Westens auf, der so gegensätzliche Elemente aufweist, wie die beiden Protagonisten. Recht und Gesetzlosigkeit, Ehre und Schande, Tradition und Fortschritt (der nicht aufzuhaltende Eisenbahnbau), Verantwortungsgefühl und Freiheitsdrang bilden die Spannungsfelder, in denen sowohl die beiden Männer als auch die Ära definiert werden. Eine zusätzliche Dimension gibt es durch den schwelenden Vater-Sohn-Konflikt, da William seinen Vater zunächst für einen Feigling hält, den charismatischen Wade hingegen als glorreichen Outlaw anhimmelt. Letztlich geht es hier um den Ehrenkodex unter Männern, womit sich in der jüngeren Vergangenheit kaum einer besser als Clint Eastwood auseinandergesetzt hat. Und zu seinem Meisterwerk "Erbarmungslos" dürfen hier durchaus Parallelen gezogen werden. ara.

Todeszug nach Yuma

Der Bürgerkriegsinvalide Dan Evans hält sich und seine Familie mehr schlecht als recht auf einer öden Ranch in Arizona über Wasser. Mit seinen beiden Söhnen wird er Zeuge eines brutalen Postkutschenüberfalls des berüchtigten Outlaws Ben Wade und seiner Bande. Der hartgesottene Kopfgeldjäger Byron McElroy ist der einzige Überlebende, den Evans mit einem Bauchschuss zum Arzt in Bisbee bringt. Auch Wade ist dort und kann in einer unvorsichtigen Minute gefasst werden. Sofort muss eine Eskorte zur Bahnstation in Contention aufgestellt werden. Von dort fährt der Zug zum Staatsgefängnis nach Yuma wöchentlich um Punkt 3 Uhr 10 ab. Um zu beweisen, dass er kein Versager ist, lässt sich Dan auf einen gefährlichen Deal ein: Für 200 $ soll er gemeinsam mit einer Handvoll Männer den Gangster zur Bahnstation bringen. Doch Wades fanatische Komplizen lassen nichts unversucht, um ihren Anführer zu befreien. Die Uhr tickt ... und der Shootout à la "Zwölf Uhr mittags" ist gewiss.

Furioses und hochgelobtes Action-Abenteuer mit absoluter Top-Besetzung: Russell Crowe (Gladiator) und Christian Bale (Batman Begins) liefern sich ein erstklassiges Action- und Psychoduell! Packend inszeniert von Erfolgsregisseur James Mangold (Walk The Line).

Kurzbewertung:
"... ungemein temporeiche, in jeder Faser elektrisierende Abhandlung über das Faszinosum des Bösen." (Süddeutsche Zeitung)

Quelle: Sony Pictures

Audiokommentar mit Regisseur James Mangold
Filmdokumentationen: Bestimmungsort: Yuma (Making of); Gesetzlose, Banden & Truppen; Einem Heldenepos auf den Grund gehen
Entfallene Szenen
Trailer

Quelle: Sony Pictures

Darsteller:  Russell Crowe   als Ben Wade
  Christian Bale   als Dan Evans
  Logan Lerman   als Will Evans
  Dallas Roberts   als Grayson Butterfield
  Ben Foster   als Charlie Prince
  Peter Fonda   als Byron McElroy
  Luce Rains   als Marshall Weathers
  Gretchen Mol   als Alice Evans
  Vinessa Shaw   als Emmy Nelson
  Kevin Durand   als Tucker
  Alan Tudyk   als Doc Potter
 
Regie:  James Mangold  
Buch:  Halsted Welles  
  Michael Brandt  
  Derek Haas  
Musik:  Marco Beltrami  
Kamera:  Phedon Papamichael  
Produzent:  Cathy Konrad  
 

Todeszug nach Yuma in der Fotoshow

 

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