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Tödlicher Anruf

US-Version von Takashi Miikes Horrorfilm "The Call", in der mysteriöse Anrufe aus der Zukunft Unheil bringen.


Tödlicher Anruf

Leihvideo

Erhältlich seit:
25.07.2008

Originaltitel: One Missed Call

Horror

Japan/USA 2007
Laufzeit: 84 Min.
FSK: ab 16

Edward Burns
Shannyn Sossamon
Azura Skye

Regie: Eric Valette
Warner Home Video Germany

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Im neuesten US-Remake eines japanischen Schockers ist das Handy Botschafter des Todes. Wer die Mailbox abhört, ist geliefert.

Oh nein, eine Nachricht auf der Mailbox (Foto: Warner) Großansicht

Oh nein, eine Nachricht auf der Mailbox (Foto: Warner)

Es gibt noch etwas, das im Flatrate-Zeitalter das Telefonglück sabotiert. Es steht in deinem Rücken, wenn du es nicht erwartest. Es liebt dunkle Korridore und verzweifelte Schreie. Es schickt dir eine Nachricht auf die Mailbox und lässt dich deine eigene Stimme hören, wenn deine letzte Stunde schlägt. Psychologiestudentin Beth (Shannyn Sossamon aus "40 Tage und 40 Nächte") steht unter Schock und vor einem Rätsel.

In ihrem Freundeskreis geht der Tod um - und stets nach dem gleichen Muster. Jedes Opfer erhielt einen Anruf vom vorherigen, bekam einen telefonischen Vorgeschmack aufs eigene Sterben und landete drei Tage später tatsächlich in der Leichenkühlung. Als jeder Beth schon für verrückt hält, findet sie in Cop Andrews (Edward Burns) einen Verbündeten. Gemeinsam folgen sie den mörderischen Spuren, zurück zu einer Tragödie, die schon Andrews' Schwester das Leben kostete.

Beth und Jack gehen den Todesfällen auf die Spur (Foto: Warner) Großansicht

Beth und Jack gehen den Todesfällen auf die Spur (Foto: Warner)

Japan lässt grüßen

"Ringu", "The Grudge", "Pulse" - nichts spukt unheimlicher als japanische Rachegeister. Dieser hier, ursprünglich von Kultregisseur Takashi Miike um die Welt geschickt, verliert auch in der Hollywood-Version nichts von seinem Zorn.

Ob sexy Girls oder hübsche Jungs - das Ding aus einer anderen Welt kriegt jeden: im Wasser, auf Bahngleisen, in verlassenen Häusern. Umdrehen heißt Umkommen, nach vorne sehen den Tod erwarten. Entkommen ist also fraglich in diesem Horrorhit. Zittern aber ist sicher.

Tödlicher Anruf

Der Franzose Eric Valette ("Maléfique") betreibt mit seinem US-Remake von Takashi Miikes "The Call" aus dem Jahr 2003 trübsinnig-trägen Telefonterror-Horror.

Amerikanisierte Adaptionen japanischer Gruselschocker wie "Ring" und "Der Fluch - The Grudge" lösten zu Beginn des Jahrzehnts eine J-Horror-Welle aus, die mit "Dark Water - Dunkle Wasser" und "Pulse" bereits abflaute. "One Missed Call" ist nun ein verspäteter Nachzügler, der angesichts diverser Parodien, die bereits seine Vorgänger ausgiebig verulkten, besonders angestaubt anmutet. Horrorfans werden mühelos einen monströsen Mischmasch ausmachen, bei dem mit schonungsloser Sturheit Elemente der bereits angeführten Genrecousins und einer Vielzahl mehr verbraten werden. Dafür hält sich Drehbuchautor Andrew Klavan ("Sag kein Wort") bei seiner Adaption eng ans Original. Im obligatorischen Prolog sieht man das erste Opfer, das sich allein zu Haus befindet und dem nach ängstlichen Vorahnungen ein abruptes Ableben zukommt. Vertraute der Verstorbenen war die Psychologiestudentin Beth (Shannyn Sossamon aus "40 Tage und 40 Nächte" gibt eine aparte Protagonistin ab), die in Folge noch mehr Freunde verliert, die auf jeweils ungewöhnliche Weise ums Leben kommen. Beth stellt alsbald eine Gemeinsamkeit fest: Alle erhielten einen Handyanruf vom Opfer vor ihnen, der in der Zukunft datiert ist und sie ihre eigene Stimme im Todesmoment vernehmen lässt. Beth geht mit ihrer Entdeckung zur Polizei und findet lediglich bei Detective Jack Andrews (der hölzerne Ed Burns) ein offenes Ohr, Ist doch seine eigene Schwester auf ähnlich mysteriöse Weise umgekommen. Gemeinsam kommen sie dem Rätsel auf die Spur, das ein unheimliches kleines Mädchen und ihre undurchsichtige Mutter umfasst. Doch dann klingelt der Tod auch bei Beth an.

CGI-geschaffene Visionen von gruseligen Geisterwesen (die zumindest keine lange schwarzen Haare im Gesicht hängen haben) und eklige Tausendfüßler, wie sie bereits durch "Ring" krabbelten, künden den Opfern neben den Handybotschaften von ihrem bevorstehenden Ableben. Die Tode fallen dem PG13-Rating entsprechend ohne viel Blutgespritze relativ geradlinig aus. Der teenorientierte Geisterthriller ist wahrscheinlich am besten für ein jugendliches Publikum geeignet, für das Horror noch Neuland ist und daher nicht jeden kommenden Schockmoment im Voraus erahnen kann. ara.

Tödlicher Anruf

Düsteres Remake des japanischen Horror-Hits "Chakushin Ari".

Ein Genre-Highlight ganz im Stil wie "The Ring", "Der Fluch - The Grudge" oder "Dark Water - Dunkle Wasser".

Gänsehaut ist garantiert!

"Wie hört es sich an, wenn du stirbst?" In dem Horror-Thriller "Tödlicher Anruf" erhalten mehrere Studenten Anrufe, die ihren Tod ankündigen - entsetzliche Aufnahmen der letzten Sekunden ihres Lebens, eingeläutet von dem gespenstisch-harmlosen Klingelton einer Spieluhr.

Beth (Shannyn Sossamon) muss innerhalb weniger Tage das grausige Sterben zweier Freunde miterleben. Sie weiß, dass beide diese Anrufe erhalten hatten. Doch die Polizei hält Beths Vermutungen für Wahnvorstellungen - mit Ausnahme von Detective Jack Andrews (Ed Burns). Seine Schwester ist bei einem merkwürdigen Unfall ums Leben gekommen, der auffällige Parallelen aufweist. Fieberhaft versuchen Jack und Beth, das Geheimnis der unheimlichen Anrufe zu enträtseln. Doch als sie der Wahrheit auf die Spur kommen, beginnt auch Beths Handy die grässliche Melodie zu spielen...

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Edward Burns   als Jack Andrews
  Shannyn Sossamon   als Beth Raymond
  Azura Skye   als Leann Cole
  Ana Claudia Talancon   als Taylor Anthony
  Ray Wise   als Ted Summers
  Rhoda Griffis   als Marie
  Margaret Cho   als Detective
  Jessica Brown   als Jeanne Andrews
 
Regie:  Eric Valette  
Buch:  Andrew Klavan  
Musik:  Reinhold Heil  
  Johnny Klimek  
Kamera:  Glen MacPherson  
Produzent:  Broderick Johnson  
  Andrew A. Kosove  
  Scott Kroopf  
  Lauren C. Weissman  
  Jennie Lew Tugend  
 

Tödlicher Anruf in der Fotoshow

 

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Edward Burns

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