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Kaufvideo
Erhältlich seit:
18.05.2007
Frankreich/Japan 1998
Laufzeit: 95 Min.
FSK: ab 12
Shinji Takeda
Hinano Yoshikawa
Kaori Mizushima
Regie: Jean-Pierre Limosin
Kinowelt Home Entertainment

Eine japanische Liebesgeschichte, außer Atem erzählt von einem Franzosen, mit einem schönen Schuß Gangsterballade und einem emotionalen Kick Teenager-Romantik. Autor und Regisseur Jean-Pierre Limosin trifft mit seinen beiden jungendlichen Stars Shinji Takeda und Hinano Yoshikawa, Idole in ihrer Heimat, mitten ins Herz einer Zeitgeist-Kinostimmung von der Rigorosität der Gefühle und schafft eine ganz eigene Spannung surrealer Zwischentöne. Wunderbar da hinein paßt die Hommage-Besetzung von Takeshi Kitano als Yakuza in einer prägnanten und entscheidenden Szenenfolge am Schluß.
Limosins Film kokettiert keinen Moment mit abrufbaren japanischen Kinoklischees wie Samurai, Gewalt, Sex. Und doch sind das Tokioter Ambiente und seine Menschen ganz entscheidende Visionen der Geschichte. Es beginnt wie ein Gangsterfilm. Die Polizei jagt "K.", einen enigmatischen Killer, der genau genommen keiner ist. Denn wo immer er auftaucht und auf seine Opfer schießt, trifft er daneben. Seine Augen hat er durch dicke Brillengläser geschützt. Der Kommissar, der auf ihn angesetzt ist, hat keine Ahnung, daß ausgerechnet seine eigene Schwester die nähere Bekanntschaft des eigenwilligen Revolverhelden macht.
Die hübsche Hinano, blutjung wie "K.", arbeitet in einem Kosmetiksalon und lebt mit ihrem Polizistenbruder zusammen. Der hat sie zu Beginn ihres Jobs ermutigt, sie würde durch ihre Arbeit vieles lernen, was sie im Leben weiterbringt. Hinano allerdings ist da ganz anderer Meinung und driftet mit hungrigen und sehnsuchtsvollen Sinnen durch den Tokioter Alltag. Und so begegnet sie in der U-Bahn dem berüchtigten "K." und ist, amour fou durch coup de foudre, Wahnsinnsliebe auf den ersten Blick, magisch angezogen von dem attraktiv geheimnisvollen Jungen. Ihre anfängliche Entschlossenheit, ihn auszuliefern, weicht schnell ihrer lebenshungrigen Neugier und erotischen wie sexuell spannender Faszination.
Das Abenteuer mit dem Unbekannten kann beginnen. "K." ist auf merkwürdige Weise unfaßbar, worin für Hinano ein besonderer Reiz liegt. Er sucht sich seine Opfer interessanterweise unter ganz bestimmten Leuten - die er unaufrichtig und unangenehm findet. Er versucht nicht, sie zu töten, sondern macht ihnen vielmehr Angst, erteilt ihnen gewissermaßen eine Lektion. Limosin dreht keinen Gangsterfilm, vielmehr paraphrasiert er das Genre mit einem poetischen und diebischen Augenzwinkern. "K." hat sein Schießeisen von einem Miniganster erworben und umfrisiert, die Pistole so präpariert, daß sie daneben schließt. Die Begegnung mit Hinano bewirkt jedoch, daß er der Anarcho-Attacken ein bißchen müde wird und viel mehr Lust hat, zu zweit durch Tokio zu ziehen, sich der elektronischen Welt von Techno und Videospielen zu widmen.
Shinji Takeda, der den "K." spielt, und Hinano Yoshikawa sind in Japan Teenager-Idole - TV-Star und Tenorsaxophonist der eine, TV-Star und Pop-Sängerin die andere. Mit ihnen und dem fremden, europäischen Blick auf die japanische Hauptstadt entwerfen Limosin und sein französischer Kameramann Jean-Marc Fabre ein frisches, vitales und in den schönsten Momenten surreales Bild einer vielleicht ein bißchen voyeuristischen, aber nur scheinbar oberflächlichen Jugend. Ihre Emotionen sind ehrlich, ihre Sehnsüchte existentiell. Limosin gibt zu bedenken, wie dicht bei einander Anarchie und Moral liegen, Lebensfreude und Tragödie. Takeshi Kitano als eikalter Todeengel sorgt dafür , daß der Film so endet, wie er begonnen hat - als Gangsterballade. Nicht alle Pistolen sind präpariert, danebenzuschießen. Und der Film trifft in Schwarze, ganz sicher bei einem Publikum, das ausgefallene Kinogeschichten liebt. fh.
Tokio, Ende des 20. Jahrhunderts. Die junge Hinano arbeitet in einem Schönheitssalon und langweilt sich zu Tode. Sie wohnt bei ihrem Bruder, der als Kommissar im Fall des rätselhaften Killers K ermittelt. Genau genommen ist K kein echter Killer, denn der junge Mann mit der dicken Brille, der die Gegend unsicher macht, richtet zwar eine Waffe auf seine Opfer, hat jedoch bisher noch jedes Ziel verfehlt. Als Hinano K zufällig in der U-Bahn begegnet, wird sie von seiner undurchschaubaren Aura magisch angezogen und folgt ihm ...
Französische Liebesgeschichte und japanische Gangsterballade in einem - Regisseur Jean-Pierre Limosin gelang ein visuell anspruchsvoller, romantischer Thriller mit den japanischen Teen-Idolen Shinji Takeda und Hinano Yoshikawa!
Quelle: Kinowelt
Musikvideo von Nancy Danno, Fotogalerie, Biografie Takeshi Kitano, Doku über Takeshi Kitano von Jean-Pierre Linosin: "Kino - Unsere Zeit: Kitano", Interview mit Jean-Pierre Limosin (Texttafeln)
Quelle: Kinowelt
| Darsteller: | Shinji Takeda | als K | |
|---|---|---|---|
| Hinano Yoshikawa | als Hinano | ||
| Kaori Mizushima | als Naomi | ||
| Tetta Sugimoto | als Roy | ||
| Takeshi Kitano | als Yakuza | ||
| Regie: | Jean-Pierre Limosin | ||
| Buch: | Jean-Pierre Limosin | ||
| Santiago Amigorena | |||
| Philippe Madral | |||
| Yuji Sakamoto | |||
| Musik: | Xavier Jamaux | ||
| Kamera: | Jean-Marc Fabre | ||
| Produzent: | Hengameh Panahi | ||
| Kenzo Horikoshi | |||
Tokyo Eyes in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 1.0, Japanisch DD 2.0
Tonformat: Dolby Digital 1.0
Untertitel: Deutsch
Bildformat: 1:1,66/16:9
Extras: Musikvideo, Bildergalerie, Dokumentation, Interview
Musikvideo von Nancy Danno, Fotogalerie, Biografie Takeshi Kitano, Doku über Takeshi Kitano von Jean-Pierre Linosin: "Kino - Unsere Zeit: Kitano", Interview mit Jean-Pierre Limosin (Texttafeln)
Star
Takeshi Kitano
In Japan ist er ungeheuer populär und vielbeschäftigt. Der Regisseur, Autor, Kolumnist, Poet, Stand-Up-Comedian, Entertainer, Maler und...
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