- Service:
- Newsletter
- RSS
- kino.de mobil
- Sitemap
- Kontakt
- Unternehmen:
- Mediadaten
- Nutzungsbedingungen
- Impressum
Kaufvideo
Erhältlich seit:
19.03.2009
Deutschland 2007
Laufzeit: 85 Min.
FSK: ab 6
Lorenz Strasser
Florian Schlegl
Annemarie Lechner
Regie: Norbert Lechner
EuroVideo Bildprogramm

Als bayerisches Jungen-Abenteuer mit viel "Rama Dama"-Kolorit hat Low-Budget-Filmemacher Norbert Lechner das Kinderbuch von Josef Einwanger adaptiert.
Filme wie "Hierankl" oder "Die Scheinheiligen", vor allem aber Marcus H. Rosenmüllers "Wer früher stirbt ist länger tot" haben so etwas wie eine Renaissance des bayerischen Heimatfilms eingeläutet. Und während Rosenmüller bereits mit "Beste Zeit" nachgelegt hat, ist jetzt Norbert Lechner dran. Der Regisseur und Produzent, der 1991 mit "Wounded Faces" seinen ersten Kinofilm realisierte, präsentiert nun nach dem Kinderbuch von Josef Einwanger ein mit viel Zeit- und Lokalkolorit angereichertes Abenteuer für den Nachwuchs.
Mit "Toni Goldwascher" begibt er sich zurück ins Jahr 1952, in ein kleines niederbayerisches Dorf am Inn. Während sich die Erwachsenen allmählich von den Wirren des Zweiten Weltkriegs erholen, zeigen sich die Kinder vom Frieden eher unbeeindruckt. So hat es die privilegierte "Unterdörfler"-Bande um den Großbauernsohn Beil Hans (bemüht grimmig dreinblickend: Florian Schlegl) ständig auf die Kinder aus dem Waisenhaus und auf den Toni abgesehen, der außerhalb des Dorfes im Goldwascherhaus ein Außenseiterdasein fristet. Doch der eigenbrötlerische Toni kann sich ganz gut wehren, er hat ja seinen treuen Hund Strupp (der heimliche Star des Films) und außerdem will er - wie schon sein Großvater - im Inn nach Gold suchen und er ist sich auch sicher, dort fündig zu werden. Und zwar allein - ohne die stumme Elfie und den Epileptiker Herbert, die beide den Toni gut leiden können, genau wie der junge Kaplan, der den Goldsucher gerne als Ministrant gewinnen möchte. Aber dann kommt alles ganz anders. Toni findet tatsächlich Edelmetall, der vor Neid erblassende Hans einen alten Karabiner und plötzlich ist der Toni mit seinem selbstgebastelten Floß auf dem reißenden Inn verschwunden.
Eher ein "Rama Dama" für Kinder als einen bayerischen Tom Sawyer hat Lechner hier in Szene gesetzt. Der harmlos dahinplätschernde Inn hat so gar nichts mit dem mächtigen Mississippi gemein und auch Lorenz Strassers Figur des Toni gibt sich nicht so verschmitzt-gerissen wie in Mark Twains berühmter Vorlage. Auch wenn sich die jungen Darsteller bei der Charakterzeichnung zuweilen etwas schwer tun, die Dialoge hölzern und die Schlägereien inszeniert rüberkommen, darf man sich auf eine liebenswerte Geschichte freuen, die zudem einen schönen, authentischen und detaillierten Blick auf die 1950er Jahre zulässt. Allerdings hätte dem Plot ein wenig mehr Humor und die eine oder andere Tempoverschärfung nicht geschadet. lasso.
1952, in einem kleinen Dorf am Inn: Held der Geschichte ist der zwölfjährige Toni (Lorenz Strasser), genannt "Toni Goldwascher", der mit seiner Mutter Maria (Maria Brendel) und seinem Hund Strupp im "Goldwascherhaus" außerhalb des Dorfes nahe am Fluss wohnt. Tonis Großvater hat hier früher tatsächlich Gold gewaschen - was im Dorf als der Versuch galt, ohne ehrliche Arbeit reich zu werden. Das ist zwar lange her, doch das Haus gilt im Dorf immer noch als Schandfleck.
Toni ist ein Außenseiter ohne eigenes Zutun. Der Großbauernsohn Hans Beil (Florian Schlegl) drangsaliert Toni nicht nur mit seiner "Unterdörfler-Bande", er will ihm auch seine Goldbucht am Fluss streitig machen, dort wo Toni versucht - wie früher sein Großvater - Gold zu waschen. Zwei Kinder aus dem örtlichen Waisenhaus, der Epileptiker Herbert (Luis Huber) und die stumme Elfie (Annemarie Lechner) sind zwar auf Tonis Seite, aber viel ausrichten können sie auch nicht.
In dem Kaplan (Leopold Hornung), der vorübergehend die Dorfgemeinde betreut, und der Toni gerne als Ministranten hätte, findet Toni zum Glück einen heimlichen Mitstreiter. Doch der Konflikt schaukelt sich auf, als Toni in der Bucht tatsächlich Gold findet! Voller Neid geht auch der "Beil Hans" mit seiner Bande auf Goldsuche ...
Quelle: EuroVideo
Making of, Audiokommentar, Interviews mit Buchautor Josef Einwanger, Regisseur Norbert Lechner & Filmtiertrainerin Eve Schender
Quelle: EuroVideo
| Darsteller: | Lorenz Strasser | als Toni Sedlacek | |
|---|---|---|---|
| Florian Schlegl | als Hans Beil | ||
| Annemarie Lechner | als Elfie | ||
| Luis Huber | als Herbert | ||
| Maria Brendel | als Maria Sedlacek | ||
| Leopold Hornung | als Kaplan | ||
| Emre Mutluer | als Sigi | ||
| Johann Schuler | als Beil Sr. | ||
| Gabi Geist | als Kramerin | ||
| Rudolf Waldemar Brem | als Franz, der Schmied | ||
| Helga Storck | als Oberin | ||
| Regie: | Norbert Lechner | ||
| Buch: | Rudolf Herfurtner | ||
| Musik: | Martin Unterberger | ||
| Kamera: | Maximilian Plettau | ||
| Produzent: | Norbert Lechner | ||
Sprachen: Deutsch DD 2.0
Tonformat: Dolby Digital 2.0
Bildformat: 16:9
Extras: Making of, Interviews, Audiokommentar
Making of, Audiokommentar, Interviews mit Buchautor Josef Einwanger, Regisseur Norbert Lechner & Filmtiertrainerin Eve Schender

