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Toy Story 3

Zweite Fortsetzung des ersten abendfüllenden Pixar-Films von 1995, in dem Woody und Buzz aus einer Kindertagesstätte ausbrechen. Perfekter Familienspaß in 3D.


Toy Story 3

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Erhältlich seit:
02.12.2010

Trickfilm/ Komödie

USA 2010
Laufzeit: 99 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)

Regie: Lee Unkrich
Walt Disney Studios Home Entertainment

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Toy Story 3

Der Moment des Abschieds ist gekommen: Andy ist den Kinderschuhen entwachsen und macht sich bereit, aufs College zu gehen. Für sein stets getreues Spielzeug hat er keine Verwendung mehr. Andys Mutter spendet die Spielsachen der Kindertagesstätte Sunnyside. Doch dieses angebliche Paradies entpuppt sich nach zuerst freundlicher Aufnahme durch die alteingesessenen Spielzeuge bald zum Gefängnis für die Freunde. Ein ausgeklügelter Ausbruchsplan wird ausgearbeitet - die Zeit drängt, denn hier geht nicht alles mit rechten Dingen zu.

Auch nach über zehn Jahren Pause gibt es bei diesem Franchise keine Ermüdungserscheinung: "Toy Story 3" macht Kinder froh und Erwachsene ebenso. Dabei hält der blanke Horror Einzug in der heilen Welt der Spielsachen. Die Macher von Pixar bauen perfekte Referenzen auch an Gefängnis- und Einbruchs/Ausbruchs-Filme mit ein und peppen die eigentlich simple Story mit einer solchen Fülle an originellen Ideen und neuen Figuren auf, dass es eine wahre Freude ist. Komik und Spannung funktionieren perfekt.

Toy Story 3

Auch nach über zehn Jahren Pause gibt es bei diesem Franchise keine Ermüdungserscheinung: "Toy Story 3 3D" macht Kinder froh und Erwachsene ebenso. Dabei hält der blanke Horror Einzug in der heilen Welt der Spielsachen. Origineller Spaß, bei dem alles stimmt.

Zehn Jahre später und sie reiten (zumindest in der rasanten Eingangssequenz, die der anarchischen Fantasie eines Kindes folgend Western mit SciFi kreuzt) und streiten wieder wie Alexandre Dumas' Musketiere für die wahren Werte. Für Cowboy Woody und Buzz Lightyear sind es die Treue zu ihrem Besitzer und die Freundschaft zueinander. Statt "einer für alle" heißt es bei ihnen weiterhin "bis in die Unendlichkeit und weiter". Und das mit einem solch frischen Elan und Charme als hätte es die beiden vorangegangenen Filme gar nicht gegeben. Dabei wird im Grunde wieder eine sehr ähnliche, sehr simple Geschichte erzählt: Die Spielsachen versuchen (erneut) zu ihrem rechtmäßigen Besitzer zurück zu kommen. Aber die Macher von Pixar, Lee Unkrich agiert dieses Mal alleine als Regisseur, John Lasseter und Andrew Stanton, sowie "Little Miss Sunshine"-Skripter Michael Arndt packen so viele originelle Einfälle und Figuren in die Story, bringen die Komik immer genau auf den Punkt und haben auch die Spannung voll im Griff, dass es einfach eine Freude ist. Von der technischen Perfektion - erstmals in 3D - gar nicht zu sprechen. Die erwartet man auch von Pixar, das ja bereits nicht nur Ballons nach "Oben" und in den dreidimensionalen Raum fliegen ließ. In der neuesten Story ist Andy inzwischen fast erwachsen und geht zum College. Während alle anderen aus den Vorgänger-Filmen bekannten Spielsachen in den Karton für die Kindertagesstätte aussortiert worden sind, ist nur Woody im Gepäck fürs College gelandet. Er schafft es zwar zu seinen Freunden zu gelangen, doch der in explizit fröhlichen Farben ausstaffierte Hort entpuppt sich nach erst freundschaftlicher Begrüßung durch die hießigen Spielsachen als ein Hort des Grauens, als düsteres Gefängnis. Unglaublich perfekt adaptiert das Pixar-Team Motive aus den jeweiligen Genres. Da erscheint eine Babypuppe, die weinen kann, als furchteinflößende Kreuzung aus Damian, der Saat des Teufels und Chucky, der Mörderpuppe. Aus Regalkörben werden vergitterte Gefängniszellen. Das wohl gruseligste neue Spielzeug ist ein Affe, der die wutrot-umrandeten Augen rollt und sein Becken zusammenschlägt, wenn ein Spielzeug entfliehen will. Außer Horror- und Gefängnis-Film wird denn auch ein clever ausgedachter Ausbruch in bester Rififi-Manier zitiert, in dem Mr. Potato einen denkwürdigen, saukomischen Beitrag leistet. Unter dem neuen Spielzeug wird jeder seine Lieblingsfigur finden. Ein Favorit von vielen dürfte das Traumpaar Barbie und Ken sein, sie sind nicht die hellsten und fahren auf modische Outfits ab, er noch mehr als sie. So gibt es als einen von vielen komischen Höhepunkten eine Modenschau von Ken. Ein Spinoff mit den beiden ist Pflicht. Natürlich kommt beim ausgelassenen Abenteuer auch Moral und Dramatik nicht zu kurz - in einer für jüngere Kids zu dramatischen Sequenz droht sogar das Höllenfeuer der Müllverbrennung - und gerade der Schluss steht unter Kitschverdacht. Aber das gehört nun mal zum Hollywood-Blockbuster-Package. Dennoch: So eine " Story" lässt man sich gerne erzählen. hai.

Sprecher:  Tom Hanks   als Woody
  Tim Allen   als Buzz Lightyear
  Joan Cusack   als Jessie
  Ned Beatty   als Lotso
  Don Rickles   als Mr. Potato Head
  Michael Keaton   als Ken
  Wallace Shawn   als Rex
  John Ratzenberger   als Hamm
  Estelle Harris   als Mrs. Potato Head
  John Morris   als Andy
  Jodi Benson   als Barbie
  Emily Hahn   als Bonnie
  Laurie Metcalf   als Andy's Mom
  Blake Clark   als Slinky Dog
  Teddy Newton   als Chatter Telephone
  Bud Luckey   als Chuckles
  Beatrice Miller   als Molly
 
Regie:  Lee Unkrich  
Buch:  Michael Arndt  
Musik:  Randy Newman  
Produzent:  Darla K. Anderson  

"Toy Story 4" schon in Planung

Werden Buzz Lightyear und Woody vielleicht doch noch einmal gemeinsam in ein Abenteuer aufbrechen?

Wird Tom Hanks noch einmal den Woody sprechen? (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Wird Tom Hanks noch einmal den Woody sprechen? (Foto: Kurt Krieger)

Eigentlich sollte nach "Toy Story 3" Schluss sein mit der lustigen Spielzeug-Gang. Doch jetzt verriet Tom Hanks, der im Original Cowboy Woody seine Stimme leiht, dass Pixar bereits an einem vierten Teil arbeitet.

In einem Interview ließ er zu der Frage, ob es "Toy Story 4" geben könnte, anklingen: "Ich glaube ja. Doch, doch, ich glaube sie arbeiten bereits daran."

Zwar weiß Tom Hanks nichts Genaueres, auch nicht, ob er wieder als Woody seinen großen Auftritt haben wird. Aber Interesse an einem weiteren "Toy Story"-Teil hätte er auf jeden Fall.

Oscar sei dank!

Offensichtlich waren die Macher des dritten Spielzeugland-Abenteuers von den Verkaufszahlen so angetan, dass sie sich ganz schnell um entschlossen und die Planung für eine weitere Fortsetzung anfingen. Immerhin war "Toy Story 3" sogar für den Oscar in der Kategorie Bester Film nominiert, den für den besten Animationsfilm gewann er. Wäre doch zu schade, wenn diese Erfolgsstory nicht fortgeführt würde.

 

Toy Story 3 in der Fotoshow

 

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