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Kaufvideo
Erhältlich seit:
17.11.2006
USA 2001
Laufzeit: 122 Min.
FSK: ab 16
Denzel Washington
Ethan Hawke
Scott Glenn
Regie: Antoine Fuqua
Warner Home Video Germany

Obwohl in den Wettbewerbsprogrammen der 58. Biennale Filmkunst groß geschrieben wurde, kamen in den Nebenreihen einige kommerzielle US-Produktionen zum Zuge. Dazu zählte neben Steven Spielbergs "A.I. - Künstliche Intelligenz" und David Mamets "Heist" auch Antoine Fuquas "Training Day". Der dritte Spielfilm des renommierten Werbefilmers und Videoclip-Regisseurs ist im Prinzip ein klassischer Krimi über den Konflikt zwischen einem guten und einem bösen Polizisten. Mit Denzel Washington und Ethan Hawke ebenso adäquat wie prominent besetzt, sind dem rasant inszenierten Cop-Thriller, der obendrein auch gute Schauwerte besitzt, solide Boxoffice-Resultate zuzutrauen.
Es gibt zwei Dinge, die den 35-jährigen, aus Pittsburgh stammenden Fuqua besonders auszeichnen. Seinen Hang zu optischen, Action-lastigen Spielereien, den er schon in seinem mehrfach ausgezeichneten Coolio-Rap-Video "Gangsta's Paradise" sowie dem ebenfalls prämierten Trailer zu "Dangerous Minds" bewies, und seine Liebe fürs kriminelle Milieu. Denn nach seinem Debüt "The Replacement Killers - Die Ersatzkiller" und dessen Nachfolger "Bait - Fette Beute" geht es auch in "Training Day" um Intrigen und Korruption, um Mord und Totschlag. Dabei fängt zunächst alles ganz harmlos an. Es ist der erste Arbeitstag von Jake Hoyt (Ethan Hawke), einem jungen Cop beim Drogendezernat von Los Angeles. Diesen soll er an der Seite des erfahrenen, mit allen Wassern gewaschenen Kollegen Alonzo Harris (Denzel Washington) verbringen. Anfangs zeigt sich Hoyt noch beeindruckt von der impulsiven, ja aggressiven Art seines Gegenübers, der ihn mit allerlei drastischen Mitteln in den harten Alltag eines Drogencops auf den Straßen von L.A. einführt. Doch schon bald wird dem Greenhorn klar, dass Harris seinen Job ausschließlich dazu missbraucht, um selbst in Ruhe schmutzige Geschäfte abwickeln zu können. Vor die Wahl gestellt, seinem Vorgesetzten zu gehorchen oder diesen zu verraten, entscheidet sich Hoyt alsbald für Letzteres. Denn nachdem er Zeuge eines kaltblütigen Mordes an einem "Informanten" - ein origineller Kurzauftritt von Hollywood-Veteran Scott Glenn - geworden ist und nun nicht nur deshalb um sein eigenes Leben fürchten muss, nimmt der Rookie die Kampfansage von Harris an. Ein blutiger Kleinkrieg zweier Polizisten, deren Charaktere nicht gegensätzlicher sein könnten, entbrennt...
"Training Day" beginnt ähnlich wie "Colors - Farben der Gewalt", die extrem realistische Studie über die Ohnmacht der Gesetzeshüter gegenüber den Streetgangs, die Dennis Hopper 1987 realisierte. Doch spätestens nach zwei Dritteln des Films spürt man, was Fuqua wirklich im Schilde führt. Mit lautem Getöse und bunten Effekten, die an einen billigen Horrorfilm erinnern, lässt er seine beiden Protagonisten wie wildgewordene Bestien aufeinander los, bis einer von ihnen nach langem Hin und Her endlich das Zeitliche segnet. Das hat mit Authentizität nichts mehr zu tun - hier regieren nur noch die Gesetze des vordergründigen, spektakulären Actionfilms. Dieses Defizit wird allerdings durch famose darstellerische Leistungen von Ethan Hawke sowie Denzel Washington, der hier mit sichtlichem Genuss einmal seine dunkle Seite nach außen kehrt, nahezu wettgemacht. Sollte Fuqua in Zukunft seine Drehbücher ein wenig sorgfältiger aussuchen, stehen ihm auch weiterhin die Tore Hollywoods weit offen. Denn auf technischer Ebene ist ihm nichts vorzuwerfen. Zeitgemäße Werbefilmästhetik, eine originelle Kameraarbeit sowie ein moderner HipHop-Soundtrack mit Größen wie Snoop Dog, der sich im Film selbst spielt, und Cypress Hill, auf dem auch "Oldies" wie David Bowies "This Is Not America" ihren Platz haben, zeigen deutlich, dass der junge Mann aus Pittsburgh sein Handwerk versteht. lasso.
Der erste Arbeitstag als Undercover Cop läuft für Jake Hoyt (Ethan Hawke) völlig anders als erwartet. Sein neuer Vorgesetzter Alonzo Harris (Denzel Washington) interpretiert das Gesetz auf seine eigene Weise und hält sich dabei nicht immer an die Vorschriften. Sein Motto: "Nur wenn du selbst wie ein Wolf bist, kannst du einen Wolf fangen". Immer tiefer wird Jake in die zweifelhaften Machenschaften von Harris hineingezogen. Als die Gewalt eskaliert, muss Jake eine Entscheidung treffen ...
Quelle: Warner Home Video
| Darsteller: | Denzel Washington | als Alonzo Harris | |
|---|---|---|---|
| Ethan Hawke | als Jake Hoyt | ||
| Scott Glenn | als Roger | ||
| Tom Berenger | als Stan Gursky | ||
| Harris Yulin | als Doug Rosselli | ||
| Raymond J. Barry | als Lou Jacobs | ||
| Cliff Curtis | als Smiley | ||
| Dr. Dre | als Paul | ||
| Snoop Dogg | als Sammy | ||
| Macy Gray | als Sandmans Frau | ||
| Charlotte Ayanna | als Lisa Hoyt | ||
| Eva Mendes | als Sara | ||
| Nick Chinlund | als Tim | ||
| Jaime Gomez | als Mark | ||
| Raymond Cruz | als Sniper | ||
| Noel Gugliemi | als Moreno | ||
| Samantha Becker | als Letty | ||
| Regie: | Antoine Fuqua | ||
| Buch: | David Ayer | ||
| Musik: | Mark Mancina | ||
| Kamera: | Mauro Fiore | ||
| Produzent: | Jeffrey Silver | ||
| Robert Newmyer | |||
Training Day in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1, Französisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Dt. f. Hörg., Engl. f. Hörg.
Bildformat: 1:2,35/16:9
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