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Training Day

Rasant inszenierter Cop-Thriller, in dem ein junger Polizist einen höllischen ersten Tag beim Drogendezernat in L.A. erlebt.


Training Day

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Erhältlich seit:
17.11.2006

Thriller

USA 2001
Laufzeit: 122 Min.
FSK: ab 16

Denzel Washington
Ethan Hawke
Scott Glenn

Regie: Antoine Fuqua
Warner Home Video Germany

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Rasant inszenierter Cop-Thriller, in dem ein junger Polizist einen höllischen ersten Tag beim Drogendezernat in L.A. erlebt.

Der erste Arbeitstag mit dem neuen Kollegen (Foto: Warner) Großansicht

Der erste Arbeitstag mit dem neuen Kollegen (Foto: Warner)

Es ist der erste Arbeitstag von Jake Hoyt (Ethan Hawke), einem jungen Cop beim Drogendezernat von Los Angeles. Diesen soll er an der Seite des erfahrenen und abgebrühten Kollegen Alonzo Harris (Denzel Washington) verbringen. Anfangs zeigt sich Hoyt noch beeindruckt von der impulsiven und aggressiven Art seines Gegenübers, der ihn mit allerlei drastischen Mitteln in den harten Alltag eines Drogencops auf den Straßen von L.A. einführt.

Doch schon bald wird dem Greenhorn klar, dass Harris seinen Job ausschließlich dazu missbraucht, um selbst in Ruhe schmutzige Geschäfte abwickeln zu können. Vor die Wahl gestellt, seinem Vorgesetzten zu gehorchen oder diesen zu verraten, entscheidet sich Hoyt alsbald für Letzteres. Ein blutiger Kleinkrieg zweier Polizisten, deren Charaktere nicht gegensätzlicher sein könnten, entbrennt.

Alonzo zeigt Jake, wie die Dinge im Drogenbusiness laufen (Foto: Warner) Großansicht

Alonzo zeigt Jake, wie die Dinge im Drogenbusiness laufen (Foto: Warner)

Straßenstudie

Einerseits, ähnlich wie "Colors - Farben der Gewalt", ist "Training Day" eine realistische Studie über die Ohnmacht der Polizei gegenüber Streetgangs, andererseits ein reißerischer Thriller ganz auf der Höhe der Zeit. Effektiv inszeniert von Clip-Spezialist Antoine Fuqua ("Bait - Fette Beute"), lebt das Werk vom vorzüglichen Spiel seiner Protagonisten Denzel Washington und Ethan Hawke, von dem modernen HipHop-Soundtrack und der originellen Kameraarbeit. Ein spektakulärer Actioner, der Denzel Washington den Oscar als Bester Hauptdarsteller brachte.

Training Day

Obwohl in den Wettbewerbsprogrammen der 58. Biennale Filmkunst groß geschrieben wurde, kamen in den Nebenreihen einige kommerzielle US-Produktionen zum Zuge. Dazu zählte neben Steven Spielbergs "A.I. - Künstliche Intelligenz" und David Mamets "Heist" auch Antoine Fuquas "Training Day". Der dritte Spielfilm des renommierten Werbefilmers und Videoclip-Regisseurs ist im Prinzip ein klassischer Krimi über den Konflikt zwischen einem guten und einem bösen Polizisten. Mit Denzel Washington und Ethan Hawke ebenso adäquat wie prominent besetzt, sind dem rasant inszenierten Cop-Thriller, der obendrein auch gute Schauwerte besitzt, solide Boxoffice-Resultate zuzutrauen.

Es gibt zwei Dinge, die den 35-jährigen, aus Pittsburgh stammenden Fuqua besonders auszeichnen. Seinen Hang zu optischen, Action-lastigen Spielereien, den er schon in seinem mehrfach ausgezeichneten Coolio-Rap-Video "Gangsta's Paradise" sowie dem ebenfalls prämierten Trailer zu "Dangerous Minds" bewies, und seine Liebe fürs kriminelle Milieu. Denn nach seinem Debüt "The Replacement Killers - Die Ersatzkiller" und dessen Nachfolger "Bait - Fette Beute" geht es auch in "Training Day" um Intrigen und Korruption, um Mord und Totschlag. Dabei fängt zunächst alles ganz harmlos an. Es ist der erste Arbeitstag von Jake Hoyt (Ethan Hawke), einem jungen Cop beim Drogendezernat von Los Angeles. Diesen soll er an der Seite des erfahrenen, mit allen Wassern gewaschenen Kollegen Alonzo Harris (Denzel Washington) verbringen. Anfangs zeigt sich Hoyt noch beeindruckt von der impulsiven, ja aggressiven Art seines Gegenübers, der ihn mit allerlei drastischen Mitteln in den harten Alltag eines Drogencops auf den Straßen von L.A. einführt. Doch schon bald wird dem Greenhorn klar, dass Harris seinen Job ausschließlich dazu missbraucht, um selbst in Ruhe schmutzige Geschäfte abwickeln zu können. Vor die Wahl gestellt, seinem Vorgesetzten zu gehorchen oder diesen zu verraten, entscheidet sich Hoyt alsbald für Letzteres. Denn nachdem er Zeuge eines kaltblütigen Mordes an einem "Informanten" - ein origineller Kurzauftritt von Hollywood-Veteran Scott Glenn - geworden ist und nun nicht nur deshalb um sein eigenes Leben fürchten muss, nimmt der Rookie die Kampfansage von Harris an. Ein blutiger Kleinkrieg zweier Polizisten, deren Charaktere nicht gegensätzlicher sein könnten, entbrennt...

"Training Day" beginnt ähnlich wie "Colors - Farben der Gewalt", die extrem realistische Studie über die Ohnmacht der Gesetzeshüter gegenüber den Streetgangs, die Dennis Hopper 1987 realisierte. Doch spätestens nach zwei Dritteln des Films spürt man, was Fuqua wirklich im Schilde führt. Mit lautem Getöse und bunten Effekten, die an einen billigen Horrorfilm erinnern, lässt er seine beiden Protagonisten wie wildgewordene Bestien aufeinander los, bis einer von ihnen nach langem Hin und Her endlich das Zeitliche segnet. Das hat mit Authentizität nichts mehr zu tun - hier regieren nur noch die Gesetze des vordergründigen, spektakulären Actionfilms. Dieses Defizit wird allerdings durch famose darstellerische Leistungen von Ethan Hawke sowie Denzel Washington, der hier mit sichtlichem Genuss einmal seine dunkle Seite nach außen kehrt, nahezu wettgemacht. Sollte Fuqua in Zukunft seine Drehbücher ein wenig sorgfältiger aussuchen, stehen ihm auch weiterhin die Tore Hollywoods weit offen. Denn auf technischer Ebene ist ihm nichts vorzuwerfen. Zeitgemäße Werbefilmästhetik, eine originelle Kameraarbeit sowie ein moderner HipHop-Soundtrack mit Größen wie Snoop Dog, der sich im Film selbst spielt, und Cypress Hill, auf dem auch "Oldies" wie David Bowies "This Is Not America" ihren Platz haben, zeigen deutlich, dass der junge Mann aus Pittsburgh sein Handwerk versteht. lasso.

Training Day

Der erste Arbeitstag als Undercover Cop läuft für Jake Hoyt (Ethan Hawke) völlig anders als erwartet. Sein neuer Vorgesetzter Alonzo Harris (Denzel Washington) interpretiert das Gesetz auf seine eigene Weise und hält sich dabei nicht immer an die Vorschriften. Sein Motto: "Nur wenn du selbst wie ein Wolf bist, kannst du einen Wolf fangen". Immer tiefer wird Jake in die zweifelhaften Machenschaften von Harris hineingezogen. Als die Gewalt eskaliert, muss Jake eine Entscheidung treffen ...

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Denzel Washington   als Alonzo Harris
  Ethan Hawke   als Jake Hoyt
  Scott Glenn   als Roger
  Tom Berenger   als Stan Gursky
  Harris Yulin   als Doug Rosselli
  Raymond J. Barry   als Lou Jacobs
  Cliff Curtis   als Smiley
  Dr. Dre   als Paul
  Snoop Dogg   als Sammy
  Macy Gray   als Sandmans Frau
  Charlotte Ayanna   als Lisa Hoyt
  Eva Mendes   als Sara
  Nick Chinlund   als Tim
  Jaime Gomez   als Mark
  Raymond Cruz   als Sniper
  Noel Gugliemi   als Moreno
  Samantha Becker   als Letty
 
Regie:  Antoine Fuqua  
Buch:  David Ayer  
Musik:  Mark Mancina  
Kamera:  Mauro Fiore  
Produzent:  Jeffrey Silver  
  Robert Newmyer  

Angelina Jolie jagt Ethan Hawke

Ermittelt im Dienste des FBI: Angelina Jolie

Ermittelt im Dienste des FBI: Angelina Jolie

Angelina Jolie ist eine vielseitige Schauspielerin - das weiß man nicht erst seit ihrem Auftritt als Actionheldin in "Lara Croft: Tomb Raider".

Die Rolle der Monster killenden Computerschönheit hatte herzlich wenig mit ihren Leinwandauftritten beispielsweise in "Leben und Lieben in L.A." oder "Durchgeknallt - Girl, Interrupted") gemeinsam: Hier glänzte Jolie im Charakterfach.

Jetzt wagt die Ex-Frau von Schauspiel-Kollege Billy Bob Thornton den Sprung zum FBI. In "Taking Lives" wird Jolie eine Agentin spielen. Sie bekommt den Auftrag einen Serienkiller dingfest zu machen, der seine Opfer sorgfältig auswählt und dann ihre Identität annimmt. Die Rolle des Killers spielt Ethan Hawke, der zuletzt in "Training Day" zu sehen war.

Auch der Regisseur steht mittlerweile fest: D.J. Caruso ("The Salton Sea") inszeniert den Psychothriller, der auf dem gleichnamigen Roman von Michael Pye basiert.

 

Training Day in der Fotoshow

 

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