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Trainspotting

Verfilmung von Irvin Welshs Kultroman über das Schicksal einer Drogenclique.


Trainspotting (Limited Edition, Quer-Steelbook)

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Erhältlich seit:
03.02.2011

Drama/ Komödie

Großbritannien 1995
Laufzeit: 94 Min.
FSK: ab 16

Ewan McGregor
Ewen Bremner
Jonny Lee Miller

Regie: Danny Boyle
Universal Pictures Germany

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Trainspotting (Limited Edition, Quer-Steelbook)

Mark Renton ist ein Junkie. Ohne festen Job dreht sich sein Alltag einzig und allein um die Beschaffung der nächsten Dosis Heroin. Seine Freunde Sick Boy, Spud und Begbie sind ebenfalls den Drogen verfallen. Selbst gelungene Entzugsversuche und das Schulmädchen Diane können Renton nicht auf Dauer von seiner Sucht befreien. Als die Gang-Mitglieder die Chance erhalten, mit einem riesigen Heroin-Deal ans große Geld zu kommen, greifen sie entschlossen zu. Vom Aufteilen der Beute will der gerissene Renton danach allerdings nichts wissen...

Einen veritablen Kultfilm haben die Macher von "Kleine Morde unter Freunden" - Regisseur Danny Boyle, Drehbuchautor John Hodge und Produzent Andrew Macdonald - mit ihrer zweiten Produktion in Szene gesetzt. Ihre begeisternde Mixtur aus effektiven Bildkompositionen, einem atmosphärischen Soundtrack sowie erschreckend direkten Dialogen vermittelt jugendliches Lebensgefühl wie kaum ein anderer Film der letzten Jahre.

Trainspotting (Limited Edition, Quer-Steelbook)

Mit der Verfilmung des Kultbuches "Trainspotting" von Irvine Welsh sind die Macher von "Kleine Morde unter Freunden" zum heißesten Ticket in der internationalen Filmszene geworden. In ihrem Heimatland Großbritannien haben Regisseur Danny Boyle, Drehbuchautor John Hodge und Produzent Andrew Macdonald sogar eine "Trainspotting"-Mania ausgelöst. Kein Wunder, reflektiert der Film doch die Lebensphilosophie der Anti-Establishment- und No-Future-Generation auf explosive Weise.

"Da hältst du dich für aufgeschlossen, interessiert und informiert - dann liest du dieses Buch, und du bist wie vor den Kopf gestoßen," meint Filmemacher Danny Boyle. "Plötzlich erkennst du, daß du von dieser Art Realität, die sich direkt vor deinen Augen abspielt, nicht den geringsten Schimmer hast." Mit "dieser Art Realität" meint Boyle einen anarchischen Junkie-Kosmos, wie er in der Pop-Subkultur einer jeden Großstadt (in diesem Fall Edinburgh) existiert. Von einer stumpfsinnigen Gesellschaft an den Rand gespült, fristen eine handvoll Post-Punker, Drogensüchtige, Halbkriminelle und Chaoten ihr tristes Dasein. Für die meisten unter ihnen besteht der Alltag aus einem fatalen Kreislauf von Drogenbeschaffung und Drogenkonsum. Was zählt, ist der augenblickliche Kick, die ultimative Befriedigung. Drehbuchautor John Hodge hat aus dem episodenhaft strukturierten Buch eine stringente und dramaturgisch in sich geschlossene Spielfilmhandlung herausgefiltert, in deren Zentrum der Junkie Mark Renton (Ewan McGregor, der auch schon in "Shallow Grave" die Hauptrolle spielte) und seine illustren Bekannten stehen. Die Typologie dieser Off-Beat-Charaktere reicht von Sick Boy (Jonny Lee Miller) über das frühreife Schulmädchen Diane (Kelly MacDonald) bis hin zum aggressiven Säufer Begbie (Robert Carlyle). Obwohl diese Minus-Welt über weite Strecke geradezu provokant realistisch geschildert wird, ist "Trainspotting" alles andere als "politisch korrektes" Betroffenheitskino. Dafür sorgt schon allein das Spektrum surrealer Effekte, das von "Clockwork Orange" bis "Naked Lunch" und wieder zurück reicht. Damit eröffnet Boyle dem Film geschickt neue, oft völlig frappierende Perspektiven. Das wird z. B. durch die jetzt schon berühmt-berüchtigte "Kloszene" deutlich, in der Renton nach zwei Zäpfchen sucht, die er in einer bis zum Rand mit Fäkalien gefüllten Kloschüssel irrtümlich entsorgt hat. Plötzlich taucht er mit seinem ganzen Körper ins Klo hinein. Die nächste Einstellung zeigt ihn, wie er in einem glasklaren See schwimmt. Pointierte Visualisierungen als exzentrisches Stilmittel. Wie schon bei "Shallow Grave" haben Farben und Räume auch diesmal eine große auf das Unterbewußtsein abzielende Bedeutung. Fast ausschließlich im Studio an 14 verschiedenen Sets gedreht, verströmt der Film eine hochartifizielle, aber gerade deshalb so authentische Atmosphäre. Hier werden Gemütsverfassungen und Seelenzustände abgebildet, nicht banale Äußerlichkeiten. Ebenso wichtig ist die Musik. In der Eröffnungssequenz zeigt Iggy Pop mit seinem Fun-Credo "Lust for Life", wo es die nächsten 94 Minuten lang geht. Und wenn Renton an einer Überdosis Heroin fast krepiert, werden die qualvollen Bilder mit Lou Reeds "Perfect Day" untermalt, was einem Requiem gleichkommt. Als Kontrastprogramm gibt's Techno-Sound und Brit-Pop von "Blur" bis "Pulp". "Trainspotting" ist ein nihilistisches Szene-Polaroid, ein grimmiger Anti-Utopia-Alptraum, eine rabenschwarze Humoreske, ein Adrenalinstoß. Es ist, als wären Larry Clarks "Kids" älter und vielleicht smarter geworden, aber sicher nicht gesünder. Für 2,6 Mio. Dollar von Andrew MacDonald für Channel Four Films (der Filmabteilung von BBC Channel Four) produziert, gehört "Trainspotting" schon jetzt zweifellos zu den wichtigsten und profitabelsten europäischen Filmen des Jahres. Ein cooler Trendsetter ist er auf jeden Fall. ull.

Trainspotting (Limited Edition, Quer-Steelbook)

Mark ist ein Junkie. Sein Revier ist ein trister Teil Edinburghs, und sein grauer Alltag dreht sich von morgens bis abends um den nächsten Schuss. Irgendwann, so glaubt er, wird er einmal davon loskommen, aber mit kaputten Freunden wie Sick Boy, Spud und Begbie ist daran gar nicht zu denken. Was immer er versucht, er scheitert kläglich, bis sich eines Tages die Chance seines Lebens bietet - in Form von zwei Kilo seines Lieblingspulvers allerfeinster Qualität ...

Quelle: Universal Pictures

- Filmkommentar mit Regisseur Danny Boyle,
Produzent Andrew MacDonald, Drehbuchautor John
Hodge und Ewan McGregor
- Unveröffentlichte Szenen
- Der Anfang
- Der Trick mit der Nadel
- Interviews
- "Calton Athletic"
- Der Stil des Films: Damals und Heute
- Der Sound des Films: Damals und Heute
- Trainspotting bei den Filmfestspielen in Cannes
- Trailer
- Hinter den Kulissen - Galerie

Quelle: Universal Pictures

Darsteller:  Ewan McGregor  
  Ewen Bremner  
  Jonny Lee Miller  
  Kevin McKidd  
  Robert Carlyle  
  Kelly Macdonald  
  Peter Mullan  
  James Cosmo  
  Eileen Nicholas  
  Susan Vidler  
  Pauline Lynch  
  Shirley Henderson  
  Stuart McQuarrie  
  Irvine Welsh  
  Keith Allen  
  Vincent Friell  
  Dale Winton  
  Billy Riddoch  
 
Regie:  Danny Boyle  
Buch:  John Hodge  
Kamera:  Brian Tufano  
Produzent:  Andrew Macdonald  

Rosario Dawson und Vincent Cassel in Danny Boyles "Trance"

Nach einem Schlag auf den Kopf hat die Hauptfigur vergessen, wo die Beute versteckt ist.

"Clerks 2"-Star Rosario Dawson und der schöne Mann von Monica Bellucci sind bei "Trance" an Bord (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

"Clerks 2"-Star Rosario Dawson und der schöne Mann von Monica Bellucci sind bei "Trance" an Bord (Foto: Kurt Krieger)

Danny Boyles Kunstraubthriller "Trance" nimmt weitere Formen an - konkret die von Rosario Dawson und Vincent Cassel. Dawson wird die weibliche Hauptrolle spielen, die mit den beiden männlichen Hauptfiguren ein Verhältnis hat. Damit ist die unlängst gehandelte Scarlett Johansson für diesen Part aus dem Rennen. Unklar ist, ob Colin Firth, der ebenfalls gerüchteweise mitspielen sollte, noch dabei sein wird.

Bestätigt wurde dafür James McAvoy als Hauptdarsteller. James spielt einen Angestellten eines Auktionshauses und Anführer einer Bande, die einen dicken Kunstraub durchziehen will. Das Ganze geht schief und McAvoy muss viel Prügel einstecken.

Dunkelheit im Kopf

Dabei bekommt er einen so starken Schlag auf den Kopf, dass er eine Amnesie erleidet und dummerweise vergisst, wo die Beute versteckt ist. Erfolglos versucht sein nicht gerade zimperlicher Komplize (Cassel) die Info aus seinem Kollegen herauszulocken und schleppt seinen vergesslichen Kumpel schließlich zur Hypnose.

"Trance" soll, ähnlich wie einst "Trainspotting", mit einem kleinen Budget auskommen. Beim Drehstart lässt sich Boyle noch Zeit: Beginnen will er erst im August 2012, damit der Film dann im März 2013 fertig fürs Kino ist.

 

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Ewan McGregor

Vom Junkie bis zum Dandy und Sternenkrieger reicht die Karriere des schottischen Shooting Stars der 90er-Jahre. Ewan McGregor fiel bereits...

 

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Jonny Lee Miller

Er möchte Zugang finden: in die Welt der Datenautobahnen ("Hackers"), in die Welt der Gefühle ("Liebesflüstern"), in die Welt der...