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Transamerica

Triumphale Roadmovie-Komödie über eine Transsexuelle, die mit ihrem rebellischen Sohn einen Trip durch die USA unternimmt.


Transamerica

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Erhältlich seit:
03.04.2009

Drama/ Komödie

USA 2004
Laufzeit: 99 Min.
FSK: ab 12

Felicity Huffman
Kevin Zegers
Fionnula Flanagan

Regie: Duncan Tucker
Universum Film

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Triumphale Roadmovie-Komödie über eine Transsexuelle, die mit ihrem rebellischen Sohn einen Trip durch die USA unternimmt.

Bree wartet auf die erlösende OP (Foto: Falcom) Großansicht

Bree wartet auf die erlösende OP (Foto: Falcom)

Bree (Felicity Huffman) ist wiedergeborene Christin - und zählt die Tage, bis sie sich ihre endgültige operative Geschlechtsumwandlung vom Mann zur Frau leisten kann. Sie erhält einen Anruf von Toby (Kevin Zegers), der sich als ihr Sohn vorstellt - offenkundig entstanden bei einem flüchtigen Sexabenteuer, das Bree damals als Mann hatte.

Er sitzt im Knast. Bree fliegt von der Westküste nach New York, um ihn auszulösen. Toby ahnt natürlich nicht, dass die Frau sein Vater ist und lässt sich überreden, mit ihr nach Los Angeles zu fahren, wo er Schauspieler werden will. Dabei will Bree ihn unterwegs bei seinem Stiefvater abliefern. Doch dann kommt alles anders.

Toby bringt frischen Wind in Brees Leben (Foto: Falcom) Großansicht

Toby bringt frischen Wind in Brees Leben (Foto: Falcom)

Verzweifelte Hausfrau

"Transamerica" ist eine triumphale Roadmovie-Komödie, die in Sundance und Berlin zurecht gefeiert wurde. Debütregisseur Duncan Tucker findet Menschlichkeit in den groteskesten Situationen, wenn er eine Transsexuelle und ihren rebellischen Sohn auf einen Cross-Country-Trip durch die USA schickt.

Einfach phänomenal ist die Leistung von "Desperate Housewive" Felicity Huffman in einer Rolle, die für ihre Darstellung für einen Oscar nominiert wurde.

Transamerica

"Desperate Housewives"-Star Felicity Huffmann brilliert in dieser Perle des amerikanischen Independent-Kinos als transsexueller Mann vor der Geschlechtsumwandlung, der überraschend mit seinem Sohn konfrontiert wird.

Auf den Festivals von Sundance und Berlin wurde das Debüt von Duncan Tucker von den Kritikern gefeiert, und seit Harvey Weinstein den Film kurz vor Cannes als ersten Nicht-Miramax-Film für die USA einkaufte, rückte die Independent-Produktion aus der Festival-Geheimtipp-Ecke und wurde eines der Markt-Highlights an der Croissette.

Ein Drehbuch, das anscheinend mit der Stoppuhr getimed wurde, geschliffene Dialoge und Felicity Huffmann, die ihre Rolle zwischen den Geschlechtern so authentisch, so würdevoll spielt, machen "Transamerica" so außergewöhnlich.

Ähnlich wie "Garden State" oder "Sideways" besticht auch "Transamerica" durch seine präzise Beobachtung, durch das filmische Sezieren zwischenmenschlicher Beziehungen: Stanley Osbourne (Huffmann) ist kurz davor, endgültig Bree Osbourne zu werden. Doch eine Woche vor der Geschlechtsumwandlung wird in New York der minderjährigen Toby (Kevin Zegers) festgenommen. Und der ist Stans Sohn. Die Mutter des Jungens ist verstorben, Stan/Bree damit sorgepflichtig. Widerwillig reist Bree nach New York. Da sie eine sittenstrenge Born-Again-Christin ist, entsteht für Toby der Eindruck, die Frau wäre von einer Fürsorge-Stiftung für ihn abgestellt worden. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Los Angeles, Bree, um eine Frau, Toby, um Pornostar zu werden. Und als ob dieses Setting nicht schon skurril genug ist, hält Autor und Regisseur Tucker auf der Reise für "Vater" und Sohn einen Reigen von Verwicklungen und Katastrophen bereit, der alles zermalmt, was das eurozentrische Weltbild als "amerikanische Werte" brandmarkt. Das gipfelt in einer furiosen, witzig-todtragischen Zusammenführung der gesamten Familie Osbourne, bei der Toby mit der Wahrheit, Stans ahnungslose Eltern mit Bree und diese mit sich selbst konfrontiert werden. Alte Wunden werden aufgerissen, neue geschlagen. Tucker destilliert zwei integrale Wahrheiten aus seinem psycho-soziologischen Rodeo-Ritt: Keiner kann aus seiner Haut und Blut ist dicker als Wasser. tw.

Transamerica

Bree (Felicity Huffman) ist eine konservative transsexuelle (Fast-) Frau. Kurz vor ihrer finalen Operation stellt ein Anruf auf dem New Yorker Jugendgefängnis ihr Leben auf den Kopf. Der Anrufer - Toby (Kevin Zegers) - ist das Ergebnis einer längst vergessenen, experimentierfreudigen Nacht zu High-School-Zeiten, als Bree noch ein Mann war und Stanley hieß. Brees Therapeutin schickt sie nach New York. Erst muss die Vergangenheit abgeschlossen werden, dann gibt es die lang ersehnte OP. Toby hält Bree zunächst für eine christliche Missionarin. Doch Tobys Pläne lösen bei ihr Panik aus: Toby will nach L.A., um Stanley zu finden. In der Hoffnung, ihn unterwegs bei seinem Stiefvater zurücklassen zu können, bietet Bree ihm an, gemeinsam mit ihm an die Westküste zu fahren. Auf dem Weg nach Westen haben beide entgegengesetzte Ziele: Toby will Stanley finden. Und Bree will Stanley für immer hinter sich lassen.

Quelle: Universum Film

Darsteller:  Felicity Huffman   als Stanley 'Bree' Osbourne
  Kevin Zegers   als Toby Wilkins
  Fionnula Flanagan   als Elizabeth Osbourne
  Graham Greene   als Calvin Manygoats
  Burt Young   als Murray Osbourne
  Elizabeth Peña   als Margaret
  Carrie Preston   als Sydney Osbourne
 
Regie:  Duncan Tucker  
Buch:  Duncan Tucker  
Musik:  David Mansfield  
Kamera:  Stephen Kazmierski  
Produzent:  Linda Moran  
  René Bastian  
  Sebastian Dungan  
 

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