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Leihvideo
Erhältlich seit:
04.10.2006
USA 2004
Laufzeit: 99 Min.
FSK: ab 12
Felicity Huffman
Kevin Zegers
Fionnula Flanagan
Regie: Duncan Tucker
Universum Film

"Desperate Housewives"-Star Felicity Huffmann brilliert in dieser Perle des amerikanischen Independent-Kinos als transsexueller Mann vor der Geschlechtsumwandlung, der überraschend mit seinem Sohn konfrontiert wird.
Auf den Festivals von Sundance und Berlin wurde das Debüt von Duncan Tucker von den Kritikern gefeiert, und seit Harvey Weinstein den Film kurz vor Cannes als ersten Nicht-Miramax-Film für die USA einkaufte, rückte die Independent-Produktion aus der Festival-Geheimtipp-Ecke und wurde eines der Markt-Highlights an der Croissette.
Ein Drehbuch, das anscheinend mit der Stoppuhr getimed wurde, geschliffene Dialoge und Felicity Huffmann, die ihre Rolle zwischen den Geschlechtern so authentisch, so würdevoll spielt, machen "Transamerica" so außergewöhnlich.
Ähnlich wie "Garden State" oder "Sideways" besticht auch "Transamerica" durch seine präzise Beobachtung, durch das filmische Sezieren zwischenmenschlicher Beziehungen: Stanley Osbourne (Huffmann) ist kurz davor, endgültig Bree Osbourne zu werden. Doch eine Woche vor der Geschlechtsumwandlung wird in New York der minderjährigen Toby (Kevin Zegers) festgenommen. Und der ist Stans Sohn. Die Mutter des Jungens ist verstorben, Stan/Bree damit sorgepflichtig. Widerwillig reist Bree nach New York. Da sie eine sittenstrenge Born-Again-Christin ist, entsteht für Toby der Eindruck, die Frau wäre von einer Fürsorge-Stiftung für ihn abgestellt worden. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Los Angeles, Bree, um eine Frau, Toby, um Pornostar zu werden. Und als ob dieses Setting nicht schon skurril genug ist, hält Autor und Regisseur Tucker auf der Reise für "Vater" und Sohn einen Reigen von Verwicklungen und Katastrophen bereit, der alles zermalmt, was das eurozentrische Weltbild als "amerikanische Werte" brandmarkt. Das gipfelt in einer furiosen, witzig-todtragischen Zusammenführung der gesamten Familie Osbourne, bei der Toby mit der Wahrheit, Stans ahnungslose Eltern mit Bree und diese mit sich selbst konfrontiert werden. Alte Wunden werden aufgerissen, neue geschlagen. Tucker destilliert zwei integrale Wahrheiten aus seinem psycho-soziologischen Rodeo-Ritt: Keiner kann aus seiner Haut und Blut ist dicker als Wasser. tw.
| Darsteller: | Felicity Huffman | als Stanley 'Bree' Osbourne | |
|---|---|---|---|
| Kevin Zegers | als Toby Wilkins | ||
| Fionnula Flanagan | als Elizabeth Osbourne | ||
| Graham Greene | als Calvin Manygoats | ||
| Burt Young | als Murray Osbourne | ||
| Elizabeth Peña | als Margaret | ||
| Carrie Preston | als Sydney Osbourne | ||
| Regie: | Duncan Tucker | ||
| Buch: | Duncan Tucker | ||
| Musik: | David Mansfield | ||
| Kamera: | Stephen Kazmierski | ||
| Produzent: | Linda Moran | ||
| René Bastian | |||
| Sebastian Dungan | |||
Transamerica in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Bildformat: 1:1,78/16:9
Extras: Audiokommentar, Musikvideo, Behind the Scenes, Interviews, Bildergalerie, Bio- und Filmografien
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