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Kaufvideo
Erhältlich seit:
13.10.2011
Originaltitel: Transformers: Revenge of the Fallen
USA 2009
Laufzeit: 150 Min.
FSK: ab 12
Shia LaBeouf
Megan Fox
Josh Duhamel
Regie: Michael Bay
Paramount Home Entertainment
Filmbewertung
(20 Bewertungen)

Michael Bays zweites Spektakel über den Kampf zwischen Autobots und Decepticons setzt Maßstäbe, was Action und Effekte leisten können.
"Transformers" war das Kleckern, "Transformers - Die Rache" ist das Klotzen. Und das will was heißen, denn schon das Original setzte 2007 Maßstäbe, wie viel sich in einem einzelnen Film in die Luft jagen lässt. Weil sich Michael Bay damals in seinem ersten Ausflug ins Family Entertainment aber ungeachtet aller wild um ihre eigene Achse wirbelnden Roboter auch Zeit genommen hatte, parallel zum drohenden Ende der Welt mit einigem Humor von den Nöten eines unsicheren pubertären Teenagers in Südkalifornien zu erzählen, bestand in der Fortsetzung noch Spielraum, die Actionschraube anzuziehen. Hollywoods führender Gigantomane füllt ihn mit mehr von all dem, was möglichst beeindruckend Bumm macht. 195 Mio. Dollar hat Paramount dafür vorgestreckt. Jeden Cent davon sieht man auf der Leinwand: In den ersten 15 Minuten machen die (guten) Autobots bei ihrer Jagd nach verbliebenen (bösen) Decepticons mit Hilfe des amerikanischen Militärs erst einmal Schanghai platt. Danach steigert sich der Film. In pure Raserei, auch wenn er weniger eine Fortsetzung, als vielmehr ein potenziertes Remake ist: Das Original muss man als Blaupause verstehen, in die mehr Transformer-Modelle (aufgestockt von elf auf 46), mehr Action, mehr Explosionen, mehr Stunts, mehr Hardware, mehr Hubschrauber in Zeitlupe gepackt wurde. Auf gut deutsch: noch mehr Wumms fürs Geld.
Was auf der Strecke bleibt in all dem Tohuwabohu, ist der Charme, der den ersten Film von den vorherigen Bay-Filmen abgesetzt hatte: Zwar werden die Teenager-Abenteuer des Sam Witwicky fortgesetzt, der nun aufs College geschickt und mit bitterem Trennungsschmerz von seiner Freundin Mikaela konfrontiert wird. Aber diese Szenen und ihr Humor wirken bestenfalls pflichtbewusst und lieblos umgesetzt. Und müssen entsprechend schnell dem Spektakel weichen. Welchen Einfluss Produzent Steven Spielberg auch immer gehabt haben mag, hier sitzt eindeutig Michael Bay am Steuer und gibt Gummi, wie man das von ihm von "Armageddon" oder "Bad Boys 2" kennt. Etwas verspielter vielleicht, aber doch erkennbar und spürbar von der Absicht beseelt, die größtmögliche Action bestmöglich aussehen zu lassen, in Tableaus, wie man sie noch nie gesehen hat, die aber doch unverkennbar Bay sind: Da sind die typischen Hero-Shots, die Fetischisierung militärischer Hardware, eine Form von Bildersteno, das jegliches Erzählen unnötig macht, weil ganze Sachverhalte in ein einziges Postkartenmotiv gesteckt werden.
Kritiker auf der Suche nach einer filmischen Seele werden einmal mehr die Waffen strecken, weil Bay nicht der Mensch, sondern die Maschine fasziniert. Als solches ist auch der Film zu begreifen, der krass ist und krude, mit einem Drehbuch, das vor allem Regieanweisung ist, eine Geschichte aber nur in Rudimenten vorweisen kann. Der Rest ist faszinierender Bilderzauber, gespickt mit absurder "Transformer"-Mythologie, ein paar genussvollen Selbstzitaten und einer "2001"-Referenz. Ob man Spaß hat bei diesem Dauerfeuertrip zu den Pyramiden von Gizeh, das im Kampf der Guten gegen den Decepticon-Anführer Der Gefallene und seine Heavy-Metal-Schergen das Hohelied auf Heldentum und Selbstopfer singt, auf Blut, Schweiß und Tränen, und Verachtung übrig hat für verlogene Weicheier in Anzügen, das hängt davon ab, wie verlockend man die Aussicht auf einen einstündigen Showdown findet: "Transformers - Die Rache" will seinem Publikum soviel bieten, dass man unweigerlich ermüden muss im unablässigen Getöse der Dauerdröhnung. Noch nie war ein so aufregender Film so langweilig, war eine so epische Geschichte so egal, waren Filmfiguren austauschbarer, obwohl man Shia LaBeouf, Megan Fox und Co. immer gerne zusieht. Trotzdem kann man seine Augen nicht davon lassen, ist man fasziniert. Von Anfang bis zum Ende. ts.
In diesem actiongeladenen Blockbuster von Regisseur Michael Bay und Steven Spielberg als leitendem Produzenten geht der Kampf um die Erde weiter. Sam Witwicky (Shia LaBeouf), der mittlerweile aufs College geht, erfährt die Wahrheit über die geschichtlichen Ursprünge der Transformers. Er muss sein Schicksal annehmen und gemeinsam mit Optimus Prime und Bumblebee den gewaltigen Kampf aufnehmen - gegen die Decepticons, die stärker als zuvor zurückgekehrt sind, mit dem Plan, unsere Welt zu zerstören.
Quelle: Paramount
Kommentar von Regisseur Michael Bay und den Autoren Roberto Orci und Alex Kurtzman
Quelle: Paramount
| Darsteller: | Shia LaBeouf | als Sam Witwicky | |
|---|---|---|---|
| Megan Fox | als Mikaela Banes | ||
| Josh Duhamel | als Captain Lennox | ||
| Tyrese Gibson | als USAF Tech Sergeant Epps | ||
| John Turturro | als Agent Simmons | ||
| Ramon Rodriguez | als Leo | ||
| Kevin Dunn | als Ron Witwicky | ||
| Rainn Wilson | als Professor | ||
| Julie White | als Judy Witwicky | ||
| Regie: | Michael Bay | ||
| Buch: | Ehren Kruger | ||
| Alex Kurtzman | |||
| Musik: | Steve Jablonsky | ||
| Kamera: | Ben Seresin | ||
| Produzent: | Lorenzo di Bonaventura | ||
| Ian Bryce | |||
| Tom DeSanto | |||
| Don Murphy | |||
Transformers - Die Rache (Steelbook) in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch dts HD 5.1 MA, Französisch DD 5.1, Spanisch DD 5.1, Italienisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Dänisch, Finnisch, Niederländisch, Norwegisch, Schwedisch
Bildformat: 1:2,40/1080p
Extras: Audiokommentar
Kommentar von Regisseur Michael Bay und den Autoren Roberto Orci und Alex Kurtzman
Star
Shia LaBeouf
Amerikanischer Schauspieler. Steven Spielberg hat einen Narren an ihm gefressen, er wirft einen sehr misstrauischen Blick aus dem Fenster zum...
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