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Transformers - Die Rache

Zweiter Teil des auf einer Spielzeugserie von Hasbro basierenden Franchise, in dem es Sam Witwicky und seine Autobot-Freunde mit dem Gefallenen, dem mächtigsten aller Decepticons, zu tun bekommen.


Transformers - Die Rache (Steelbook)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
13.10.2011

Originaltitel: Transformers: Revenge of the Fallen

Action/ Science Fiction

USA 2009
Laufzeit: 150 Min.
FSK: ab 12

Shia LaBeouf
Megan Fox
Josh Duhamel

Regie: Michael Bay
Paramount Home Entertainment

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Filmbewertung


(20 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik



 
Spektakel in Reinkultur: Die Fortsetzung des Welterfolgs bietet alle Elemente, die Blockbuster-Kino auszeichnen, im XXL-Format: Gigantische Action, gigantische Story, gigantisch viel Fun.

Ein Spaziergang am Strand macht auch der Maschine Spaß (Foto: Paramount) Großansicht

Ein Spaziergang am Strand macht auch der Maschine Spaß (Foto: Paramount)

Vor vier Jahren hatte Regisseur Michael Bay noch ein Brett vor dem Kopf. Damals hielt er es für eine "dumme Idee", einen Film zu machen, der von Spielzeugrobotern inspiriert war. Doch ein noch prominenterer Kollege überzeugte ihn, dass sich daraus ein aberwitziges Science-Fiction-Abenteuer konstruieren ließ.

Produzent Steven Spielberg sollte Recht behalten, und Regisseur Bay ist längst selbst zu einem der größten Fans seiner "Transformers" geworden. Und gerade der Erfolg des ersten Teils scheint bei seinen Machern sowohl kreative wie finanzielle Grenzen gesprengt zu haben. Denn eines fällt sofort ins Auge: "Transformers - Die Rache" eröffnet seinen Protagonisten neue Dimensionen.

Sam und Mikaela haben keine ruhige Sekunde (Foto: Paramount) Großansicht

Sam und Mikaela haben keine ruhige Sekunde (Foto: Paramount)

Einmal um die ganze Welt

Die Handlung entfaltet sich auf der ganzen Welt, von Kalifornien über Paris und Shanghai bis hin zu einem atemberaubenden Showdown auf den Pyramiden, die real gefilmt und nicht etwa im Computer simuliert wurden. Erzählerisch begründet ist das durch eine Handlung, die die Monsterroboter mit der Weltgeschichte verknüpft - so als hätten die Transformers das Schicksal der Menschheit gesteuert.

Als Held Sam Witwicky, der sich gerade mehr schlecht als recht am College zurecht zu finden sucht, dieses Geheimnis entdeckt, wird er erneut in einen Konflikt zwischen den guten Transformern, den Autobots, und ihren weniger freundlichen Kontrahenten, den Septikons, hineingezogen. Die Spielfreude, mit der Regisseur Bay ein Inferno an Actionelementen entfesselt, ist in ihrer Exzessivität geradezu atemberaubend.

Die Transformers lassen es krachen (Foto: Paramount) Großansicht

Die Transformers lassen es krachen (Foto: Paramount)

Nicht nur eine Orgie

"Transformers - Die Rache" ist dabei düsterer und apokalyptischer angelegt als der erste Teil, konterkariert dies aber wiederum mit den humoristischen Elementen, die bereits den Vorgänger über eine reine Effektorgie hinaus gehoben hatten. Trotz aller pyrotechnischen Virtuosität schafft es Michael Bay dennoch, seine Charaktere zu akzentuieren, was auch deshalb gelingt, weil sich seine Hauptdarsteller Shia LaBeouf und Megan Fox seither schauspielerisch noch weiter entwickelt haben.

Verstärkt werden sie durch skurrile Nebenfiguren wie den von John Turturro dargestellten Ex-Agenten Reggie Simmons, der den Helden schon im ersten Teil einige Szenen gestohlen hatte. Und weil inzwischen auch die Tricktechnik spektakuläre Fortschritte machte, werden die Maschinenkreaturen an sich zu gleichwertigen Partnern der menschlichen Akteure.

Mit diesem stählernen Gesellen möchte man nicht Bekanntschaft machen (Foto: Paramount) Großansicht

Mit diesem stählernen Gesellen möchte man nicht Bekanntschaft machen (Foto: Paramount)

Mehr ist mehr

Skeptiker mögen diese Wundertüte an filmischen Elementen als Overkill empfinden, aber Michael Bay und sein Autorenteam stellen eine alte Weisheit auf den Kopf: Nicht weniger ist mehr, sondern mehr ist mehr. Das Publikum dürfte angesichts dieser hochkonzentrierten Dosis Kino genauso empfinden!

Transformers - Die Rache (Steelbook)

Michael Bays zweites Spektakel über den Kampf zwischen Autobots und Decepticons setzt Maßstäbe, was Action und Effekte leisten können.

"Transformers" war das Kleckern, "Transformers - Die Rache" ist das Klotzen. Und das will was heißen, denn schon das Original setzte 2007 Maßstäbe, wie viel sich in einem einzelnen Film in die Luft jagen lässt. Weil sich Michael Bay damals in seinem ersten Ausflug ins Family Entertainment aber ungeachtet aller wild um ihre eigene Achse wirbelnden Roboter auch Zeit genommen hatte, parallel zum drohenden Ende der Welt mit einigem Humor von den Nöten eines unsicheren pubertären Teenagers in Südkalifornien zu erzählen, bestand in der Fortsetzung noch Spielraum, die Actionschraube anzuziehen. Hollywoods führender Gigantomane füllt ihn mit mehr von all dem, was möglichst beeindruckend Bumm macht. 195 Mio. Dollar hat Paramount dafür vorgestreckt. Jeden Cent davon sieht man auf der Leinwand: In den ersten 15 Minuten machen die (guten) Autobots bei ihrer Jagd nach verbliebenen (bösen) Decepticons mit Hilfe des amerikanischen Militärs erst einmal Schanghai platt. Danach steigert sich der Film. In pure Raserei, auch wenn er weniger eine Fortsetzung, als vielmehr ein potenziertes Remake ist: Das Original muss man als Blaupause verstehen, in die mehr Transformer-Modelle (aufgestockt von elf auf 46), mehr Action, mehr Explosionen, mehr Stunts, mehr Hardware, mehr Hubschrauber in Zeitlupe gepackt wurde. Auf gut deutsch: noch mehr Wumms fürs Geld.

Was auf der Strecke bleibt in all dem Tohuwabohu, ist der Charme, der den ersten Film von den vorherigen Bay-Filmen abgesetzt hatte: Zwar werden die Teenager-Abenteuer des Sam Witwicky fortgesetzt, der nun aufs College geschickt und mit bitterem Trennungsschmerz von seiner Freundin Mikaela konfrontiert wird. Aber diese Szenen und ihr Humor wirken bestenfalls pflichtbewusst und lieblos umgesetzt. Und müssen entsprechend schnell dem Spektakel weichen. Welchen Einfluss Produzent Steven Spielberg auch immer gehabt haben mag, hier sitzt eindeutig Michael Bay am Steuer und gibt Gummi, wie man das von ihm von "Armageddon" oder "Bad Boys 2" kennt. Etwas verspielter vielleicht, aber doch erkennbar und spürbar von der Absicht beseelt, die größtmögliche Action bestmöglich aussehen zu lassen, in Tableaus, wie man sie noch nie gesehen hat, die aber doch unverkennbar Bay sind: Da sind die typischen Hero-Shots, die Fetischisierung militärischer Hardware, eine Form von Bildersteno, das jegliches Erzählen unnötig macht, weil ganze Sachverhalte in ein einziges Postkartenmotiv gesteckt werden.

Kritiker auf der Suche nach einer filmischen Seele werden einmal mehr die Waffen strecken, weil Bay nicht der Mensch, sondern die Maschine fasziniert. Als solches ist auch der Film zu begreifen, der krass ist und krude, mit einem Drehbuch, das vor allem Regieanweisung ist, eine Geschichte aber nur in Rudimenten vorweisen kann. Der Rest ist faszinierender Bilderzauber, gespickt mit absurder "Transformer"-Mythologie, ein paar genussvollen Selbstzitaten und einer "2001"-Referenz. Ob man Spaß hat bei diesem Dauerfeuertrip zu den Pyramiden von Gizeh, das im Kampf der Guten gegen den Decepticon-Anführer Der Gefallene und seine Heavy-Metal-Schergen das Hohelied auf Heldentum und Selbstopfer singt, auf Blut, Schweiß und Tränen, und Verachtung übrig hat für verlogene Weicheier in Anzügen, das hängt davon ab, wie verlockend man die Aussicht auf einen einstündigen Showdown findet: "Transformers - Die Rache" will seinem Publikum soviel bieten, dass man unweigerlich ermüden muss im unablässigen Getöse der Dauerdröhnung. Noch nie war ein so aufregender Film so langweilig, war eine so epische Geschichte so egal, waren Filmfiguren austauschbarer, obwohl man Shia LaBeouf, Megan Fox und Co. immer gerne zusieht. Trotzdem kann man seine Augen nicht davon lassen, ist man fasziniert. Von Anfang bis zum Ende. ts.

Transformers - Die Rache (Steelbook)

In diesem actiongeladenen Blockbuster von Regisseur Michael Bay und Steven Spielberg als leitendem Produzenten geht der Kampf um die Erde weiter. Sam Witwicky (Shia LaBeouf), der mittlerweile aufs College geht, erfährt die Wahrheit über die geschichtlichen Ursprünge der Transformers. Er muss sein Schicksal annehmen und gemeinsam mit Optimus Prime und Bumblebee den gewaltigen Kampf aufnehmen - gegen die Decepticons, die stärker als zuvor zurückgekehrt sind, mit dem Plan, unsere Welt zu zerstören.

Quelle: Paramount

Kommentar von Regisseur Michael Bay und den Autoren Roberto Orci und Alex Kurtzman

Quelle: Paramount

Darsteller:  Shia LaBeouf   als Sam Witwicky
  Megan Fox   als Mikaela Banes
  Josh Duhamel   als Captain Lennox
  Tyrese Gibson   als USAF Tech Sergeant Epps
  John Turturro   als Agent Simmons
  Ramon Rodriguez   als Leo
  Kevin Dunn   als Ron Witwicky
  Rainn Wilson   als Professor
  Julie White   als Judy Witwicky
 
Regie:  Michael Bay  
Buch:  Ehren Kruger  
  Alex Kurtzman  
Musik:  Steve Jablonsky  
Kamera:  Ben Seresin  
Produzent:  Lorenzo di Bonaventura  
  Ian Bryce  
  Tom DeSanto  
  Don Murphy  

Megan Fox zeigt sich als sexy Engel in "Passion Play"

Für Ihre Fans war sie schon immer ein Himmelsgeschöpf!

Megan Fox und Mickey Rourke im Fantasy-Thriller "Passion Play": erste Begegnung zwischen sexy Engel und verlebtem Musiker (Foto: Fixe Point Film) Großansicht

Megan Fox und Mickey Rourke im Fantasy-Thriller "Passion Play": erste Begegnung zwischen sexy Engel und verlebtem Musiker (Foto: Fixe Point Film)

Als Megan Fox bei "Transformers 3" rausflog, prophezeiten ihr viele das Karriereende. Doch das erste Bild der schönen Schauspielerin aus ihrem neuen Film "Passion Play" zeigt deutlich, dass mit Megan Fox weiter zu rechnen ist: Im heißen roten Glitzerkleidchen und mit weißen Engelsflügeln auf dem Rücken sorgt sie nicht nur bei ihrem Filmpartner Mickey Rourke für Herzklopfen.

Zudem ist die Rolle von Megan Fox in "Passion Play" um einiges anspruchsvoller als die der Mikaela in "Transformers". In dem Fantasy-Thriller spielt Megan Fox einen echten Engel, der im Los Angeles der 50er Jahre strandet. Ihr grenzenloses Vertrauen und ihre Gutherzigkeit bringen die Himmelsbotin in die Fänge eines berüchtigten Gangsters, den Bill Murray spielt. Gerettet wird Megan Fox von einem weiteren Hollywood-Hochkaräter: "Wrestler" Mickey Rourke mimt einen glücklosen Trompeter, der sich um den hilflosen Engel kümmert, und so auch seinem eigenen verpfuschten Leben eine neue Wendung gibt.

Mickey Rourke sagt: "Megan wird ein großer Star!"

Veteran Mickey Rourke ist dabei voll des Lobes über seine Filmpartnerin, speziell im Hinblick auf deren schauspielerische Fähigkeiten, die zu ihrer "Transformers"-Zeit oft in Frage gestellt wurden, besonders von Regisseur und Lieblingsfeind Michael Bay. Mickey Rourke meint jedenfalls:

"Megan Fox ist immer perfekt vorbereitet, darin ist sie hochprofessionell. In 'Passion Play' muss sie mit Flügeln spielen, das ist extrem schwierig, weil das sehr leicht lächerlich wirken kann. Durch ihr Leben als Gefangene eines Gangsters vertraut sie niemandem, ist aber gleichzeitig extrem sensibel und verletzlich. Schaut euch an, wie sie das macht, es ist ein Vergnügen, sie zu erleben. Ich bin sicher, Megan Fox wird ein großer Star!"

Großes Lob also aus berufenem Munde. Am Set war zudem zu hören, dass auch Regisseur Mitch Glazer sehr angetan von Megans Arbeit war. Glazer hatte einst das Drehbuch zu "Die Geister, die ich rief" geschrieben, in dem auch schon Bill Murray glänzte. Von diesem zeigte sich Mickey Rourke nun ebenfalls begeistert: "Bill ist kein typischer Fiesling, er spielt sehr ruhig. Weil man aber nie weiß, woran man bei ihm ist, was er als nächstes tut, wirkt dieses Ruhige absolut furchterregend."

 

Transformers - Die Rache (Steelbook) in der Fotoshow

 

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