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Transsiberian

Zwei Amerikaner bekommen es auf der Reise mit der transsibirischen Eisenbahn mit allerlei finsteren Gesellen zu tun.


Transsiberian

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Erhältlich seit:
21.08.2009

Thriller/ Kriminalfilm

Großbritannien/Deutschland/Spanien 2007
Laufzeit: 107 Min.
FSK: ab 16

Woody Harrelson
Emily Mortimer
Kate Mara

Regie: Brad Anderson
Universum Film

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Auf ihrer Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn treffen Woody Harrelson und Emily Mortimer auf Drogendealer und den korrupten Polizisten Ben Kingsley.

Jessie hält das Geschehen mit der Kamera fest (Foto: Universum (Walt Disney)) Großansicht

Jessie hält das Geschehen mit der Kamera fest (Foto: Universum (Walt Disney))

Das amerikanische Ehepaar Roy (Woody Harrelson) und Jessie (Emily Mortimer) will nach einem längeren Aufenthalt in China die Heimreise romantisch antreten, mit der transsibirischen Eisenbahn nach Moskau. Das Abteil teilen sie mit dem geheimnisvollen, attraktiven Carlos (Eduardo Noriega) und dessen amerikanischer Freundin Abby (Kate Mara). Als Roy nach einem Zwischenstopp den Zug verpasst und plötzlich zwei russische Polizeibeamte auftauchen (Ben Kingsley und Thomas Kretschmann), überschlagen sich die Ereignisse.

Die gutgläubigen US-Bürger werden in einen Strudel aus Drogendeal, Betrug, Folter und Mord gerissen. Emily, eine begabte Hobbyfotografin, hält alles mit der Kamera fest.

Die Idylle trügt... (Foto: Universum (Walt Disney)) Großansicht

Die Idylle trügt... (Foto: Universum (Walt Disney))

Subtil sinnlich

Regisseur Brad Anderson, der mit "Der Machinist" ein Indie-Juwel schuf, stellt in seinem eigenwilligen, atemberaubend spannenden und zugleich subtil sinnlichen Thriller erneut sein Geschick für Stil und Inszenierung zur Schau. Er knüpft an Hitchcock und Highsmith an, wenn er zwei Unschuldige in den Albtraum ihres Lebens schickt.

Gedreht an Originalschauplätzen in Russland, Litauen und China, nimmt die Spitzenbesetzung mit dem zunehmenden Tempo des Films ebenfalls immer mehr Fahrt auf, bis die Reise in einem atemberaubenden Finale gipfelt. Manchmal sollte man vielleicht doch besser den Flieger nehmen...

Transsiberian

Per Eisenbahn reisen Woody Harrelson und Emily Mortimer durchs verschneite Sibirien und erleben Abenteuer mit Drogendealern und korrupten Polizisten.

Der Transsibirien-Express inspirierte schon Generationen von Literaten, und viele schrieben über Abenteuer und Agenten. Nun haben sich die Zeiten geändert, und statt Diplomaten, Schatzsuchern oder Dunkelmännern bereisen leger gewandete Rucksacktouristen aus aller Herren Länder die einst von versklavten Regimegegnern auf Leichenbergen in die Wildnis geschlagene Strecke. Was nicht heißt, dass die Dunkelmänner ausgedient hätten.

Roy und Jessie missionierten für eine amerikanische Freikirche in China und gönnen sich nach Beendigung ihrer Tätigkeit eine Belohnung, in dem sie höchst romantisch den Zug nehmen, statt mit dem Flugzeug zu eilen. Auf der mehrtätigen Reise durch Sibirien und die Mongolei nach Moskau möchte man Land und Leute betrachten, und vielleicht ein bisschen traute Zweisamkeit im Schlafabteil genießen. Leider sind sie in letzterem nicht allein, es stellt sich heraus, dass man es mit Abby und Carlos teilen muss. Sie stille Amerikanerin, er ein suspekter Gigolo aus irgendeinem spanischsprachigen Land. Roy und Jessie sind ohne Arg, doch die neuen Freunde danken es ihnen schlecht.

Außerhalb von Nordamerikas natürlichen Grenzen ist Feindesland. So erzählen es "Hostel" und Co., und so erzählt es "Transsiberian", der neue Film von Brad Anderson ("The Machinist"). Hollywood hat das Ausland in seinen Werken schon mal freundlicher und romantischer betrachtet als gegenwärtig, doch vielleicht ist ja das schlechte Gewissen, es sich mit allen verdorben zu haben, Ursache für die grassierende Xenophobie im Kino. Hier sind Russen bedrohliche Trunkenbolde und Latinos immergeile Drogendealer, beide stets bereit, einen Amerikaner zu belügen oder zu missbrauchen, zu opfern oder totzufoltern (so weit kommt's noch), wie die Geschicke des Tages es eben erfordern.

Stil und Handwerk gemahnen an Thriller der 60er und 70er Jahre und in den besten Momenten an Hitchcock. Anderson nimmt sich Zeit für Betrachtungen und Charakterisierungen, verzichtet statt dessen auf hektische Schnittmontagen und authentizitätsheischende Mätzchen. So kommt es als ziemliche Überraschung daher, wenn nach einer gemächlichen ersten Halbzeit, in der das Ganze zuweilen eher einem heiteren Beziehungsspielchen gleicht, die Auseinandersetzung losbricht und im Frontalzusammenstoß zweier Züge gipfelt. Nicht immer frei von Unglaubwürdigkeiten, doch schön anzuschauen und spannend allemal. ab.

Transsiberian

Nach einem längeren Aufenthalt in China tritt das amerikanische Ehepaar Roy (Woddy Harrelson) und Jessie (Emily Mortimer) die Heimreise an. Die legendäre Transsibirische Eisenbahn soll sie bis Moskau bringen. In ihrem Abteil lernen sie ein weiteres Paar kennen: den undurchschaubaren Carlos (Eudardo Noriega) und seine amerikanische Freundin Abby (Kate Mara), deren geheimnisvolle Art vor allem Jessie mehr und mehr fasziniert. Als Roy nach einem Zwischenstopp den Zug verpasst und zwei russische Polizeibeamte (Ben Kingsley, Thomas Kretschmann) auftauchen, die ihrerseits nichts mit offenen Karten spielen, wird eine tragische Kette von Ereignissen in Bewegung gesetzt, die in Verrat, Betrug und Mord gipfelt...

Quelle: Universum Film

Länge Bonusmaterial ca. 59 Minuten
- Interviews Cast & Crew
- Trailer
- Making of

Quelle: Universum Film

Darsteller:  Woody Harrelson   als Roy
  Emily Mortimer   als Jessie
  Kate Mara   als Abby
  Eduardo Noriega   als Carlos
  Thomas Kretschmann   als Kolzak
  Sir Ben Kingsley   als Grinko
  Andrius Paulavicius  
  Alfredas Butkevicius  
 
Regie:  Brad Anderson  
Buch:  Brad Anderson  
  Will Conroy  
Kamera:  Xavi Gimenez  
Produzent:  Julio Fernández  
 

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