
Maler Ben verlor bei einem Unfall Frau und Kurzzeitgedächtnis und muss nun lernen, sich in einer fremden Umgebung im Alltag zurecht zu finden, derweil alle Welt um ihn herum irgendeiner verstorbenen Schlagersuse hinterher flennt, als sei in Nordkorea der Big Brother entschlafen. Zum Glück findet Ben in Nachbarin Charlotte eine neue Freundin, die aber auch nicht immer da ist, wenn er sie am dringendsten braucht. Wie jetzt zum Beispiel, wo ihn die Polizei verdächtigt, etwas mit dem Tod der Sängerin Laura Parris zu tun zu haben.
"Bridget Jones"-Lover Colin Firth ist der depressive Spielball zwischen Wahn und Wirklichkeit und "American Beauty"-Lustobjekt Mena Suvari die medial begabte Zauberfee in einem abgründigen Psycho-Puzzle, das wie ein Mystery-Drama los geht, wie ein Krimi endet und mit seiner Horrorfilmästhetik beim Fantasy Filmfest vermutlich vor der richtigen Zielgruppe lief. Regisseur Marc Evans ("My Little Eye") schreitet voran Richtung erste Liga mit dem kompetent arrangierten und gut besetzten Genremix.