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Traumpaare

Charmante und nicht nur dank Gwyneth Paltrow exzellent besetzte Ensemblekomödie aus der exotischen Welt des Karaoke.


Traumpaare

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Erhältlich seit:
02.05.2002

Originaltitel: Duets

Komödie

Kanada/USA 2000
Laufzeit: 107 Min.
FSK: ab 12

Gwyneth Paltrow
Huey Lewis
Andre Braugher

Regie: Bruce Paltrow
Concorde Home Entertainment

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Traumpaare

Drei Männer, drei Frauen, zahlreiche Probleme und ein Ziel: der Gewinn von 5000 Dollar beim landesweiten Gesangswettbewerb in Omaha, Nebraska. Beziehungsstress und Lebenskrisen, aber auch Karrierehoffnungen lassen sechs gänzlich verschiedene Menschen in der für einige von ihnen noch unbekannten Welt des Karaoke Trost finden. Da sind etwa der Einzelgänger Ricky Dean, der in der Provinz Gesangs-Amateure abzockt, dessen Show-süchtige Tochter Liv oder der geplagte Ex-Geschäftsmann Todd Woods, der kurz davor steht, durchzudrehen...

Der zweite Kinofilm von TV-Veteran Bruce Paltrow ("A Little Sex") ist einerseits witzig-flottes Roadmovie und andererseits tragikomische Ensemblekomödie, deren Charmezentrum "Goldkehlchen" Gwyneth Paltrow und der "durchgeknallte" Paul Giamatti bilden. Neben unzähligen spritzigen Gags liegt die Stärke dieses Werks eindeutig in den Gesangseinlagen, die so manche Drehbuchschwäche spielend wettmachen. Ein Augen- und Ohrenschmaus besonders für ein weibliches Publikum.

Traumpaare

Bevor Brad Pitt und Gwyneth Paltrow nur noch "Friends" sein wollten, bildeten die beiden das Traumpaar, das unter der Regie von Paltrows Vater Bruce nach "Sieben" erstmals wieder gemeinsam vor die Kameras treten wollte. Obwohl Pitts Ausstieg die Figurengewichtung im Film und die Rolle für seinen offensichtlichen Ersatz Scott Speedman veränderte, erweist sich diese heitere, am Ende etwas überraschend und disharmonisch ins Tragische kippende Komödie unterhaltsamer und auch kommerziell chancenreicher, als es das Abschneiden an den amerikanischen Kinokassen vermuten ließe.

Ein Sechserpack von anfangs fast gleichberechtigten Charakteren taucht in Nebraska in die Welt des Karaoke ein, um beim abschließenden Landeswettbewerb um ein Preisgeld von 5.000 Dollar zu singen. Im Drehbuch von John Byrum, dessen Karriere mit dem Flop seiner Somerset Maugham Adaption "Auf Messers Schneide" (1984) ins Trudeln kam, formieren sich aus dem Sextett im Laufe der ersten Filmhälfte drei Paare, die sich zusammenraufen müssen. Popstar Huey Lewis, Ensemblemitglied bei Altmans "Short Cuts", eröffnet mit einer Hommage an Billardhaie wie Paul Newmans Eddie Felson als Profisänger, der in der Provinz Karaokeamateure abzockt, den Film und bekommt etwa 20 Minuten später Gesellschaft durch Filmtochter Gwyneth Paltrow, die ihren verantwortungsscheuen Daddy endlich kennen lernen will. Maria Bello, Powerfrau wie zuletzt als Barbesitzerin in "Coyote Ugly", spielt den zweiten nomadenhaften Vokalprofi des Films, träumt von der großen Karriere und streift mit einem sensiblen, von der Freundin betrogenen Taxifahrer durch Nebraska. Auch wenn sich "Traumpaare" immer wieder auch diesen Figuren zuwendet, schält sich doch schnell in der keimenden Männerfreundschaft eines entflohenen Sträflings (Andre Braugher) und einem von seiner Familie ignorierten, kurz vor der Explosion stehenden Geschäftsmannes das zwischenmenschliche Epizentrum des Films heraus, das dem etwas orientierungslos umherstreifenden Plot emotionales Gewicht gibt. Dabei entwickelt sich Paul Giamatti mit einer, Komisches und Dramatisches perfekt ausbalancierenden Darstellung deutlich zum Herz dieser trotz mancher Schwächen recht unterhaltsamen Komödie und erweist sich auch unter allen Schauspielern, die hier auch respektabel singen (Paltrow, Bello), als der charmanteste und sensibelste Performer. Insgesamt liegt das Niveau der Darsteller sichtbar über dem des nur im Milieu wirklich originellen Skripts, dessen Kunstpausen die Karaokezäsuren füllen müssen. Erfolgreich genug allerdings, um diese Komödie, die im dramatischen Finale Spurenelemente eines anderen, deutlich ernsteren Films durchschimmern lässt, mit einem Lächeln in Erinnerung zu behalten. kob.

Darsteller:  Gwyneth Paltrow   als Liv
  Huey Lewis   als Ricky Dean
  Andre Braugher   als Reggie
  Paul Giamatti   als Todd
  Maria Bello   als Suzi
  Scott Speedman   als Billy
  Angie Dickinson   als Blair
  Marian Seldes   als Harriet Gahagan
  Kiersten Warren   als Candy Woods
  Angie Phillips   als Arlene
  Brent Butt  
  Tony Marr   als Karaoke Sänger
  Lochlyn Munro  
  Steve Oatway   als Ralph Beckerman
  John Pinette  
  Ian Robison   als Verkäufer
  Maya Rudolph  
  Keegan Connor Tracy  
 
Regie:  Bruce Paltrow  
Buch:  John Byrum  
Musik:  David Newman  
Kamera:  Paul Sarossy  
Produzent:  Kevin Jones  
  Bruce Paltrow  
  John Byrum  

Gwyneth macht Ehemann Konkurrenz

"Girl from the Block"-Jennifer Lopez, Shooting-Star Lindsay Lohan oder Barbara Streisand haben es vorgemacht: Neben einer erfolgreichen Filmkarriere haben die Damen auch einen erfolgreichen Start im Musikgeschäft hingelegt.

Will etwas Neues ausprobieren: Gwyneth Paltrow (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Will etwas Neues ausprobieren: Gwyneth Paltrow (Foto: Kurt Krieger)

Auch Oscar-Gewinnerin Gwyneth Paltrow findet immer mehr Gefallen an der Vorstellung, mit Songs ihre Brötchen zu verdienen. Nach der Geburt ihres Sohnes Moses im April hat die zweifache Mutter festgestellt, dass sie am besten beim Singen entspannen kann. Jetzt will sie die ganze Sache professioneller angehen, und ging mit Madonna-Produzent William Orbit ins Studio.

"Wir haben schon einen Titel aufgenommen, der eine tolle erste Single wäre", erzählt Orbit begeistert. Und wie ein Insider verrät, sind beide mit ihrem Werk so zufrieden, dass es demnächst auch veröffentlicht werden soll. Damit wäre Paltrow-Ehemann Chris Martin, Sänger der Pop-Gruppe Coldplay, nicht mehr der einzige Berufs-Musiker in der Familie.

Gwyneth als Marlene

Die hübsche Blondine konnte bereits Singerfahrungen sammeln: In der Komödie "Traumpaare - Duets" unter der Regie ihres inzwischen verstorbenen Vaters Bruce Paltrow spielte die 32-Jährige an der Seite von Rock-Star Huey Lewis eine Karaoke-Sängerin. Zwei von ihr gesungene Titel, "Bette Davis Eyes" und "Just My Imagination", wurden auf dem Soundtrack veröffentlicht.

Aber auch ihre Filmkarriere soll nicht zu kurz kommen. Und am besten ist natürlich, wenn Gwyneth beides kombinieren kann. So spielt sie in einem Truman Capote-Biopic die Jazz-Sängerin Peggy Lee und singt "What is this Thing called Love". Auch wird die Schauspielerin die Titelrolle in einem Biopic über Marlene Dietrich spielen - und die hat ja bekanntlich auch gesungen...

 

Traumpaare in der Fotoshow

 

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