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Trenck - Zwei Herzen gegen die Krone

Historischer Zweiteiler mit Ben Becker als adligem Abenteurer zu Zeiten König Friedrichs II.


ohne Abbildung

Kaufvideo

Erhältlich seit:
13.03.2003

Historienfilm

Deutschland 2002
Laufzeit: 187 Min.
FSK: ab 12

Ben Becker
Alexandra Maria Lara
August Zirner

Regie: Gernot Roll
EuroVideo Bildprogramm

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Filmbewertung


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Die Ausstattung

Die Technik



 
Trenck - Zwei Herzen gegen die Krone

"Michael Strogoff", "Der Seewolf" oder "Friedrich Freiherr von der Trenck" hießen die Stoffe, mit denen das ZDF in den 70er Jahren seinen Ruf als Experte für aufwändige historische Mehrteiler begründete. Die nun vorliegende Neuauflage des "Trenck", realisiert von Bavaria Film, kommt im Gegensatz zur Verfilmung von 1972 mit sechs statt zwei Teilen, setzt aber in puncto Aufwand neue Maßstäbe.

Sieben Mio. Euro flossen in die opulente Ausstattung des Historien-Epos, für das wie schon vor 30 Jahren Gernot Roll als Kameramann gewonnen werden konnte. Der setzte die Liebes- und Abenteurer-Geschichte in Bilder um, die auch den Vergleich mit ähnlichen Kino-Stoffen jüngeren Datums à la "Montecristo" nicht zu scheuen brauchen. Roll, der diesmal auch die Regie übernahm, konnte erneut auf den Szenenbildner Wolfgang Hundhammer bauen. Inhaltlich wählten die Macher des "Trenck" anno 2002 einen anderen Focus als 1972: Wurde seinerzeit die Biographie "Die merkwürdige Lebensgeschichte des Friedrich Freiherrn von der Trenck" nahezu komplett nacherzählt, so konzentriert sich das Geschehen in der Neuverfilmung auf die unglückliche Liebesgeschichte zwischen "Fritz" Trenck und der Prinzessin Anna Amalia.

Roll und Drehbuchautor Walter Kärger gelingt es jedoch, ihre Handlung ohne übertriebenen Herzschmerz zu erzählen. Vielmehr präsentieren sie dem Zuschauer drei temporeich inszenierte Fernsehstunden mit Emotionen, Action und Spannung. Besonders die sorgfältig und authentisch inszenierten Fechtszenen verfehlen ihre Wirkung nicht und verlangten offenbar auch den beteiligten Schaupielern einiges ab. Überhaupt brilliert Ben Becker in der Titelrolle nicht nur mit facettenreichem Spiel, sondern auch mit enormer physischer Präsenz. Alexandra Maria Lara als selbstbewusst-emanzipierte Prinzessin, August Zirner als starrsinniger Preußenkönig und Hannes Jaenicke in einer für ihn eher ungewohnten Rolle als Bösewicht Jaschinky runden das perfekt besetzte Hauptrollenensemble ab.

Bei aller Sorgfalt und Professionalität ließ die Inszenierung auch Raum für humoristische Ausflüge. So taucht etwa Matthias Habich der vor 30 Jahren den "Trenck" im Sechsteiler gespielt hatte, als eigens erfundener "General von Habich" auf. "Trenck, Trenck, Trenck - ich kann diesen Namen nicht mehr hören", lauten seine vieldeutigen Schlussworte. Bei Arte wird "Trenck" zum Weihnachts-Event 2002: Beide Teile sind hintereinander am ersten Feiertag zu sehen. Das ZDF zieht am 9. und 10. Februar nach. jl.

Darsteller:  Ben Becker   als Friedrich Freiherr von der Trenck
  Alexandra Maria Lara   als Prinzessin Amelie
  August Zirner   als Friedrich II.
  Hannes Jaenicke   als Graf von Jaschinsky
  Rüdiger Klink   als Nicolai
  Henriette Richter-Röhl   als Hofdame Marie
  Torben Liebrecht   als Heinrich von Quitzow
  Peter Fitz   als von Borg
  Henning Baum   als Leutnant Schell
  Marco Girnth   als von Rochow
  Rolf Hoppe   als Hof-Musiklehrer Kirnberger
  Aglaia Szyszkowitz   als Kaiserin Maria Theresia
  Wolfgang Hübsch   als General Graf Larisch
  Bernd Stegemann   als Baron von Kollwitz
  Christine Neubauer   als Madame Kollwitz
  Michael Gräwe   als Hofmarschall
  Elena Uhlig   als Prinzessin Ulrike
  Matthias Habich   als General von Habich
  Steffen Malzacher   als Hofmarschall
  Sonja Pfeil   als Kammerzofe
  Tom Mikulla   als Wachoffizier in Magdeburg
  Mike Zaka Sommerfeldt   als 1. Wachsoldat Magdeburg
  Olaf Hais   als 2. Wachsoldat Magdeburg
  Silvio Hildebrandt   als neuer Offizier Magdeburg
  Wolfgang Seidenberg   als Musketier-Wache
  Dietrich Hollinderbäumer   als Graf Tessin
  Michael Jäger   als 1. Sekundant
  Jürgen Schornagel   als Universitätsrektor
  Luise Deschauer   als Äbtissin
  Raidar Müller-Elmau   als Geistlicher
  Horst Krause   als Dorfschulze
  René Dutombé   als Rittmeister Knobbelsdorff
  Berrit Arnold   als Baronin Skultety
 
Regie:  Gernot Roll  
Buch:  Walter Kärger  
Musik:  Hans-Peter Ströer  
Kamera:  Gernot Roll  
Produzent:  Stephan Bechtle  
 

Fassungen

 

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Features

 

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Ben Becker

Ein knallharter Kerl. Seine rauchig kehlige Stimme klingt, als sei er unter Bergen von Zigaretten geboren. Oft scheinen seine Charaktere kurz vor...

 

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Alexandra Maria Lara

Ihre wunderbaren leicht mandelförmigen Augen, Natürlichkeit, Frische, Spontaneität, Energie und ihr offener intensiver Blick,...