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Trennung mit Hindernissen

Romantische Komödie über ein Paar, das sich nach seiner Trennung so lange bekämpft, bis es sich wieder ineinander verliebt.


Trennung mit Hindernissen

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Erhältlich seit:
05.08.2010

Originaltitel: The Break-Up

Komödie/ Drama

USA 2006
Laufzeit: 106 Min.
FSK: ab 6

Vince Vaughn
Jennifer Aniston
Joey Lauren Adams

Regie: Peyton Reed
Universal Pictures Germany

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Jennifer Aniston und Vince Vaughn liefern sich als frisch getrenntes Paar einen Beziehungskrieg, der es in sich hat.

Als zwischen Brooke und Gary ein böses Wort zu viel fällt, finden sich beide in getrennten Betten wieder (Foto: UIP) Großansicht

Als zwischen Brooke und Gary ein böses Wort zu viel fällt, finden sich beide in getrennten Betten wieder (Foto: UIP)

Wenn Ihnen ein Fremder Blumen schenkt, dann ist das durchaus schmeichelhaft. Was aber, wenn Sie ein Unbekannter mit einem Hotdog beglücken will? Auf genau diese Weise lernt die süße Brooke (Jennifer Aniston) ihren Freund Gary (Vince Vaughn) kennen: Beim Baseballspiel drückt er ihr erst eine Wurstsemmel in die Hand, dann fragt er ganz dreist nach einem Date.

Zwei Jahre später sind Brooke und Gary längst ein Paar und eigentlich recht glücklich - wären da nicht die typischen Querelen zwischen Mann und Frau: Sie ist genervt, weil er nie den Abwasch macht. Und er beschwert sich, dass sie ihn nicht in Ruhe fernsehen lässt. Ganz normale Beziehungsquerelen also, aber ein Grund zur Trennung?

Die Ratschläge "guter" Freunde verleiten Gary und Brooke zu immer neuen Machtproben (Foto: UIP) Großansicht

Die Ratschläge "guter" Freunde verleiten Gary und Brooke zu immer neuen Machtproben (Foto: UIP)

Nur ein Missverständnis

Doch als Brooke eines Abends besonders genervt ist, zeigt sie ihm die rote Karte und verzieht sich wortlos in ihr Schlafzimmer. Was von Brooke nur als Warnsignal gemeint war, deutet Sturkopf Gary prompt als eindeutiges Aus der Beziehung. Auf einmal stecken beide mitten in der Trennungskrise, ohne es gewollt zu haben.

Und weil weder Brooke noch Gary die gemeinsame Wohnung räumen wollen, entbrennt zwischen dem Ex-Paar ein bitterböser (Macht-) Kampf um das Appartement. Mit allen Mitteln versuchen Brooke und Gary, den anderen zum Gehen zu bewegen - und vergessen dabei fast, dass sie sich eigentlich noch lieben.

Die zwei haben sich nichts mehr zu sagen (Foto: UIP) Großansicht

Die zwei haben sich nichts mehr zu sagen (Foto: UIP)

Porträt einer Liebe

Unter der Regie von Peyton Reed ("Down with Love") entstand eine intelligente "Dramödie", die das Scheitern einer Liebe mit ebenso komischen wie berührenden Momenten porträtiert. In den Hauptrollen beweisen sich Aniston und Vaughn, der auch als Autor und Produzent fungierte, einmal mehr als wortgewitzte Komödianten, deren Chemie laut Gerüchteküche nicht nur auf der Leinwand stimmte.

Trennung mit Hindernissen

Das anhaltende Blitzlichtgewitter der Boulevardpresse hat sich ausgezahlt und trug zum überraschend starken Start der "anti-romantischen" Komödie mit "Good Girl" Jennifer Aniston und "Wedding Crasher" Vince Vaughn bei.

Wie bereits bei Brangelinas Hit "Mr. & Mrs. Smith" wurde durch die bekannte, wenn auch hartnäckig verschwiegene Romanze der beiden Hauptdarsteller das Interesse des in diesem Fall überwiegend weiblichen Publikums geweckt. Die stark entschärfte "Der Rosen-Krieg"-Variante mit humorvoller Ensemblebesetzung, die eine "Friends"-angehauchte Kameraderie besteuert, ist in erster Linie Vaughns Baby. So fungierte er nicht nur als Protagonist und Produzent, sondern erdachte auch die Story eines ungleichen Paares, das sich nach seiner Trennung in der gemeinsamen Eigentumswohnung bekriegt. Die ursprüngliche Romanze der beiden Streithähne wird im Prolog (wo sie sich auf putzige Art im Baseballstadion kennen lernen) und per Fotomontage während der Anfangstitel ausgerollt. Anschließend wohnt man einem zunächst unbedeutenden Knatsch zwischen der kultivierten Kunstgalerie-Angestellten Brooke und dem proletenhaften Tourbus-Stadtführer Gary bei. Nach einem anstrengenden Familienessen führt dies zur vorhersehbaren Trennung. Da keiner das gemeinsame Heim räumen will, behält Brooke das Schlafzimmer und Gary bezieht die Wohnzimmer-Couch. Obwohl sie sich nicht wirklich endgültig vom anderen trennen wollen, provozieren sie sich gegenseitig, was die Situation zunehmend eskalieren lässt. Gary schmeißt für seine Kumpel alkoholgetränkte Stripperparties, Brooke wirft seine Klamotten zu den Klängen von Alanis Morissettes Emanzenode "You Oughta Know" in den Flur. Sie versucht ihn mit anderen Männern eifersüchtig zu machen, er heuchelt Gleichgültigkeit. Dabei wagt sich die bittersüße Beziehungsdramedy von "Girls United"-Regisseur Peyton Reed auf zunehmend traurigeres Parkett, in dem die anfänglichen Lacher einem unangenehmen Kloß im Hals weichen müssen. Brooke ist anrührend durch ihr vergebliches Bemühen, ihre wahren Gefühle verständlich zu machen, während einem Gary aufgrund seiner absoluten Hilflosigkeit, ihre weiblich komplizierten emotionalen Signale zu entziffern, leid tut. Auch wenn sie ein Paar der Sparte Gegensätze-ziehen-sich-an bilden, herrscht zwischen den beiden Hauptdarstellern reichlich Chemie. Aniston baut routinehaft auf ihren patentierten Jederfrau-Charme, schüttet aber auch regelrecht ihren eigenen privaten Trennungsschmerz in die Rolle. Vaughn hingegen porträtiert mit smartem Humor einen typischen männlichen Egoisten, der dennoch nicht unsympathisch wirkt. Auch scheut er nicht einen "Old School"-Moment à la Will Ferrell, in dem er, von der gemeinsamen Kegelgruppe ausgeschlossen, sein Polyesterhemd vom Leib reißt und seine speckige Wampe zur Schau stellt. Unterstützung in der Gagabteilung erhält er von seinem Langzeitspezi Jon Favreau, der in einem Rollentausch aus ihren "Swinger"-Tagen Garys besten Freund mimt, der ihn zu allerlei Unfug anstiftet. Judy Davis chargiert als exaltierte Galeriebesitzerin, John Michael Higgins amüsiert als enervierender A-capella-Sänger mit Killer-Karatekünsten. Insgesamt werden sich allerdings einige Zuschauer, die sich eine ausgelassene romantische Screwballkomödie erwartet haben, verblüfft sein, da bei diesem auf Missverständnissen basierenden Geschlechterkampf leise tragische Untertöne anklingen und zudem kein konventionelles Hollywood-Happyend geboten wird. Scheiden tut nun mal weh, und "Trennung mit Hindernissen" drückt sich nicht vor dieser Realität. ara.

Trennung mit Hindernissen

Als Gary es ablehnt, unaufgefordert den Abwasch zu machen, hat Brooke von seinen Allüren genug und drückt ihm die Klinke in die Hand. Da aber keiner der Ex-Lover bereit ist, das gemeinsame Apartment zu verlassen, bleibt ihnen nur eine Lösung - die zerstrittenen Zimmergenossen müssen einander das Leben zur Hölle machen, bis einer von beiden entnervt auszieht. So beginnen Brooke und Gary auf Anraten von Freunden, Vertrauten und völlig Fremden einen urkomischen Zermürbungskrieg voll fieser Tricks und schlitzohriger Schachzüge ...

Quelle: Universal Pictures

Darsteller:  Vince Vaughn   als Gary Grobowski
  Jennifer Aniston   als Brooke Meyers
  Joey Lauren Adams   als Addie
  Ann-Margret   als Wendy Meyers
  Jason Bateman   als Riggleman
  Judy Davis   als Marilyn Dean
  Vincent D'Onofrio   als Dennis Grobowski
  Jon Favreau   als Johnny O
  Cole Hauser   als Lupus Grobowski
  John Michael Higgins   als Richard Meyers
  Justin Long   als Christopher
 
Regie:  Peyton Reed  
Buch:  Jeremy Garelick  
  Jay Lavender  
Musik:  Jon Brion  
Kamera:  Eric Alan Edwards  
Produzent:  Vince Vaughn  
  Scott Stuber  

Aniston lehnt Nacktfotos ab

Viele Stars empfinden es als Ritterschlag, sich für den Playboy ausziehen zu dürfen. Jennifer Aniston juckt das nicht im geringsten. Sie bleibt lieber angezogen.

Zieht sich für kein Geld der Welt für den Playboy aus: Jennifer Aniston (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Zieht sich für kein Geld der Welt für den Playboy aus: Jennifer Aniston (Foto: Kurt Krieger)

Alt-Playboy Hugh M. Hefner traute seinen Augen nicht, als er die Titelseite der Januarausgabe des amerikanischen GQ-Magazins erblickte: Lächelte ihm doch eine splitterfasernackte Jennifer Aniston vom Cover entgegen. Sofort war der Frauenheld Feuer und Flamme für die Schauspielerin: "Das sieht wie eine Titelseite des Playboys aus", frohlockte er und schwärmte weiter: "Ich bin von Jennifer sehr beeindruckt. Kommt das nur mir so vor, oder wird Jennifer Aniston immer heißer? Ich habe sie noch nie zuvor in diesem Licht gesehen!"

Deshalb setzte der betagte Casanova alle Hebel in Bewegung, um den Star aus "Trennung mit Hindernissen" faserfrei für sein Heft zu bekommen. Überzeugen sollten die 39-Jährige vier Millionen Dollar Gage. Hef legte noch einen drauf und wollte die Kalifornierin sogar am Verkauf beteiligen, was ihr zusätzliche sechs Millionen Dollar eingebracht hätte. Doch anstatt das lukrative Angebot anzunehmen, gab Jen dem berühmten Männermagazin einen Korb. Sie habe keine Absicht, sich noch einmal nackig zu machen. Das wird viele Männer - neben Hugh hart - treffen.

 

Trennung mit Hindernissen in der Fotoshow

 

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