
Drei arme Schlucker mit mächtigen privaten Problemen ertränken ihre Sorgen in ein paar Gläsern Reisschnaps, als ihnen ein mysteriöser Fremder das Versteck eines Schatzes in Boden eines Regierungsgebäudes verrät. Nach komplizierter Bergung findet das Trio in der Truhe tatsächlich genügend Gold, um nicht nur nie mehr Hunger zu leiden, sondern auch die Aufmerksamkeit neugieriger Cops und gieriger Gangster zu wecken. Zudem keimt in so manchem Schatzsucher der Plan, die Beute lieber nicht zu teilen.
Tsui Hark, Ringo Lam und Johnny To, drei ausgewiesene chinesische Genrefilmexperten in dem Ruch, zuweilen Kultfilme zu liefern, teilen sich, für Laien kaum zu spüren, die Regie bei diesem actiongeladenen und schwarzhumorigen, leider aber auch rechtschaffen inhaltlich überfrachteten Verfolgungsjagdthriller. Hark liefert die Exposition, Lam tiefere Charaktereinsichten und fiebrige Action im Mittelteil, und der zu schrägen Späßen aufgelegte To verlegt das Finale von der Stadt aufs Land. Für Thrillerfans und Asia-Cineasten in jedem Fall ein heißer Tipp.