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Triff die Robinsons

Pfiffiges CGI-Animations-Abenteuer über einen Zwölfjährigen, der auf einer Zeitreise eine überaus verrückte Familie kennenlernt und als Einziger ihren Fortbestand sichern kann.


Triff die Robinsons

Leihvideo

Erhältlich seit:
13.09.2007

Originaltitel: Meet the Robinsons

Trickfilm/ Abenteuer

USA 2007
Laufzeit: 91 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Regie: Stephen J. Anderson
Walt Disney Studios Home Entertainment

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In Disneys neuestem computeranimierten Abenteuer trifft ein kleiner Erfinder auf einer turbulenten Zeitreise auf einen noch erfinderischeren Familienclan.

Lewis und Wilbur reisen durch die Zeit (Foto: Buena Vista) Großansicht

Lewis und Wilbur reisen durch die Zeit (Foto: Buena Vista)

Not macht erfinderisch - auch den kleinen Lewis, der herausbekommen will, warum die Mutter ihn einst zur Adaption freigegeben hat. Im neuesten CGI-Abenteuer aus dem Hause Disney nach William Joyce' Kinderbuchbestseller "Zu Gast bei Willi Robinson" erzählt Regisseur Stephen J. Anderson vom cleveren Lewis, der ein Gerät erfindet, mit dem man Gedanken scannen kann.

Damit will er eine Zeitreise in die Vergangenheit unternehmen, doch stattdessen begibt er sich mit einem Jungen namens Wilbur Robinson auf einen aufregenden Trip in die Zukunft, der alles in den Schatten stellt, was der Zwölfjährige bisher erlebt hat.

Denn Wilburs Familienmitglieder entpuppen sich allesamt als mindestens so verrückte wie großartige Erfinder, die alles entwerfen, was man sich nur erträumen kann. Klar, dass sich Lewis in diesem Paradies pudelwohl fühlt und dabei sein eigentliches Anliegen fast vergisst. Wäre da nicht der böse Melonenmann, der die Robinson-Idylle empfindlich stört. Doch wer außer einem Erfinder könnte sich wohl auch aus dieser prekären Situation wieder befreien?

Die bunt zusammen gewürfelte Sippe (Foto: Buena Vista) Großansicht

Die bunt zusammen gewürfelte Sippe (Foto: Buena Vista)

Ganz viel Action, noch mehr Spaß

Knallbunt, kindgerecht und bis oben hin voll gepackt mit Action & Fun präsentiert sich dieses famose Animationsfeuerwerk, das neben einer Story, die ein wenig an den Klassiker "Alice im Wunderland" erinnert, vor allem auf technischer Ebene wieder verblüffende Innovationen zu bieten hat.

Und für den richtigen Ton sorgen als Synchronsprecher Thomas Gottschalk, Supermodel Eva Padberg, Rick Kavanian und Ralf Möller. Der Kinospaß zu Ostern - für die ganze Familie!

Triff die Robinsons

Kunterbunte Animationssause aus dem Hause Disney, in der ein erfinderisches Waisenkind in die Zukunft reist und dort die perfekte, überdrehte Adoptivfamilie findet.

Bevor demnächst nur noch die einverleibten Pixar Studios für Animationsnachschub sorgen, muss Disney noch mal ohne deren Anziehungskraft auf die Kassen auskommen und das Projekt selber stemmen. Nach dem bestenfalls soliden Abschneiden von "Tierisch wild" soll nun wieder ein Ergebnis wie von "Himmel und Huhn", dem ersten studioeigenen CGI-Film, erzielt werden.

Mit dem eigenen Disney Digital 3D-Verfahren kommen die rasanten Gimmicks der Zukunftswelt, in die der Protagonist stürzt, vorteilhaft zur Geltung. Zunächst aber lernen wir den zwölfjährigen Lewis kennen, der als Findelkind in ein Waisenhaus kam. Nächtelang werkelt er an Erfindungen, zum Leidwesen seines Zimmergenossen Goob, der dadurch an permanentem Schlafentzug leidet. Mit den verrückten Maschinen beabsichtigt der Alptraum eines jeden "Jugend forscht"-Wettbewerbs potenzielle Adoptiveltern zu beeindrucken, hat damit aber Scharen von Interessenten vergrault. Dem Wunsch nach Familie folgend, entwirft er einen Gedankenscanner, um sich an seine eigene Mutter zu erinnern. Doch der arglistige Melonenmann sabotiert sein Wunderwerk und entführt die Apparatur, um damit steinreich zu werden. Erst als ihn der gleichaltrige Wilbur Robinson aufsucht und mit seiner Zeitmaschine - einer UFO-Version des Delorean aus "Zurück in die Zukunft" - mit in die quietschbunte Zukunft nimmt, lernt Lewis mehr über die finsteren Absichten seines Gegenspielers. Der steht unter dem übermächtigen Einfluss des Roboter-Huts Doris, der ihm seine Untaten souffliert. Der spargeldürre Mann, eine fiese Fassung von Pan Tau, setzt destruktive Energien frei, die weniger zu planvoller Taktik als zu kopflosem Aktionismus führen. Es gilt seine Taten zu stoppen, derweil Lewis die vielköpfige Sippe Wilburs entdeckt - und endlich eine Familie findet, die ihn adoptieren würde. Nur Wilbur weiß, dass dies unmöglich ist und missbraucht mit seinen Lügen Lewis' Vertrauen.

Das Zeitreiseabenteuer nach dem Kinderbuch "Zu Gast bei Willi Robinson" von William Joyce ist bunt, fantasievoll, kindgerecht und doch von ernsten Absichten getragen. Spaßschwerpunkte sind die verrückten Erfindungen, die schrille Zukunft und die skurrilen Mitglieder der Robinsonschen Großfamilie, Action und Fantasy verspricht ein Tyrannosaurus Rex. Die Regie übernahm Stephen J. Anderson, der sich von "Tarzan" bis "Ein Königreich für ein Lama" die Hierarchie hocharbeitete und sein überzeugendes Debüt abliefert. Zwischendurch entsteht eine Alternativzukunft, die durch die Machtübernahme des Hutes zu einer apokalyptischen Horrorwelt gerät. Mag der grundlegende Twist Erwachsene auch nicht sonderlich überraschen, so eröffnet er doch eine herzerwärmende Perspektive und obendrein wird aus dem Bösewicht ein menschlich leidendes Wesen. Das angestrebte junge Publikum wird davon ungestört ein vor Ideen sprühendes, kurzweiliges Vergnügen erleben. tk.

Sprecher:  Tom Selleck   als Cornelius Robinson
  Laurie Metcalf   als Lucille Krunkelhorn
  Ethan Sandler   als Doris/ Spike/ Dimitri/Laszlo/ Fritz/ Petunia
  Nicole Sullivan   als Franny
  Angela Bassett   als Mildred
  Matthew Josten   als Goob
  Jordan Fry   als Lewis
  Tom Kenny   als Mr. Willerstein
  Harland Williams   als Carl
  Adam West   als Uncle Art
  Wesley Singerman   als Wilbur
 
Regie:  Stephen J. Anderson  
Musik:  Danny Elfman  
  Rufus Wainwright  
  Rob Thomas  
Produzent:  Dorothy McKim  
 

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