Während des Zweiten Weltkriegs wird der jüdische Boxer Salamo Arouch aus Griechenland ins Konzentrationslager Auschwitz deportiert. Als die Nazi-Wachmannschaften von seinen sportlichen Qualitäten erfahren, organisieren sie Boxkämpfe, bei denen er gegen andere Insassen kämpfen muss und die für den Verlierer den Tod bedeuten. Salamo lässt sich auf diese Unterhaltung für die Nazis ein, nicht zuletzt, weil er hofft, durch seinen Einfluss seinen ebenfalls inhaftierten Vater vor der Gaskammer bewahren zu können.
Auf einem schmalen Grad wanderndes Drama von Robert M. Young ("Extremities"), dessen Titel Leni Riefenstahls Propaganda-Doku "Triumph des Willens" anklingen lässt. Auf einer wahren Begebenheit beruhend, handelt es sich bei dem Film um den ersten, für den vor Ort im KZ Auschwitz gedreht werden durfte. Der dadurch gegebenen Detailgenauigkeit steht die Oberflächlichkeit der Handlung gegenüber, die die Geschichte in einen Boxfilm à la "Rocky" inklusive pathetischer Musikuntermalung abdriften lässt.