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Troja

Monumentales Schlachtspektakel mit Brad Pitt als legendärer Superkrieger Achilles.


Troja (Director's Cut)

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Erhältlich seit:
25.04.2008

Originaltitel: Troy

Historienfilm/ Abenteuer

USA 2004
Laufzeit: 198 Min.
FSK: ab 16

Brad Pitt
Eric Bana
Orlando Bloom

Regie: Wolfgang Petersen
Warner Home Video Germany

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Groß, größer, monumental: Starregisseur Wolfgang Petersen wandelt mit seinem fulminanten Action-Epos auf den Spuren von "Gladiator". Sein Kriegsgott heißt Brad Pitt.

Die Stunde der Wahrheit in Troja: Was steckt bloß drin in diesem schmucken Holz-Pferd? (Foto: Warner) Großansicht

Die Stunde der Wahrheit in Troja: Was steckt bloß drin in diesem schmucken Holz-Pferd? (Foto: Warner)

Filme wie "Ben Hur" und "Spartacus" sind Klassiker, und doch galten sie lange Zeit nur noch als Relikte einer Ära. Monumentalfilme, so schien es, waren nach den 60er Jahren ausgestorben wie die Dinosaurier.

Dann kam das Jahr 2000 und der "Gladiator". Ridley Scott hauchte dem totgesagten "Sandalenfilm" nicht nur neues Leben ein, sondern setzte auch neue Maßstäbe.

Mit einer historisch akkuraten Mischung aus Glanz und Brutalität, mit beeindruckenden Special Effects und nie gesehenen Kampfszenen.

Jetzt lässt Erfolgs-Regisseur Wolfgang Petersen ("Das Boot", "Der Sturm") der Action-Geschichtsstunde aus dem alten Rom eine mindestens ebenbürtige griechische Tragödie folgen.

Hektor und Patroklos lassen in einer der vielen beeindruckenden Schlachtenszenen die Waffen sprechen (Foto: Warner) Großansicht

Hektor und Patroklos lassen in einer der vielen beeindruckenden Schlachtenszenen die Waffen sprechen (Foto: Warner)

Antike All-Stars

Mit einer von "Achilles" Brad Pitt angeführten All-Star-Besetzung und einem 150-Millionen-Budget hat er Homers mythologischen Klassiker in eine neue Sphäre gehoben.

Natürlich deckt das Kino-Abenteuer nicht die gesamte epische Breite der Ilias ab, doch der Kern des Stoffes blieb erhalten: Das Jahr 1193 vor Christus. Der trojanische Prinz Paris (Orlando Bloom) entführte die schöne Griechin Helena (Diane Kruger), Ehefrau des spartanischen Königs Menelaos.

Prinz Paris liebt Helena (Foto: Warner) Großansicht

Prinz Paris liebt Helena (Foto: Warner)

Ein Pferd! Ein Pferd!

Der Frauenraub hatte politische Konsequenzen und mündete in einen langen, blutigen Krieg sowie die Belagerung von Troja. Die Attacke wurde angeführt von Agamemnon (Brian Cox), dem Bruder des Königs von Sparta, und Achilles (Brad Pitt), der zu seiner Zeit als unbesiegbarer Krieger galt.

Obendrein hatte Achilles noch eine persönliche Fehde mit dem trojanischen Musterkrieger Hektor (Eric Bana). Sie trieb die beiden unaufhaltsam in einen Kampf Mann gegen Mann. Die Umzingelung der Stadt zog sich endlose zehn Jahre hin, weil ihre Befestigungen seinerzeit uneinnehmbar waren.

Wie also zum Siegen in die Stadt gelangen? Agamemnon und Achilles besannen sich auf eine List, die auch dreitausend Jahre später noch als Metapher gilt für geniale Heimtücke: das "Trojanische Pferd".

Brad "Achilles" Pitt in Bestform (Foto: Warner) Großansicht

Brad "Achilles" Pitt in Bestform (Foto: Warner)

Einfach bombastisch

Selbst für Brad Pitt war "Troja" mit seinen aufwändigen Kampfszenen eine Herausforderung. Sein Achilles, die perfekte Mischung aus Kampfmaschine und Ladykiller, festigt seinen Superstar-Status. Sein exzellentes Spiel und Petersens Drang nach Authentizität sind Garanten für großes Kino.

Für die Außendrehs auf Malta ließ der Perfektionist Trojas Silhouette so originalgetreu wie möglich nachbauen. So ist "Troja" eine perfekte Synthese aus griechischer Tragödie und modernem Action-Abenteuer, von Wolfgang Petersen mit bombastischen Bildern von der riesigen griechischen Flotte, von Achilles' Kämpfen und der legendären Schlacht um Troja bestückt. Gut festhalten!

Troja (Director's Cut)

Die Götter müssen verrückt sein: ein deutscher Regisseur zerstört Troja, ein amerikanischer Akteur beschwört Griechenlands Heldenmythos und ein australischer hunk, der einmal ein "Hulk" war, rettet die Würde aristokratischer Krieger. Doch Unvorstellbares hat Tradition in der Auseinandersetzung um Troja, in der ein unverwundbares Idol den Tod durch seine Ferse und eine uneinnehmbare Stadt den Untergang durch ein Pferd findet. Wenn alles möglich ist in dieser unglaublichen Geschichte, wenn Trinker (John Drew Barrymore) schon Titanen (Odysseus, 1962) verkörpern durften, dann kann auch das Duo Pitt-Petersen ein gewaltiges Epos an Pathos und Posen vorbei zu einem Hit führen, der trotz allem Schlachtengetümmel den Kopf nicht verliert.

Man merkt diesem Ausstattungs-Riesen die Bemühungen an, während der Herrschaft der Bilder auch das Wort zu pflegen. Manche Konfrontation findet im Dialog ein bissiges Vorspiel ("50.000 Mann sehe ich hier, die für die Gier eines Einzigen kämpfen sollen") oder eine besinnliche Reflexion. Exemplarisch präsentiert in einer der packendsten Szenen, in der Peter O'Toole mit verbaler und emotionaler Kraft Respekt für seinen gefallenen Sohn erbittet und nicht nur Achilles, sondern auch Brad Pitt in Verlegenheit bringt. O'Toole und die anderen Charakterköpfe der englischen, schottischen und irischen Theaterszene (Brian Cox, Sean Bean, Brendan Gleeson) sind spielsichere Intensitätsgaranten wie auch der australische Exportschlager Eric Bana ("Hulk") als trojanischer Königssohn Hektor. Pitt dagegen überzeugt vor allem als körperliches Gesamtkunstwerk, als Harmonie von Genetik und Athletik. Obwohl unglückliche visuelle Zitate aus den "Legenden der Leidenschaft" Pitt als gelangweilt-gequältes Pin-up präsentieren, akzeptiert man ihn schließlich als Achilles, toleriert das Konzept, die Eitelkeit des Halbgotts auch in seiner Inszenierung zu spiegeln.

Das Drehbuch von David Benioff ("25 Stunden") vermischt furchtlos Motive aus "Ilias", "Odyssee" und Hollywood, erspart dem kriegsmüden Amerikaner einen endlosen Belagerungskrieg und reduziert zehn Jahre auf wenige Tage. Die Götter, die bei Homer die Menschen wie Marionetten steuern, sind Bestandteile der Dialoge, im Unterschied aber etwa zum "Kampf der Titanen" nicht präsent in den Bildern. Wie einst "Karate Kid" mit seinem Flamingo-Tritt bekommt auch Achilles als tänzelnder Antik-Ali eine eigene Kampftechnik - eine hoch eingesprungene Attacke mit halber Drehung in die ungeschützte Flanke des Gegners. So cool wird das Idol der Griechen eingeführt, liefert sich fortan als rebellischer Individualist mit dem griechischen Heerführer Agamemnon (Brian Cox) giftige Auseinandersetzungen, die schließlich im akuten Einsatzfall in passivem Schmollen gipfeln. Zu diesem Zeitpunkt hat Paris Helena bereits nach Troja entführt, damit Agamemnon die Chance gegeben, seiner Kriegslust einen Grund zu geben. Das Auftauchen der griechischen Armada könnte man sich dramatischer vorstellen (Vorbild: das Signalfeuer in der "Ring"-Trilogie), doch Achilles' Strandeinnahme, sein Omaha-Beach, zeigt den Einzelkämpfer in Actionperfektion.

Zu Recht selbstbewusst stellt Petersen den Umfang seines Epos' aus. So fliegt man mit der Kamera eindrucksvoll über das Landungspanorama, sieht ein Heer von 50.000 Griechen sich mit 25.000 Trojanern messen, wird aber auch von Zweikämpfen mitgerissen, die im Duell zwischen Achilles und Hektor ihren Höhepunkt finden. Im Krieg ist "Troja" überzeugender als in der Liebe. Die Beziehung zwischen Paris und Helena krankt stoffimmanent daran, dass man dem Schön- und Feigling den Blitztod wünscht. Auch die Affäre zwischen Achilles und Briseis, die hier zur Cousine Hektors befördert wird, entwickelt sich überstürzt und wird auch nicht abgelöst von seiner Betörung durch Amazonenkönigin Penthesilea, weil es Frauen, die in den Krieg ziehen, im Hollywood-Troja nicht gibt. Ein Verlust für Petersens trotz mancher Abstriche sehr wohl spektakulären Film ist das aber nicht, weil die größten Gefühle unter Männern ausgetauscht werden. Hier gibt es Hass, hier gibt es Liebe, hier brennen die Helden - im Leben wie auch im Tod. kob.

Troja (Director's Cut)

Im alten Griechenland provoziert die Leidenschaft eines der legendärsten Liebespaare aller Zeiten jenen Krieg, der eine ganze Zivilisation in den Untergang stürzen wird: Paris, der Prinz von Troja (ORLANDO BLOOM), raubt Königin Helena (DIANE KRUGER) ihrem Mann, dem König Menelaos von Sparta (BRIAN GLEESON) - eine Beleidigung, die der König nicht hinnehmen kann. Die Sippenehre gebietet: Wenn Menelaos provoziert wird, trifft die Provokation auch seinen Bruder Agamemnon (BRIAN COX), den mächtigen König von Mykene, der alsbald die starken Stämme Griechenlands zusammenruft, um Helena seinerseits den Trojanern zu rauben und so die Ehre seines Bruders wiederherzustellen.
Doch in Wahrheit schiebt Agamemnon die Familienehre nur vor - tatsächlich ist seine immense Habgier das Hauptmotiv: Er muss Troja unterwerfen, wenn er die Vorherrschaft seines bereits riesigen Reiches sichern will. In der von Mauern bewehrten Stadt regiert König Priamos (PETER O'TOOLE), verteidigt wird sie vom gewaltigen Prinz Hektor (ERIC BANA): Diese Festung hat bisher allen feindlichen Angriffen widerstanden. Ob Troja siegt oder fällt, hängt nur von einem einzigen Mann ab: Achilles (BRAD PITT) - er gilt als der größte Krieger seiner Zeit.
Achilles ist arrogant, rebellisch und schier unüberwindlich - er nimmt für niemanden Partei, ihn interessiert allein sein eigener Ruhm. Weil er als Held unbedingt unsterblich werden will, entschließt er sich, für Agamemnon gegen die Tore Trojas zu stürmen - doch letztlich ist es die Liebe, die sein Schicksal besiegeln wird.
Im Krieg um Ehre und Macht treffen zwei Welten aufeinander. Tausende werden dem Ruhm geopfert. Aus Liebe wird ein ganzes Volk vernichtet.

Quelle: Warner Home Video

Dokumentation: Troja im Fokus
Interaktive Spiele: Aktivitäten und Spiele: Wasserski mit einem griechischen Kriegsschiff
Making Of: - Galerie der Götter
- Im Eifer des Gefechts
- Von Ruinen zur Realität
- Troja: Eine Odyssee der Effekte
- Angriff auf Troja
US-Kinotrailer:
Vorwort: von Wolfgang Petersen

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Brad Pitt   als Achilles
  Eric Bana   als Hektor
  Orlando Bloom   als Paris
  Diane Kruger   als Helena
  Brian Cox   als Agamemnon
  Sean Bean   als Odysseus
  Brendan Gleeson   als Menelaos
  Peter O'Toole   als Priamos
  Rose Byrne   als Briseis
  Saffron Burrows   als Andromache
  Julie Christie   als Thetis
  Garrett Hedlund   als Patrocles
 
Regie:  Wolfgang Petersen  
Buch:  David Benioff  
Musik:  James Horner  
Kamera:  Roger Pratt  
Produzent:  Wolfgang Petersen  
  Diane Rathbun  
  Colin Wilson  

Brad Pitt tötet Aliens im Bermuda-Dreieck

Das Ganze klingt ziemlich nach Han Solo aus "Star Wars" und könnte daher eine Kultrolle für Brad Pitt bedeuten ...

Brad Pitt freut sich schon auf die Rolle als Jetpilot in der Game-Verfilmung "Dark Void" (Foto: Kurt Krieger / Capcom) Großansicht

Brad Pitt freut sich schon auf die Rolle als Jetpilot in der Game-Verfilmung "Dark Void" (Foto: Kurt Krieger / Capcom)

Denn der Held im Computerspiel "Dark Void", das Brad Pitt verfilmen will, ist wie Harrison Fords "Star Wars"-Held ein genialer Pilot, der völlig unfreiwillig in einen Weltraumkonflikt epischen Ausmaßes gerät.

Zwar kommt das Spiel erst im Januar auf den Markt, aber unter Kennern gilt der Shooter schon jetzt als Meilenstein. "'Dark Void' wurde schon als Game von Anfang an wie ein großer Kinofilm entwickelt, es bietet eine Welt voller epischer Abenteuer im Breitbild-Feeling", erklärt ein Macher der Entwicklerfirma Capcom. Kein Wunder also, dass sich Brad Pitt mit seiner Produktionsfirma Plan B nun die Filmrechte gesichert hat. Und der Star aus "Troja" und "Inglourious Basterds" ist dem Vernehmen nach auch ganz heiß auf die Hauptrolle.

Im Weltraum hört selbst Brad Pitt niemand schreien ...

Dabei würde Brad Pitt als Pilot eines Frachtjets im legendären Bermuda-Dreieck abstürzen, in dem ja immer wieder Flugzeuge und Schiffe auf mysteriöse Weise verschwinden. Und tatsächlich wird Will, so der Name des Piloten, in ein Paralleluniversum geschleudert, in dem die Menschen gegen bereits vernichtet geglaubte Außerirdische ums Überleben kämpfen. Obwohl die Menschen in der Unterzahl sind, wehren sie sich dank modernster Waffentechnologie nach Kräften.

Für Brad Pitt wäre es der erste Auftritt als waschechter Weltraumheld. Und mit Sicherheit eine Rolle, für die ihn seine sechs Kids mit Angelina Jolie besonders bewundern würden ...

 

Troja (Director's Cut) in der Fotoshow

 

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