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Troja

Monumentales Schlachtspektakel mit Brad Pitt als legendärer Superkrieger Achilles.


Troja (Director's Cut - Premium Collection)

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Erhältlich seit:
28.05.2010

Originaltitel: Troy

Historienfilm/ Abenteuer

USA 2004
FSK: ab 16

Brad Pitt
Eric Bana
Orlando Bloom

Regie: Wolfgang Petersen
Warner Home Video Germany

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Groß, größer, monumental: Starregisseur Wolfgang Petersen wandelt mit seinem fulminanten Action-Epos auf den Spuren von "Gladiator". Sein Kriegsgott heißt Brad Pitt.

Die Stunde der Wahrheit in Troja: Was steckt bloß drin in diesem schmucken Holz-Pferd? (Foto: Warner) Großansicht

Die Stunde der Wahrheit in Troja: Was steckt bloß drin in diesem schmucken Holz-Pferd? (Foto: Warner)

Filme wie "Ben Hur" und "Spartacus" sind Klassiker, und doch galten sie lange Zeit nur noch als Relikte einer Ära. Monumentalfilme, so schien es, waren nach den 60er Jahren ausgestorben wie die Dinosaurier.

Dann kam das Jahr 2000 und der "Gladiator". Ridley Scott hauchte dem totgesagten "Sandalenfilm" nicht nur neues Leben ein, sondern setzte auch neue Maßstäbe.

Mit einer historisch akkuraten Mischung aus Glanz und Brutalität, mit beeindruckenden Special Effects und nie gesehenen Kampfszenen.

Jetzt lässt Erfolgs-Regisseur Wolfgang Petersen ("Das Boot", "Der Sturm") der Action-Geschichtsstunde aus dem alten Rom eine mindestens ebenbürtige griechische Tragödie folgen.

Hektor und Patroklos lassen in einer der vielen beeindruckenden Schlachtenszenen die Waffen sprechen (Foto: Warner) Großansicht

Hektor und Patroklos lassen in einer der vielen beeindruckenden Schlachtenszenen die Waffen sprechen (Foto: Warner)

Antike All-Stars

Mit einer von "Achilles" Brad Pitt angeführten All-Star-Besetzung und einem 150-Millionen-Budget hat er Homers mythologischen Klassiker in eine neue Sphäre gehoben.

Natürlich deckt das Kino-Abenteuer nicht die gesamte epische Breite der Ilias ab, doch der Kern des Stoffes blieb erhalten: Das Jahr 1193 vor Christus. Der trojanische Prinz Paris (Orlando Bloom) entführte die schöne Griechin Helena (Diane Kruger), Ehefrau des spartanischen Königs Menelaos.

Prinz Paris liebt Helena (Foto: Warner) Großansicht

Prinz Paris liebt Helena (Foto: Warner)

Ein Pferd! Ein Pferd!

Der Frauenraub hatte politische Konsequenzen und mündete in einen langen, blutigen Krieg sowie die Belagerung von Troja. Die Attacke wurde angeführt von Agamemnon (Brian Cox), dem Bruder des Königs von Sparta, und Achilles (Brad Pitt), der zu seiner Zeit als unbesiegbarer Krieger galt.

Obendrein hatte Achilles noch eine persönliche Fehde mit dem trojanischen Musterkrieger Hektor (Eric Bana). Sie trieb die beiden unaufhaltsam in einen Kampf Mann gegen Mann. Die Umzingelung der Stadt zog sich endlose zehn Jahre hin, weil ihre Befestigungen seinerzeit uneinnehmbar waren.

Wie also zum Siegen in die Stadt gelangen? Agamemnon und Achilles besannen sich auf eine List, die auch dreitausend Jahre später noch als Metapher gilt für geniale Heimtücke: das "Trojanische Pferd".

Brad "Achilles" Pitt in Bestform (Foto: Warner) Großansicht

Brad "Achilles" Pitt in Bestform (Foto: Warner)

Einfach bombastisch

Selbst für Brad Pitt war "Troja" mit seinen aufwändigen Kampfszenen eine Herausforderung. Sein Achilles, die perfekte Mischung aus Kampfmaschine und Ladykiller, festigt seinen Superstar-Status. Sein exzellentes Spiel und Petersens Drang nach Authentizität sind Garanten für großes Kino.

Für die Außendrehs auf Malta ließ der Perfektionist Trojas Silhouette so originalgetreu wie möglich nachbauen. So ist "Troja" eine perfekte Synthese aus griechischer Tragödie und modernem Action-Abenteuer, von Wolfgang Petersen mit bombastischen Bildern von der riesigen griechischen Flotte, von Achilles' Kämpfen und der legendären Schlacht um Troja bestückt. Gut festhalten!

Troja (Director's Cut - Premium Collection)

Die Götter müssen verrückt sein: ein deutscher Regisseur zerstört Troja, ein amerikanischer Akteur beschwört Griechenlands Heldenmythos und ein australischer hunk, der einmal ein "Hulk" war, rettet die Würde aristokratischer Krieger. Doch Unvorstellbares hat Tradition in der Auseinandersetzung um Troja, in der ein unverwundbares Idol den Tod durch seine Ferse und eine uneinnehmbare Stadt den Untergang durch ein Pferd findet. Wenn alles möglich ist in dieser unglaublichen Geschichte, wenn Trinker (John Drew Barrymore) schon Titanen (Odysseus, 1962) verkörpern durften, dann kann auch das Duo Pitt-Petersen ein gewaltiges Epos an Pathos und Posen vorbei zu einem Hit führen, der trotz allem Schlachtengetümmel den Kopf nicht verliert.

Man merkt diesem Ausstattungs-Riesen die Bemühungen an, während der Herrschaft der Bilder auch das Wort zu pflegen. Manche Konfrontation findet im Dialog ein bissiges Vorspiel ("50.000 Mann sehe ich hier, die für die Gier eines Einzigen kämpfen sollen") oder eine besinnliche Reflexion. Exemplarisch präsentiert in einer der packendsten Szenen, in der Peter O'Toole mit verbaler und emotionaler Kraft Respekt für seinen gefallenen Sohn erbittet und nicht nur Achilles, sondern auch Brad Pitt in Verlegenheit bringt. O'Toole und die anderen Charakterköpfe der englischen, schottischen und irischen Theaterszene (Brian Cox, Sean Bean, Brendan Gleeson) sind spielsichere Intensitätsgaranten wie auch der australische Exportschlager Eric Bana ("Hulk") als trojanischer Königssohn Hektor. Pitt dagegen überzeugt vor allem als körperliches Gesamtkunstwerk, als Harmonie von Genetik und Athletik. Obwohl unglückliche visuelle Zitate aus den "Legenden der Leidenschaft" Pitt als gelangweilt-gequältes Pin-up präsentieren, akzeptiert man ihn schließlich als Achilles, toleriert das Konzept, die Eitelkeit des Halbgotts auch in seiner Inszenierung zu spiegeln.

Das Drehbuch von David Benioff ("25 Stunden") vermischt furchtlos Motive aus "Ilias", "Odyssee" und Hollywood, erspart dem kriegsmüden Amerikaner einen endlosen Belagerungskrieg und reduziert zehn Jahre auf wenige Tage. Die Götter, die bei Homer die Menschen wie Marionetten steuern, sind Bestandteile der Dialoge, im Unterschied aber etwa zum "Kampf der Titanen" nicht präsent in den Bildern. Wie einst "Karate Kid" mit seinem Flamingo-Tritt bekommt auch Achilles als tänzelnder Antik-Ali eine eigene Kampftechnik - eine hoch eingesprungene Attacke mit halber Drehung in die ungeschützte Flanke des Gegners. So cool wird das Idol der Griechen eingeführt, liefert sich fortan als rebellischer Individualist mit dem griechischen Heerführer Agamemnon (Brian Cox) giftige Auseinandersetzungen, die schließlich im akuten Einsatzfall in passivem Schmollen gipfeln. Zu diesem Zeitpunkt hat Paris Helena bereits nach Troja entführt, damit Agamemnon die Chance gegeben, seiner Kriegslust einen Grund zu geben. Das Auftauchen der griechischen Armada könnte man sich dramatischer vorstellen (Vorbild: das Signalfeuer in der "Ring"-Trilogie), doch Achilles' Strandeinnahme, sein Omaha-Beach, zeigt den Einzelkämpfer in Actionperfektion.

Zu Recht selbstbewusst stellt Petersen den Umfang seines Epos' aus. So fliegt man mit der Kamera eindrucksvoll über das Landungspanorama, sieht ein Heer von 50.000 Griechen sich mit 25.000 Trojanern messen, wird aber auch von Zweikämpfen mitgerissen, die im Duell zwischen Achilles und Hektor ihren Höhepunkt finden. Im Krieg ist "Troja" überzeugender als in der Liebe. Die Beziehung zwischen Paris und Helena krankt stoffimmanent daran, dass man dem Schön- und Feigling den Blitztod wünscht. Auch die Affäre zwischen Achilles und Briseis, die hier zur Cousine Hektors befördert wird, entwickelt sich überstürzt und wird auch nicht abgelöst von seiner Betörung durch Amazonenkönigin Penthesilea, weil es Frauen, die in den Krieg ziehen, im Hollywood-Troja nicht gibt. Ein Verlust für Petersens trotz mancher Abstriche sehr wohl spektakulären Film ist das aber nicht, weil die größten Gefühle unter Männern ausgetauscht werden. Hier gibt es Hass, hier gibt es Liebe, hier brennen die Helden - im Leben wie auch im Tod. kob.

Troja (Director's Cut - Premium Collection)

Immer schon haben die Menschen Kriege geführt. Manche wollten Macht, manche Ruhm oder Ehre - andere wollten Liebe. Im alten Griechenland provoziert die Leidenschaft eines der legendärsten Liebespaare aller Zeiten jenen Krieg, der eine ganze Zivilisation in den Untergang stürzen wird: Paris, der Prinz von Troja (ORLANDO BLOOM), raubt Königin Helena (DIANE KRUGER) ihrem Mann, dem König Menelaos von Sparta (BRIAN GLEESON) - eine Beleidigung, die der König nicht hinnehmen kann. Die Sippenehre gebietet: Wenn Menelaos provoziert wird, trifft die Provokation auch seinen Bruder Agamemnon (BRIAN COX), den mächtigen König von Mykene, der alsbald die starken Stämme Griechenlands zusammenruft, um Helena seinerseits den Trojanern zu rauben und so die Ehre seines Bruders wiederherzustellen. Doch in Wahrheit schiebt Agamemnon die Familienehre nur vor - tatsächlich ist seine immense Habgier das Hauptmotiv: Er muss Troja unterwerfen, wenn er die Vorherrschaft seines bereits riesigen Reiches sichern will. In der von Mauern bewehrten Stadt regiert König Priamos (PETER O'TOOLE), verteidigt wird sie vom gewaltigen Prinz Hektor (ERIC BANA): Diese Festung hat bisher allen feindlichen Angriffen widerstanden. Ob Troja siegt oder fällt, hängt nur von einem einzigen Mann ab: Achilles (BRAD PITT) - er gilt als der größte Krieger seiner Zeit. Achilles ist arrogant, rebellisch und schier unüberwindlich - er nimmt für niemanden Partei, ihn interessiert allein sein eigener Ruhm. Weil er als Held unbedingt unsterblich werden will, entschließt er sich, für Agamemnon gegen die Tore Trojas zu stürmen - doch letztlich ist es die Liebe, die sein Schicksal besiegeln wird. Im Krieg um Ehre und Macht treffen zwei Welten aufeinander. Tausende werden dem Ruhm geopfert. Aus Liebe wird ein ganzes Volk vernichtet.

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Brad Pitt   als Achilles
  Eric Bana   als Hektor
  Orlando Bloom   als Paris
  Diane Kruger   als Helena
  Brian Cox   als Agamemnon
  Sean Bean   als Odysseus
  Brendan Gleeson   als Menelaos
  Peter O'Toole   als Priamos
  Rose Byrne   als Briseis
  Saffron Burrows   als Andromache
  Julie Christie   als Thetis
  Garrett Hedlund   als Patrocles
 
Regie:  Wolfgang Petersen  
Buch:  David Benioff  
Musik:  James Horner  
Kamera:  Roger Pratt  
Produzent:  Wolfgang Petersen  
  Diane Rathbun  
  Colin Wilson  

"Troja"-Star als Zwerg in "The Hobbit"

Als Agamemnon bewies er bereits seine Schlachtentauglichkeit - nun soll er sich gar in die Höhle eines Drachen wagen...

Die schwere Rüstung steht im schon mal gut, fehlt für "The Hobbit" nur noch die Streitaxt: Zwergenkandidat Brian Cox (Foto: Warner) Großansicht

Die schwere Rüstung steht im schon mal gut, fehlt für "The Hobbit" nur noch die Streitaxt: Zwergenkandidat Brian Cox (Foto: Warner)

Brian Cox ist Schotte und zwar einer von der Sorte, an denen William "Braveheart" Wallace seine Freude gehabt hätte: stämmig, markant und unerschrocken! Zu bestaunen war das bei seinem Auftritt als Agamemnon im Schlachtenspektakel "Troja". Aber auch als "X-Men"-Fiesling William Stryker und neben Matt Damon in den "Bourne"-Filmen machte Brian Cox eine beeindruckende Figur. Kein Wunder also, dass Peter Jackson und Guillermo Del Toro ihn nun als einen der dreizehn Zwerge für ihre "Hobbit"-Filme gewinnen wollen.

Derzeit ist das Ganze noch ein Gerücht, das ein US-Korrespondent in Neuseeland aufgeschnappt hat, wo die "Hobbit"-Filme wie schon die "Herr der Ringe"-Trilogie entstehen werden. Da Brian Cox der erste Name ist, den die Hobbit-Macher für eine der Zwergenrollen ins Spiel gebracht haben, vermutet der Insider, dass es um den Part des Thorin Eichenschild geht. Er ist als würdiger und gestrenger Anführer der wichtigste der dreizehn Zwerge, die zum Einsamen Berg aufbrechen, um ihre einstige Heimat vom Drachen Smaug zu befreien.

Sollte Brian Cox nicht den Part als Thorin bekommen, wäre noch die Rolle als Gloin interessant, dem Vater des späteren Ringe-Gefährten Gimli. Eine weitere Option wäre Balin, dessen Grab die Gefährten in den Minen von Moria finden. Ansonsten gibt es noch die Zwerge Fili, Kili, Oin, Dwalin, Bifur, Bofur, Bombur, Dori, Nori und Ori.

Wie lang darf ein Zwerg in "The Hobbit" sein?

Allzu groß ist Brian Cox mit 1,70 m nicht, er ließe sich daher auch mit den optischen Tricks, die schon die Hobbits in der "Herr der Ringe"-Trilogie deutlich kleiner erscheinen ließen, bequem auf Zwergenformat bringen.

Weiter völlig unklar ist, wer in "The Hobbit" die Hauptrolle als Bilbo Beutlin spielen soll, der die Zwerge auf ihrer Quest begleitet und unterwegs Gollum den Einen Ring abluchst. Gerüchte um Daniel Radcliffe hat dieser inzwischen selbst klar dementiert. Sicher ist indes, dass Sir Ian McKellen als Gandalf über die vierzehn Gesellen wachen wird. Und wie Regisseur Guillermo Del Toro neulich verriet, wird vom weisen Zauberer im Kinofilm noch mehr zu sehen sein, als im Roman von J.R.R. Tolkien zu lesen steht.

 

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