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Tron: Legacy

Fortsetzung des Kultfilms von 1982, die mit verblüffenden dreidimensionalen Bildern und Actionsequenzen erneut in die Computerwelt von Tron eindringt.


Tron: Legacy

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Erhältlich seit:
01.06.2011

Originaltitel: Tron Legacy

Science Fiction/ Abenteuer

USA 2010
Laufzeit: 125 Min.
FSK: ab 12

Jeff Bridges
Garrett Hedlund
Olivia Wilde

Regie: Joseph Kosinski
Walt Disney Studios Home Entertainment

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Tron: Legacy

21 Jahre nach dem mysteriösen Verschwinden seines Vaters folgt Sam Flynn dem Lockruf eines Pagersignals und wird in die digitale Computerwelt des "Grid" hineingezogen. Dort hat Clu, das einst von seinem Vater geschaffene Programm, die Macht übernommen, dort verstecken sich auch Kevin Flynn und sein Protegé, das Programm Quorra. Nachdem Vater und Sohn sich wiedergefunden haben, verfolgen sie nur ein Ziel, wollen das Grid verlassen. Doch genau das will auch Clu, um seine Diktatur auf die Welt der User auszudehnen.

Newcomer Joseph Kosinski stemmt mit seinem Regiedebüt ein gewaltiges Unternehmen, das große Kreativität in vielen Bereichen demonstriert, im Drehbuch aber seine Möglichkeiten nicht ausspielt. Zu schnell soll das Grid verlassen werden, ohne dem Zuschauer die Chance zu geben, diese Welt und ihre Figuren wirklich kennenzulernen. Im Produktionsdesign, in kinetischen Lichtrenner- und Diskduellen, in plastischen dreidimensionalen Bildern ist "Tron Legacy" aber unbestreitbar Ereigniskino und ein Versprechen für ein neues Filmfranchise.

Tron: Legacy

In unserer Welt der User, die längst abhängig von digitalen Systemen ist, war die Zeit überreif für eine Hi-Tech-Antwort auf Steven Lisbergers Kultfilm, der 1982 mit Originalität, jedoch beschränkten technischen Mitteln Furore gemacht hatte. Viele Konzepte für eine Fortsetzung wurden verworfen, bis man mit einem Vater-Sohn-Fokus eine neue Tür in die Tron-Welt fand, die, erstmals dreidimensional, spektakuläre Attraktionen bietet. Der Einstieg erfolgt noch zweidimensional, erzählt gestrafft vom mysteriösen Verschwinden des Tron-Entdeckers Kevin Flynn, unter dem sein Sohn Sam (Garrett Hedlund) auch 21 Jahre danach noch leidet. Nachdem Sam als cooler rebellischer Tech-Freak etabliert ist, wird auch er in die Welt des digitalen Tron-Rasters hineingezogen. Diese präsentiert sich als Diktatur des Programms Clu, das seinen Schöpfer Flynn in die Flucht trieb und seit Jahren aus seinem Versteck zu locken versucht.

Schneller als erwartet kommt es zur Reunion von Sohn und Vater, erneut verkörpert und nun als Zen-Guru interpretiert von Jeff Bridges, der mit Hilfe des Motion-Capture-Verfahrens auch in Clus nicht alternden Gesichtszügen fortlebt. Damit ist Bridges mit einer 28 Jahre jüngeren Version seiner selbst im Film zu sehen - ein überzeugender visueller Coup, gerade weil das leicht durchschimmernde Artifizielle und Perfekte zu Clu in seiner digitalen Tron-Repräsentanz absolut passt. Nach der Familienzusammenführung in Flynns prachtvoller Festung der Einsamkeit wendet sich das Drehbuch nicht etwa der Überwindung der Diktatur zu, sondern folgt geradlinig einem Fluchtmotiv, wenn Sam, sein Vater und dessen Protegé Quorra (Olivia Wilde) aus Tron herauszukommen versuchen, bevor sich das geöffnete Portal wieder schließt. Nur im Antagonisten Clu und in Quorra ist die Sehnsucht digitaler Geschöpfe nach der anderen Welt - ein starkes Motiv des Originals - erkennbar. Bei Clu jedoch manifestiert sie sich ausschließlich in dem Wunsch, die User-Welt zu unterwerfen. Der resultierende Bedrohungsfaktor wird aber von Flynn stärker empfunden als vom Zuschauer, liegt hinter dem schlichteren, aber effektiven des Originals zurück, als Flynn mit Programmen ums Überleben kämpfte.

Das reduziert die emotionale Wirkung des Films, der überdies, etwa bei Quorras Verwundung und Verhaftung, überraschend distanziert und gelegentlich auch etwas sprunghaft wirkt. Die Stärken von "Tron Legacy" liegen im Visuellen, in Produktionsdesign, Digitalzauber, plastischen 3D-Bildern und kinetischen Lichtrenner- und Disk-Duellen, die gerade in der verblüffenden ersten halben Stunde andeuten, das hier ein Meisterwerk schlummert, das nur erweckt werden muss. Möglicherweise in der angelegten Fortsetzung, in der man vielleicht noch mehr von der Welt Trons, seinen Programmen und Problemen sehen kann als in diesem Debüt von Newcomer Joseph Kosinki, das unbestreitbar das Potenzial seines Regisseurs und dieses Franchises zeigt und ungeachtet der Einschränkungen Ereigniskino ist. kob.

Darsteller:  Jeff Bridges   als Kevin Flynn/Clu
  Garrett Hedlund   als Sam Flynn
  Olivia Wilde   als Quorra
  Bruce Boxleitner   als Alan Bradley/Tron
  James Frain   als Jarvis
  Beau Garrett   als Gem
  Michael Sheen   als Castor
  Anis Cheurfa   als Rinzler
 
Regie:  Joseph Kosinski  
Buch:  Edward Kitsis  
  Adam Horowitz  
Musik:  Daft Punk  
Kamera:  Claudio Miranda  
Produzent:  Sean Bailey  
  Jeffrey Silver  
  Steven Lisberger  

"Daredevil 2" mit Bradley Cooper und ohne Robert Pattinson?

2003 gab Ben Affleck an der Seite von Jennifer Garner Daredevil.

Ben Affleck steht für "Daredevil 2" nicht mehr zur Verfügung (Foto: Fox) Großansicht

Ben Affleck steht für "Daredevil 2" nicht mehr zur Verfügung (Foto: Fox)

Zwei neue Namen sind im Besetzungsspiel um "Daredevil 2" gefallen: Garrett Hedlund ("Tron: Legacy") und "Hangover"-Star Bradley Cooper. Einer der beiden Schauspieler soll die Hauptrolle in David Slades Umsetzung des Marvel-Comics bekommen. Im Moment sieht es so aus, dass Bradley Cooper das Rennen macht - angeblich ist er der Favorit des Studios, das sich natürlich auch auf einen großen Namen verlassen will.

Der andere Kandidat von nicht geringerem Kaliber war "Twilight"-Vampir Robert Pattinson. Ursprünglich hatte Slade mit Pattinson über die Hauptrolle verhandelt, aber das ist nun vorbei. Pattinson wäre dabei zwar ein zugkräftiger Name gewesen - Diese Rolle aber hätte er wohl nicht ganz ausfüllen können, denn immerhin gilt Robert nicht gerade als kerniger Sportstyp, den eine Superheldenrolle nun mal voraussetzt.

Blind wird Daredevil bleiben

Der neue Daredevil soll laut Slade eine Art "Batman Begins" werden: "Die bösen Jungs lernen Daredevil erst mal richtig kennen", so der Regisseur. "Dann versuchen sie ihn aus dem Weg zu räumen - allerdings nicht auf dem herkömmlichen Weg." Ansonsten ist zur Handlung noch nicht viel bekannt.

Zum ersten Mal erblickte Daredevil das Licht der Leinwand 2003: Ben Affleck spielte den blinden Superhelden, der tagsüber als Anwalt Matt Murdock für Gerechtigkeit sorgt und nachts die Stadt von kriminellem Unrat befreit. Daredevil hat keine Spezialkräfte im klassischen Sinn, sondern zeichnet sich vor allem durch seine übermenschlich scharfen Sinne aus. Die wurden ihm bei einem Unfall als Kind mit radioaktivem Müll geschärft, bei dem der tragische Held auch sein Augenlicht verlor.

 

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