DVD (Special Edition, 2 Discs) Kaufvideo

Tron

Science-Fiction-Abenteuer, in dem ein Programmierer in das Programm eines Computers eindringt.


Tron (Special Edition, 2 Discs)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
01.06.2011

Science Fiction

USA 1982
Laufzeit: 92 Min.
FSK: ab 12

Jeff Bridges
Bruce Boxleitner
David Warner

Regie: Steven Lisberger
Walt Disney Studios Home Entertainment

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Tron (Special Edition, 2 Discs)

Dillinger arbeitete für einen Computerspielhersteller, klaut aus Mangel eigener die Erfindungen seiner Mitarbeiter und lässt diese dann auf die Straße setzen. Wie zum Beispiel Flynn, der seitdem einen kleinen Spielsalon betreibt. Nachdem zwei Freunde Dillinger auf die Spur gekommen sind, bitten sie Flynn, den Code des Spezialcomputers MPC zu knacken, um die Aktionen beweisen zu können. Dabei wird Flynn atomisiert und findet sich im Inneren von MPC wieder. Nur mit Hilfe des Programms "Tron" kann er die dort gegen ihn kämpfenden Angreifer besiegen und in die Realität zurückkehren.

Wer sich schon immer gefragt hat, wie das Innere eines Computers aussehen mag, findet in dieser Disney-Produktion eine Antwort, die jedoch Experten wenig zufrieden stellen dürfte. Als trickreiches Spektakel hat "Tron" aber durchaus seinen Unterhaltungswert: Der Film ist ein grellbuntes Vergnügen, das zum großen Teil mit Mitteln der Computeranimation, herkömmlicher Zeichentricktechnik und farbenfroher Ausstattung erzählt wird.

Tron (Special Edition, 2 Discs)

Ein Meilenstein in der Geschichte der Computer-Animation und des actionreichen Science-Fiction-Genres. Die absolute Verschmelzung von Computer und Mensch, in der die Grenzen zwischen Hardware und Software, Mensch und Maschine nicht länger existieren.

Inmitten einer Welt, in der Computer und Programme allgegenwärtig sind, bestiehlt Ed Dillinger, der skrupellose Führer eines Medienimperiums, seine Programmierer um sich ihre Software anzueignen. Als auch das Computer-Genie Flynn (JEFF BRIDGES - The Big Lebowski) von ihm bestohlen wird, beschließt Flynn, in Dillingers Computer-Netzwerk einzudringen, um den Diebstahl zu beweisen. Doch Dillingers "Master Control Program" (MCP), eine emotionslose, künstliche Intelligenz, die sich selbst weiterentwickelt, kontrolliert den Cyberspace und verhindert jedes Eindringen in geschützte Sektoren.

Als Flynn und einige befreundete Programmierer erneut versuchen in das System einzudringen, transferiert ihn das immer mächtiger werdende MCP in die digitale Welt des Cyberspace. Hier regieren nicht die menschlichen User, sondern allein die Programme. Flynns einzige Chance, dieser feindlichen Umgebung zu entkommen, ist das Programm TRON (BRUCE BOXLEITNER - Babylon 5), mit dessen Hilfe er in das Herzstück des MCP vorstoßen muss ...

Heutzutage bestimmen Avatare, Internet und Cyberspace unsere Welt - die Welt von TRON erscheint nicht länger als Vision einer fernen Zukunft, sondern vielmehr als eine möglicherweise unmittelbar bevorstehende Realität, in der Computer sich die Menschen untertan machen.

Quelle: Walt Disney Studios

Haupt Disc
Bonus Disc:
- Audiokommentar von Regisseur Steven Lisberger, Produzent Donald Kushner,
Associate Producer und Visual Effects Supervisor Harrison Ellenshaw und
Visual Effects Supervisor Richard Taylor.
- Die Entwicklung einer Virtual Reality, sowie exkl. Einblicke in die Animationsstadien
- Generierung des Cyberspace - Backlight Animation - Digitale Bildwelten in
TRON: DAS ORIGINAL - Jenseits von TRON: DAS ORIGINAL - Rolle des
"Triple1" Programms
- Musikalische Klangwelten von Komponistin Wendy Carlos
- Umfangreiches Making Of (89 Minuten)
- Original Trailer, Produktionsfotos, Publicity- und Merchandising-Galerie
- Zusätzliche Szenen zu: -
o Liebesszenen mit Tron und Yoris
o Alternativer Anfang
- Detaillierte Informationen zum Screen- und Setdesign dieses Meilensteins des
"Virtuellen Films"
o Die Programme
o Die elektronische Welt
o Einführung zum Filmdesign
o Fahrzeuge
- Umfassende Storyboards zur Entstehung der digitalen Welten von TRON: DAS
ORIGINAL
o Der Prozess des Storyboardings
o Entwicklung des Filmtitels TRON
o Umfangreiche Storyboardgalerie
o Multi-Angle-Demonstration: Vergleich Storyboard und Film

Quelle: Walt Disney Studios

Darsteller:  Jeff Bridges   als Kevin Flynn / Clu
  Bruce Boxleitner   als Alan Bradley / Tron
  David Warner   als Ed Dillinger / Sark
  Cindy Morgan   als Lora / Yori
  Barnard Hughes   als Dr. Walter Gibbs / Dumont
  Dan Shore   als Ram / Popcorn Co-Worker
  Peter Jurasik   als Crom
  Tony Stephano   als Peter / Sark's Lieutenant
 
Regie:  Steven Lisberger  
Buch:  Steven Lisberger  
Musik:  Wendy Carlos  
Kamera:  Bruce Logan  
Produzent:  Donald Kushner  

"Nach dem Testfilm gab es kein Zurück"

"Tron: Legacy" ist ein Film, wie man ihn im Kino noch nie gesehen hat. Regisseur Joe Kosinski gibt mit dem Sequel des Klassikers von 1982 sein Filmbebüt. Produzent Sean Bailey wurde im Verlauf der Produktion zum Produktionspräsidenten der Disney Studios ernannt.

Joe Kosinski am Set von "Tron: Legacy" (Foto: Walt Disney) Großansicht

Joe Kosinski am Set von "Tron: Legacy" (Foto: Walt Disney)

Hätten Sie den Film machen können, wenn Jeff Bridges abgesagt hätte?
SEAN BAILEY: Wir wollten ihn von Anfang haben und haben noch nicht einmal darüber nachgedacht, was passieren würde, wenn er abgewunken hätte.
JOE KOSINSKI: Wir hatten ein gutes Gefühl. Jeff war schon vor drei Jahren bei dem Leinwandtest dabei, mit dem wir prüfen wollten, ob und wie die Welt von "Tron" 30 Jahre nach dem Original aussehen könnte. Davon hing ab, ob man den Film überhaupt machen würde. Es gab noch nicht einmal ein Drehbuch. Ich bin mir nicht sicher, ob ich Interesse daran gehabt hätte, einen "Tron"-Film ohne Jeff zu drehen.
SB: Bei unserem ersten Meeting mit Disney hatten wir folgende Bedingungen: Die Leinwand muss aussehen, wie noch nie zuvor eine Leinwand aussah. Wir müssen Tron haben. Und wir müssen die Lichtmotorräder haben. Da waren sich alle schnell einig.

Der Film bietet eine sehr düstere Vision, ein dunkles Universum. Wie verträgt sich das mit der aktuellen Philosophie Disneys, verstärkt auf Family Entertainment und die eigene Marke zu setzen?
JK: Für mich war das nie ein Thema. Ich habe die Testaufnahmen damals ohne jegliche äußere Einflussnahme exakt so gedreht, wie ich mir diese Welt vorgestellt habe. An unserer Vision wurde nie gerüttelt. Genau das wollte das Studio. Man hat mich im Gegenteil ermutigt, meine Vision nach allen Möglichkeiten auszureizen. Das war eine starke Ansage. Rückblickend glaube ich, dass es sehr hilfreich war, so früh diese Aufnahmen machen zu dürfen. Sie haben den Film definiert.
SB: Im Lauf der Studiogeschichte hat Disney immer wieder überraschend mutige Entscheidungen getroffen. Das lässt sich zurückverfolgen bis zum ersten Realfilm des Studios, "20.000 Meilen unter dem Meer" von 1954, den Walt Disney selbst produzierte: Mit James Mason einen der großen Antihelden dieser Zeit als Kapitän Nemo zu besetzen, war ziemlich unkonventionell, ein echtes Risiko. Er wurde damals gefragt, wie er, dessen Name für liebenswerten Zeichentrick mit Tieren und Märchenfiguren stand, einen solchen Film machen könne. Seine Antwort war großartig: "Die Filme werden den Namen definieren - nicht umgekehrt." Dem Studio war an der Vater-Sohn-Geschichte gelegen, aber sonst hatten wir freie Hand.

Wird es eine Zukunft des Kinos ohne dreidimensionale Filme geben?
SB: Davon bin ich - und da spreche ich auch als Produktionspräsident des Studios - fest überzeugt. Ich sehe 3D als Werkzeug, das Filmemacher einsetzen können - oder eben nicht. Filme wie "Avatar", "Alice im Wunderland" oder eben "Tron: Legacy" lassen sich dreidimensional noch viel intensiver erleben. Da ergibt 3D Sinn. Aber muss deshalb künftig jeder Film in 3D sein? Ich glaube nicht.
JK: Wir müssen die Berührungsängste verlieren. Wir beherrschen die Technologie, und wir entscheiden, wie wir sie nutzen können. Entscheidend ist, dafür Sorge zu tragen, dass das Kinoerlebnis auch weiterhin etwas Einzigartiges ist. Die Konkurrenz immer besserer Anlagen zu Hause ist groß. Dem muss man etwas entgegensetzen. 3D ist kein Endpunkt: Technologisch wird sich in den nächsten Jahren viel tun, neue Soundsysteme, neue Projektoren, neue Kameras, und alles wird dazu beitragen, dass die Menschen weiter ihre hart verdienten Dollars im Kino ausgeben wollen.

Der originale "Tron" hinterließ zunächst weder kulturell noch kommerziell einen großen Eindruck. Erst in den letzten Jahren ist er zu einer Art kulturellem Meilenstein erklärt worden - und hat eine Fortsetzung ermöglicht. Woran liegt das?
SB: Er war seiner Zeit um 15 oder 20 Jahre voraus. Ganz eindeutig. Die Gesellschaft hat erst einmal eine Weile gebraucht, um die damaligen Ideen und Vision zu verinnerlichen. Das ist einer der Gründe, warum jetzt der richtige Zeitpunkt war, sich wieder mit dem Thema zu befassen.

Selten ist ein Film so umfassend und über eine so lange Zeit vermarktet worden wie "Tron: Legacy". Kann man ein kulturelles Phänomen mit purer Werbepower erschaffen?
SB: Ich würde es dem Zeitgeist zuschreiben. "Tron" hinterließ einen bleibenden Eindruck bei den Unter-Fünfzehnjährigen, von denen viele heute im kulturellen Sektor am Drücker sind. Ich habe ihn gesehen, als ich zwölf war, Joe war acht. Daft Punk, die uns die Musik und das Soundkostüm geschrieben haben, haben ihn als Kids gesehen und sind enorm beeinflusst von ihm. Wir sind die Generation, die mit Technologie groß geworden ist und keine Berührungsängste hat.
JK: Die Vermarktung wurde gar nicht von uns initiiert. Eigentlich sollte der Testfilm, den wir auf der Comic-Con zeigten, gar nicht an die Öffentlichkeit kommen. Aber danach gab es einfach kein Zurück mehr.
SB: Nicht einmal hinter dem Comic-Con-Screening steckte eine Strategie. Die Entscheidung fiel ganz spontan, zwei Tage davor. Es hätte auch in die Hose gehen können: Wenn das Publikum negativ reagiert hätte, gäbe es den Film heute nicht.

In unserer Zeit bleibt es nicht aus, dass zahllose Fanblogs einen Film wie "Tron" mit dem Mikroskop beäugen. Skeptisch wurde auf die Meldung reagiert, Sie hätten wenige Monate vor Fertigstellung noch Leute von Pixar an Bord geholt, um das Drehbuch zu bearbeiten.
SB: Ich habe noch nie an einem Film gearbeitet, bei dem man sich nicht den Rat befreundeter Filmemacher geholt hätte. Man zeigt ihnen den so weit fertig gestellten Film und holt sich deren ehrliche Meinung ein. Wir haben "Tron: Legacy" zunächst David Fincher und Ben Affleck gezeigt. Und als sich die Jungs von Pixar interessiert zeigten, haben auch sie ihn gesehen. Daran ist nichts Ehrenrühriges. Alles ist erlaubt, wenn es einen Film besser macht. Es wäre allerdings absurd zu glauben, dass man zu diesem Zeitpunkt noch einschneidende Änderungen hätte vornehmen können. Der Film war bereits gut. Und wir haben ihn noch besser gemacht.

 

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