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True Grit - Der Marshall

John Wayne holt sich den Oscar - als Trunkenbold mit Augenklappe.


True Grit - Der Marshall

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Erhältlich seit:
03.02.2011

Originaltitel: True Grit

Western

USA 1969
Laufzeit: 128 Min.
FSK: ab 12

John Wayne
Glen Campbell
Kim Darby

Regie: Henry Hathaway
Paramount Home Entertainment

Filmbewertung


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1880, Arkansas. Die vierzehnjährige Mattie kommt, als ihr Vater von Tom Chaney erschossen wird, nach Fort Smith und sucht sich für die Fahndung den einäugigen eisenharten Trunkenbold Marshall Rooster Cogburn aus, der sich für 100 Dollar engagieren lässt. Mit ihm und Texas-Ranger La Boeuf, mit denen sie unterwegs in ständigem Streit liegt, finden sie Tom, der sich einer Bande angeschlossen hat, die Mattie entführt. Cogburn erledigt die Bande und Tom im Sturmritt. La Boeuf wird erschossen. Cogburn schafft die von einer Schlange gebissene Mattie zum Arzt.

Glorreicher Western, frisch, temperamentvoll, würdiges Denkmal für John Wayne, der als Trunkenbold mit Augenklappe zeigt, was er noch drauf hat. Sein grandioser Sturmritt mit der Winchester in der einen, den Colt in der anderen Hand, die Zügel im Mund, ist einfach fabelhaft. "True Grit" (wahrer Mumm) entstand nach dem Roman "Die mutige Mattie" und ist auch Schelmenstück. 1970 sagte Wayne bei der Entgegennahme des verdienten Oscars: "Hätte ich früher gewusst, was ich jetzt weiß, dann hätte ich schon vor 35 Jahren eine Augenklappe getragen."

John Wayne in der Rolle, für die er 1969 den Oscar[r] erhielt: Herausragend spielt er den einäugigen US-Marshal Rooster Cogburn. Trinkfest, raubeinig, unerschrocken und stets mürrisch. Eines Tages wird Cogburn von einem jungen Mädchen (Kim Darby) angeheuert, den Mann zu finden, der ihren Vater ermordet und das Geld der Familie gestohlen hat.
Die Auftraggeberin ist dabei wild entschlossen, den alten Haudegen auf seiner Suche zu begleiten. Womit der Ärger schon vorprogrammiert ist. Noch mehr Schwierigkeiten gibt es, als sich ein junger Texas Ranger (Glen Campbell) - mutig, aber völlig unerfahren - dem Duo anschließt.
Ein Spätwestern der Extraklasse. Großartig gespielt.
Mit Auftritten von Robert Duvall und Strother Martin.

Quelle: Paramount

. Audiokommentar von Jeb Rosebrook, Bob Boze Bell und J. Stuart Rosebrook
. Wahres Schreiben . Die Arbeit mit dem Duke
. Aspen Gold: Die Locations von True Grit
. Das Gesetz und die Gesetzlosen
. Kinotrailer (HD)

Quelle: Paramount

Darsteller:  John Wayne  
  Glen Campbell  
  Kim Darby  
  Jeremy Slate  
  Robert Duvall  
  Dennis Hopper  
 
Regie:  Henry Hathaway  
Buch:  Marguerite Roberts  
Musik:  Elmer Bernstein  
Kamera:  Lucien Ballard  
Produzent:  Hal B. Wallis  

Damon und Brolin schießen aufeinander

Vor der Kamera die Topmimen Matt Damon, Josh Brolin und Jeff Bridges, dahinter die kultigen Regiekünstler Ethan und Joel Coen, die auf John Waynes Spuren einem genialen Spätwestern neues Leben einhauchen: Da schnalzt jeder Filmfan mit der Zunge!

Ziehen demnächst für die Coens die Colts: Matt Damon und Josh Brolin (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Ziehen demnächst für die Coens die Colts: Matt Damon und Josh Brolin (Foto: Kurt Krieger)

Nur wenige wagen sich an einen Film, mit dem eine Kinolegende wie John Wayne einen historischen Oscar-Erfolg verbuchte. Doch wenn die Coen-Brüder Ethan und Joel zum Remake eines Spätwesterns bitten, stehen die Top-Schauspieler Schlange: Für "Der Marshall" haben nach Jeff Bridges, der in Waynes Fußstapfen tritt, nun auch "Bourne"-Star Matt Damon und Josh Brolin zugesagt.

Coen-Liebling Josh Brolin wechselt dabei auf die andere des Gesetzes. In der vierfach oscargekrönten Coen-Krimifarce "No Country for Old Men" floh er zuletzt noch vor dem gruseligen Killer Javier Bardem, nun ist er in "Der Marshall" selbst der Mörder. Ihm auf den Versen sind Jeff Bridges als titelgebender Sternträger und Matt Damon als Texas Ranger, der den Marshall begleitet.

14-Jährige verfolgt Duell zwischen Matt Damon und Josh Brolin

Eine wichtige Rolle ist aber noch unbesetzt: Die Coen-Brüder suchen eine Darstellerin für das 14-jährige Mädchen, dessen Vater Josh Brolin umgebracht hat und die ebenfalls bei der Suche dabei ist. Denn anders als im Original soll das Remake aus ihrer Sicht gefilmt werden. Überhaupt wollen Ethan und Joel Coen sich enger an die Handlung der Romanvorlage von Charles Portis halten als es die Johne-Wayne-Version von 1969 tat.

Jeff Bridges, seit "The Big Lebowski" ebenfalls ein Vertrauter der Coens, wird dabei sicher ein würdiger Nachfolger des großen John Wayne. Und wenn die Coen-Brüder den knurrigen Charme des Originals noch durch ihren düsteren absurden Humor wie zuletzt in "Burn After Reading" und "No Country for Old Men" anreichern, steht hier ein ganz feiner, postmoderner Westerngenuss ins Haus!

 

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