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Kaufvideo
Erhältlich seit:
30.09.2005
Originaltitel: Tsunami
Deutschland 2005
Laufzeit: 101 Min.
FSK: ab 12
Kristian Erik Kiehling
Anja Knauer
Dan van Husen
Regie: Winfried Oelsner
Warner Home Video Germany

Bei der Mip-TV im Frühjahr war "Tsunami" ein Selbstläufer - Jan Mojtos Beta Film hat den Thriller bereits in mehr als 70 Länder verkauft. Auch ProSieben darf zu Recht auf Zuschauer hoffen, die sich ein wohliges Gruselerlebnis versprechen.
Wie schon in Wolfgang Petersens Hollywood-Film "Der Sturm" heißt es jedoch zunächst mal warten: Warten auf die Welle. Es dauert eine halbe Stunde, bis das Meer erbebt und seinen Kamm schwellen lässt. Krachend donnert eine "Big Wave" auf das Gestade von Sylt und sorgt für Strandkorbkleinholz. Doch das ist bloß das Vorspiel, denn heimliche Hauptfigur der Geschichte ist selbstredend eine Monsterwelle, die die gesamte Insel unter sich zu begraben droht. Schade bloß, dass die angeblich bis zu 25 Meter hohe Wassermasse ohne objektiven Bezugspunkt nicht ihre ganze majestätische Pracht entfalten kann. Erst gegen Ende, als der Film eins zu eins eine Einstellung aus Petersens "Sturm" kopiert und ein Kutter senkrecht den Kamm erklimmt, bekommt man eine Ahnung, welch' gigantisches Spektakel die Computeranimation suggerieren soll.
"Tsunami" hat durchaus seine spannenden Momente, doch nach dem üblichen Strickmuster von Katastrophenfilmen soll der Film sein Publikum auch emotional packen. Deshalb hat sich Autor Hans-Hinrich Koch ein Ensemble aus Alt und Jung zusammengestellt, das die Handlungslöcher zwischen den Action-Höhepunkten mit Dialogen stopft; zum Finale soll man natürlich um ihr Leben zittern. Leider bekommen die Figuren aber kaum Konturen.
Wer den Bestseller "Der Schwarm" von Frank Schätzing kennt, weiß ohnehin, wie sich die Geschichte entwickelt: Ein gieriger Projektleiter (Dan van Husen) schlägt bei Bohrungen nach Methanhydrat alle Warnungen in den Wind. Die erste Sprengung führt zu einer Implosion auf dem Meeresboden und der ersten Welle. Als der Mann seinen Job verliert, zündet er auch die weiteren Sprengsätze - Welle Nummer zwei, ungleich größer als die erste, rollt auf Sylt zu. Letzte Rettung ist ausgerechnet ein Surfer, denn der hat eine gewagte Idee. tpg.
Auf der Bohrinsel von Alpha Gas vor Sylt läuft die Suche nach Methan- hydrat auf Hochtouren. Der fossile Brennstoff soll Öl, Gas und Kohle in naher Zukunft ablösen. Um sich einen Vorsprung auf dem Weltmarkt zu verschaffen, operiert Alpha Gas ohne Genehmigung der EU-Umweltschutzbehörde. Der skrupellose Projektleiter Kramlick (Dan van Husen) schlägt sogar die Warnungen des internen Umweltschutzbeauftragten Christian Wieland (Lars Gärtner) in den Wind und ordnet riskante Sprengungen an, um die Größe des Methanhydrat-Unterwasserfeldes zu bestimmen. Als Wieland unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, gelangt sein Freund Jaan (Kristian Kiehling), ein Surfcrack, in den Besitz der Risikoanalyse über die Sprengungen. Jaan und die engagierte Hydrologin Svenja (Anja Knauer) wollen die illegalen Aktivitäten stoppen - aber zu spät: Die Katastrophe tritt ein, denn schon mit den ersten Sprengungen löst Kramlick eine unkontrollierbare, thermokausale Kettenreaktion aus. Sylt wird von einer haushohen Welle heimgesucht, was viele Verletzte zur Folge hat. Als Alpha Gas die Sache daraufhin zu heiß wird, dreht der geldgierige Projektleiter durch. Kramlick bringt die Bohrinsel in seine Gewalt und zündet alle vorhandenen Sprengladungen gleichzeitig. Die Folge: eine gigantische Tsunami-Riesenwelle, die auf Sylt zurollt und die Insel gänzlich zu zerstören droht ...
Quelle: Warner Home Video
| Darsteller: | Kristian Erik Kiehling | als Jaan | |
|---|---|---|---|
| Anja Knauer | als Svenja | ||
| Dan van Husen | als Kramlick | ||
| Lars Gärtner | als Christian Wieland | ||
| Charlie Rinn | als Helge Duis | ||
| Laura Messing | als Lisa | ||
| Susanne Hoss | als Franka | ||
| Ingo Naujoks | als Holger | ||
| Dieter Montag | |||
| Evelyn Meyka | |||
| Christoph Hagen Dittmann | |||
| Timo Dierkes | |||
| Joachim Nimtz | als Brock | ||
| Regie: | Winfried Oelsner | ||
| Buch: | Hans-Hinrich Koch | ||
| Musik: | Johannes Kobilke | ||
| Kamera: | Bernhard Jasper | ||
| Produzent: | Hans-Hinrich Koch | ||
| Norbert W. Daldrop | |||
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Dt. f. Hörg.
Extras: Making of, Music Only Track
Star
Ingo Naujoks
Spätestens seit dem legendären "Spießer"-Werbespot für eine bekannte Bausparkasse kennt ihn jeder Fernsehzuschauer, aber Ingo Naujoks gehörte...
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