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Tucker & Dale vs Evil

Gelungene Splatterkomödie, die das Stereotyp vom mörderischen Hinterwäldler umdreht. Hier werden die von hysterischen Collegekids gejagt.


Tucker & Dale vs Evil

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Erhältlich seit:
22.06.2011

Komödie/ Horror

Kanada 2010
Laufzeit: 84 Min.
FSK: ab 16

Tyler Labine
Alan Tudyk
Katrina Bowden

Regie: Eli Craig
Universum Film

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Tucker & Dale vs Evil

Die Landeier Tucker und Dale wollen eigentlich nur ein gemütliches Wochenende in einer Holzhütte im Wald verbringen. Doch am See nebenan macht eine Horde College-Kids wilde Party. Als Tucker und Dale das Mädel Allie vor dem Ertrinken retten, interpretieren die anderen Studenten dies als Entführung durch zwei Psychokiller und blasen zum Angriff. Der führt zu einigen todbringenden Unfällen, die die Schülerschaft dezimiert. Trotz Überlebenskampf bleibt Zeit zum Spinnen romantischer Bande zwischen Allie und Dale.

Eine gelungene Splatterkomödie, die das Stereotyp von den mörderischen Hinterwäldlern (hier Tyler Labine aus "Reaper" und Alan Tudyk aus "Firefly") gekonnt umkehrt, ist Eli Craig mit seinem Debütfilm gelungen. Das originelle Szenario wird durch die Arbeit der Maskenbildner unterstützt, die sich bei der Serie grotesker Unfälle austoben dürfen. Neben der Allegorie auf ein paranoides Amerika, das alles Fremde als das pure Böse verdammt, funktioniert der partytaugliche Spoof sogar als Liebesgeschichte. Ein Hit beim Fantasy Filmfest 2010.

Tucker & Dale vs Evil

Gelungene Splatterkomödie, die das Stereotyp vom mörderischen Hinterwäldler schlau umdreht und sich auf Genre-Festivals zum kultverdächtigen Publikumsliebling mauserte.

Die Parodie auf Werke wie "Texas Chainsaw Massacre" begnügt sich nicht mit schräger Persiflage, sondern entwickelt selbstbewusst ein eigenes, originelles Szenario, das zwei im Horrorgenre sonst als Bösewichte verschrieene Hillbillies als harmlose Protagonisten entlarvt, die in einen denkwürdigen Horrortrip schlittern.

Das Debüt von Eli Craig und seinem Kreativpartner Morgan Jurgenson ist die launige Geschichte eines Missverständnisses - und vieler weiterer: Tucker (Alan Tudyk, der Navigator aus "Serenity") und Dale (Tyler Labine aus "Breaker High") sind zwei befreundete Naturburschen aus dem amerikanischen Hinterland und auf dem Weg zum Wochenende in einer Holzhütte im tiefen Tann West Virginias. An den See nebenan hat es auch eine Horde beschränkter College-Kids verschlagen, die einen drauf machen wollen und sich gegenseitig erschrecken, bis sie vor Hysterie platzen. Deshalb glauben sie auch im ungelenken und von Berührungsängsten geprägten Auftritt Dales Anzeichen finsterer Mordlust zu entdecken und als das bodenständige Duo Alli (Katrina Bowden, die "30 Rock"-Cerie) vor dem Ertrinken rettet, interpretieren die panischen Studenten dies als Entführung durch zwei Psychokiller. Ausgerechnet der gelackte Asthmatiker Chad (Jesse Moss aus "Final Destination 3") hetzt die anderen auf: Der Schnösel schaltet in den "Deliverance"-Modus als ultimativen Männlichkeitsbeweis. Dass sich Alli von der Friedfertigkeit der rustikalen Genossen überzeugen kann, hilft wenig, weil während ihrer Bewusstlosigkeit eine grandiose Komödie um die schlimmstmöglichen Wendungen anhebt.

Zeitweilig gleichen Tucker und Dale Pechvögeln eines "Laurel & Hardy"-Abenteuers, auf die es angriffslustige Kids abgesehen haben, deren blinde Wut zu einer Serie von tödlichen Unfällen führt, bei dem sich die Maskenbildner nach Belieben austoben dürfen. Zwar geht dem Spaß zum Ende hin die Luft aus, aber davor werden sattsam bekannte Slasher-Standards endlich einmal gekonnt auf den Kopf gestellt. So viel frischer Wind wehte länger nicht mehr durch den Hinterwald. Neben der Allegorie auf ein paranoides Amerika, das alles Fremde als das pure Böse verdammt und mit Stumpf und Stiel ausrotten will, funktioniert der partytaugliche Spoof auch als kitschverdächtige Liebesgeschichte zwischen Dale und der süßen Psychologiestudentin Alli. Selten wurden Vorurteile so pointiert gekillt.

tk.

Tucker & Dale vs Evil

Es sollte doch eigentlich nur ein friedliches und schönes Wochenende für die beiden Landeier Tucker und Dale werden, die zusammen das kleine Ferienhaus renovieren wollen, das Tucker geerbt hat. Aber leider kommt alles anders, als extrem selbstmordgefährdete College-Kids ihren Weg kreuzen...

Mit den besten Vorsätzen für ein friedliches Männer-Wochenende machen sich Tucker McGee (Alan Tudyk) und Dale Dobson (Tyler Labine) auf den Weg zu ihrer Ferienhütte in der Wildnis West Virginias. Als sie auf dem Highway fast mit einer Gruppe Collegekids kollidieren, ahnen die gutherzigen Hinterwäldler nichts Böses. Doch genau das stellt sich ein, als sich beide Gruppen in der Einsamkeit erneut begegnen: Dales schüchterne Einfalt und die Vorbehalte der Studenten gegen das rustikale Äußere der Hillbillies lenken die Ereignisse in eine fatale Richtung. Dass Tucker und Dale die hübsche Allison (Katrina Bowden) vor dem Ertrinken retten, interpretiert ihre Clique als Entführungsversuch. Als die properen Camper beginnen, sich gegen die vermeintlichen Psychokiller zur Wehr zu setzen, geraten die Kumpels unfreiwillig in ein Gemetzel ? in dem ein Student nach dem anderen auf skurrile Weise das Zeitliche segnet...

Quelle: Universum Film

Darsteller:  Tyler Labine   als Dale
  Alan Tudyk   als Tucker
  Katrina Bowden   als Allison
  Jesse Moss   als Chad
  Brandon Jay McLaren   als Jason
  Christie Laing   als Naomi
  Philip Granger   als Sheriff
  Chelan Simmons   als Chloe
  Travis Nelson   als Chuck
  Alex Arsenault   als Todd
  Adam Beauchesne   als Mitch
  Joseph Allan Sutherland   als Mike
  Karen Reigh   als Cheryl
 
Regie:  Eli Craig  
Buch:  Morgan Jurgenson  
  Eli Craig  
Musik:  Mike Shields  
Kamera:  David Geddes  
Produzent:  Morgan Jurgenson  
  Albert Klychak  
  Rosanne Milliken  
  Deepak Nayar  
 

Tucker & Dale vs Evil in der Fotoshow

 

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