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Turbulence

Actionreicher Katastrophenthriller aus dem "Einsame Entscheidung"-Kondensstreifen, diesmal zur Abwechslung mit einer weiblichen Heldin.


Turbulence

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Erhältlich seit:
05.04.2001

Action

USA 1996
Laufzeit: 97 Min.
FSK: ab 16

Ray Liotta
Lauren Holly
Brendan Gleeson

Regie: Robert Butler
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Am Heiligen Abend hebt eine Boeing 747 vom New Yorker Flughafen mit Ziel Los Angeles ab. An Bord befinden sich nur wenige Passagiere, aber auch der Serienkiller Ryan Weaver, der nach L.A. überstellt werden soll. Als es dem Schwerverbrecher während des Fluges gelingt, seine Bewacher zu überwältigen, kommt es zu einem Feuergefecht, bei dem auch die beiden Piloten ihr Leben lassen. Eine mutige Stewardess versucht nun verzweifelt, den Psychopathen in Schach zu halten und das Flugzeug vor dem scheinbar unvermeidlichen Absturz zu bewahren.

Mit seinem turbulenten Hijacking-Actioner schwimmt der TV-erfahrene Regisseur Robert Butler auf einer Erfolgswelle ähnlich gelagerter Filme wie "Passagier 57" oder "Einsame Entscheidung". Zwar enthält das Drehbuch einige kaum nachvollziehbare Wendungen, die eine eher unfreiwillig komische Wirkung erzielen, doch sorgen die virtuos choreographierten Kampfeinlagen und Crashsequenzen für Entschädigung. "Good Fella" Ray Liotta als irrer Killer und "Dumm und Dümmer"-Star Lauren Holly können ebenfalls überzeugen. Für die zahlreichen Genre-Fans ist dieser Hochspannungs-Thriller über den Wolken jedenfalls ein Muß.

Nach "Passagier 57" und "Einsame Entscheidung" dient erneut eine Boeing 747 als luftiger Austragungsort für turbulente Hijacking-Action. Hier ist es ein gerissener Serienmörder in Gestalt von Ray Liotta ("Unforgettable"), der ein Passagierflugzeug in seine Gewalt bringt. Statt eines männlichen Actionhelds muß ihm die zierliche Lauren Holly ("Dumm und Dümmer") als Stewardess Paroli bieten und die überlebenden Passagiere retten.

New York, 24. Dezember: Der "Lonely Hearts Killer" Ryan Weaver und der Bankräuber Stubbs (Brendon Gleeson aus "Braveheart") werden von vier US-Marshalls in Ketten an Bord eines Flugs nach Los Angeles gebracht. Nach kurzer Zeit überwältigt Stubbs seinen Aufpasser in der Toilette, und bald darauf sind alle vier Gesetzeshüter, beide Piloten und auch Stubbs mausetot. Weaver hat die Kontrolle übernommen, sperrt die verbleibende Crew und Passagiere in eine Frachtkammer und beginnt mit der ganz seinem Typ entsprechenden Stewardess Teri (Holly) einen nervenaufreibenden Psychokrieg. Teri muß sich nicht nur mit dem irrsinnig-sadistischen Killer auseinandersetzen, sondern wird mit einem Sturm schwersten Grades konfrontiert und muß schließlich das Flugzeug in L.A. eigenhändig zur Landung bringen, als Weaver den Autopilot außer Gefecht setzt.

Die Regie der oftmals nicht allzu schlüssigen Story übernahm der TV-erprobte Regisseur Robert Butler ("Polizeirevier Hill Street"), dessen Inszenierung der Actionmomente anhand subjektiver Handkameraarbeit mit verwackelten Bildern und zu kurzer Distanz zwar ausreichend Tempo hat, aber nicht immer überzeugen kann. Auch die wiederholten Großaufnahmen von Lauren Hollys zunehmend in Mitleidenschaft gezogenen Gesichts mit schreckgeweiteten Augen wirken auf Dauer doch ein wenig überzogen. Einige der Handlungswendungen sind dermaßen an den Haaren herbeigezogen, daß sich unfreiwillige Komik einschleicht. Ray Liotta glaubt man sogar so manches Mal genüßlichen Spaß beim diabolischen Over-acting in diesem schamlosen Camp-Actioner anzumerken: Genau wie der Film nimmt sich auch der Star nicht ganz so ernst. Während das Flugzeuginnere makellos rekonstruiert wurde, sind denn auch die Spezialeffekte betont bodenständig realisiert. Bei den meisten Luftaufnahmen meint man schon einmal ein Modellflugzeug zu beobachten. Wenn es ans Eingemachte geht, überzeugt "Turbulence" jedoch: Die Crashszenen in einer Karaokebar und der Topetage einer Parkgarage sind erster Güteklasse. Der militärisch hingeschmetterte Score weist weitere Parallelen zu "Einsame Entscheidung" auf, doch ob sich ein vergleichbares Einspiel für diese erneute "Airport"-Variante erzielen läßt, steht in den Wolken. ara.

Darsteller:  Ray Liotta   als Ryan Weaver
  Lauren Holly   als Teri Halloran
  Brendan Gleeson   als Stubbs
  Hector Elizondo   als Lt. Aldo Hines
  Ben Cross   als Capt. Sam Bowen
  Rachel Ticotin   als Rachel Taper
  Jeffrey DeMunn  
  John Finn  
  Catherine Hicks  
  Garrett M. Brown  
 
Regie:  Robert Butler  
Buch:  Jonathan Brett  
Musik:  Shirley Walker  
Kamera:  Lloyd Ahern II  
Produzent:  Martin Ransohoff  
  David Valdes  
 

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Features

 

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