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U-900

Mix aus Hommage und Persiflage auf Wolfgang Petersens Kultfilm "Das Boot" vom "7 Zwerge"-Macher mit Atze Schröder.


U-900

Leihvideo

Erhältlich seit:
03.04.2009

Komödie

Deutschland 2008
Laufzeit: 98 Min.
FSK: ab 6

Atze Schröder
Oliver K. Wnuk
Yvonne Catterfeld

Regie: Sven Unterwaldt jr.
Warner Home Video Germany

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Der erfolgreichste Live-Comedian Deutschlands kommt ins Kino: Gemeinsam mit Regisseur Sven Unterwaldt ("7 Zwerge") hat sich der Fachmann für Macho-Humor an eine Hommage von Wolfgang Petersens "Das Boot" gemacht.

Atze ist der King des Schwarzmarkts (Foto: Warner) Großansicht

Atze ist der King des Schwarzmarkts (Foto: Warner)

Er zählt seit zehn Jahren zu den erfolgreichsten deutschen Comedians: Atze Schröder, liebenswerter Ruhrpott-Poet mit großer Schnauze, getönter Brille und getuneter Dauerwellen-Matte. Jetzt macht er als Abenteurer die Weltmeere unsicher. Nach einem Kurzauftritt in "7 Zwerge - Männer allein im Wald" hat er sich erneut mit Regisseur Sven Unterwaldt zusammengetan und sich am deutschen Kultobjekt "Das Boot" vergriffen.

Atze spielt immer Atze. Auch in "U-900", diesem haarsträubenden Abenteuer, das in See sticht als gelungene Mischung aus Persiflage und Hommage an die große Vorlage. Gemeinsam mit Kumpel Samuel (Oliver K. Wnuk) wartet er im Jahre 1944 auf das Ende des Kriegs und vertreibt sich die Zeit mit Schwarzmarkt-Geschäften im Essener Stadtteil Kray.

Weil Atze seinen Spaß hatte, muss er mit Samuel und Maria auf das U-Boot von Kaleu Rönberg fliehen (Foto: Warner) Großansicht

Weil Atze seinen Spaß hatte, muss er mit Samuel und Maria auf das U-Boot von Kaleu Rönberg fliehen (Foto: Warner)

Dumm gelaufen

Durch eine Verkettung kurioser Ereignisse, die Atze selbst durch seine sexuellen Aktivitäten mit der Frau von General Strasser ausgelöst hat, findet sich die Quasselstrippe mit der lässigen Lockenpracht gemeinsam mit Samuel und der aparten Schauspielerin Maria (Yvonne Catterfeld) plötzlich auf der U-900 wieder, dem letzten deutschen U-Boot, das vom französischen Toulon nach Warnemünde transferiert werden soll.

Kurzerhand gibt sich Atze als legendärer Kapitänleutnant Rönberg aus und beginnt eine Mission, bei der die brandgefährliche Querung der "Spalte" von Gibraltar noch zur leichtesten Übung zählt, vor allem, wenn man - wie Atze - von der Seefahrt nicht die leiseste Ahnung hat.

Die Besatzung befolgt jeden Befehl (Foto: Warner) Großansicht

Die Besatzung befolgt jeden Befehl (Foto: Warner)

Nachwuchs an Bord

Doch Atze wäre nicht Atze, hätte er nicht für jedes Problem die richtige Lösung. "U-900" ist zum einen eine augenzwinkernde Ehrerweisung an Petersens Meisterwerk - so taucht etwa in Nebenrollen der Nachwuchs der alten "Boots"-Besatzung auf, wie Martin Semmelrogges Sohn Dustin oder Ralf Richters Sohn Maxwell. Zum anderen ist es aufwändig in Szene gesetztes Abenteuerkino, bei dem Atze sein Komiker-Talent voll ausspielt und ein kesses Gag-Feuerwerk zündet, das kein Auge trocken lässt.

Dazu gibt's tolle, eines Actionfilms würdige Unterwasser-Stunts und eine fette Schluss-Pointe, die etwas mit der Erfindung von Fritten und Fast Food zu tun hat...

U-900

In Sven Unterwaldts Mix aus Hommage und Persiflage auf Petersens Kultfilm "Das Boot" gibt Ruhrpott-Rüpel Atze Schröder sein Kino-Hauptrollen-Debüt.

Es gibt Komiker, die haben den Sprung von der Bühne bzw. vom Bildschirm auf die Leinwand nie so richtig geschafft. Hape Kerkeling zum Beispiel, einer der Besten seiner Zunft, konnte weder 1992 mit "Kein Pardon" noch zwölf Jahre später mit "Samba in Mettmann" seine zahllosen Fans in die Kinos locken. Ganz anders die Kollegen Loriot, Otto Waalkes oder Michael Bully Herbig, die sich allesamt ein Millionenpublikum sicherten. In deren Fußstapfen wollen nun zwei Herren treten, die seit geraumer Zeit zu den erfolgreichsten deutschen Comedians zählen: Mario Barth, dessen "Männersache" wohl erst 2009 anlaufen wird, und Atze Schröder, jener Ruhrpott-Prolet mit großer Schnauze, getönter Brille und getunter Dauerwellen-Matte. Nach einem Kurzauftritt in "Sieben Zwerge - Männer allein im Wald" hat er sich erneut mit Regisseur Sven Unterwaldt, der zuvor schon ein gutes Dutzend "Alles Atze"-Folgen realisiert hatte, zusammengetan und sich an einem deutschen Kultobjekt vergriffen, Wolfgang Petersens Kriegs-Klassiker "Das Boot".

Auch in "U-900", wie sich diese Mixtur aus Persiflage und Hommage nennt, spielt Schröder sich selbst. Gemeinsam mit seinem Kumpel Samuel (Oliver Wnuk) wartet er im Jahre 1944 auf das Ende des Zweiten Weltkriegs und vertreibt sich die Zeit mit Schwarzmarkt-Geschäften im Essener Stadtteil Kray. Durch eine Verkettung kurioser Ereignisse, die Atze selbst durch seine sexuellen Aktivitäten mit der Frau von General Strasser (Jürgen Schornagel) ausgelöst hat, findet sich die Quasselstrippe mit der lässigen Lockenpracht gemeinsam mit Samuel und der aparten Schauspielerin Maria (Yvonne Catterfeld) plötzlich auf der U-900 wieder, dem letzten deutschen U-Boot, das vom französischen Toulon nach Warnemünde transferiert werden soll. Kurzerhand gibt sich Atze als legendärer Kapitänleutnant Rönberg aus und beginnt eine Mission, bei der die brandgefährliche Querung der "Spalte" von Gibraltar noch zur leichtesten Übung zählt, vor allem, wenn man von der Seefahrt nicht die leiseste Ahnung hat.

Unterwaldt, der zuletzt mit "Siegfried" einen sehr ordentlichen (1,3 Mio. Besucher) und dem zweiten "7 Zwerge"-Teil einen beachtlichen (3,6 Mio.) Erfolg feiern konnte, legte "U-900" nicht als Sketchparade, sondern mehr als klassischen Spielfilm an. Weil auch Schröder sich zurücknimmt und seinen Partnern Raum zur Entfaltung lässt, haben wir es hier nicht mir einer reinen Atze-Show mit Dauer-Gag-Feuerwerk zu tun, sondern mit einer augenzwinkernden Ehrerweisung an Petersens Meisterwerk. Dies spiegelt sich auch in der Besetzung wider, wo in Nebenrollen Söhne der alten "Boots"-Besatzung auftauchen - wie etwa Martin Semmelrogges Sohn Dustin oder Ralph Richters Sohn Maxwell. Alles in allem besticht "U-900" durch sein für eine Komödie aufwändiges Produktionsdesign, überraschende Besetzungscoups wie Ex-Bond-Bösewicht Götz Otto oder "Lindenstraßen"-Benny Christian Kahrmann und eine gelungene Schluss-Pointe, die in engem Zusammenhang mit der Erfindung von Fritten und Fast Food steht. lasso.

Darsteller:  Atze Schröder   als Atze Schröder
  Oliver K. Wnuk   als Samuel
  Yvonne Catterfeld   als Maria
  Götz Otto   als Oberleutnant von Stetten
  Jürgen Schornagel   als General Strasser
  Christian Kahrmann   als Leutnant Block
  Maxim Mehmet   als Leutnant Messerschmidt
 
Regie:  Sven Unterwaldt jr.  
Buch:  Michael Gantenberg  
  Oliver Ziegenbalg  
Musik:  Karim Sebastian Elias  
Kamera:  Stephan Schuh  
Produzent:  Max Wiedemann  
  Quirin Berg  
 

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