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Und das ist erst der Anfang

Berührende und witzige Liebesgeschichte, die ihren Anfang in einem Zufallstelefongespräch hat.


Und das ist erst der Anfang

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Erhältlich seit:
16.02.2009

Komödie

Deutschland 2000
Laufzeit: 91 Min.
FSK: ab 6

Julia Richter
René Hofschneider
Dieter Landuris

Regie: Pierre Franckh
Senator Home Entertainment

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Und das ist erst der Anfang

Die lebenshungrige Anna ist von ihrem karrieresüchtigen Freund genervt und enttäuscht. Als sie sich zufällig beim Telefonieren verwählt, lernt sie Michael kennen, der ihr verständnisvoll zuhört. Der schüchterne Schauspieler steckt nämlich ebenfalls in einer Liebeskrise und freut sich, jemandem die eigenen Sehnsüchte und Träume anvertrauen zu können. Die beiden reden die halbe Nacht und verlieben sich dabei ineinander. Aber ehe sie ihre Telefonnummern austauschen können, bricht die Verbindung ab. Eine turbulente Suche beginnt.

Das Erstlingswerk des Charakterdarstellers Pierre Franckh besticht vor allem durch die poetischen, sensiblen Bilder von Kameramann Fred Schuler ("Manila"). Der versteht es meisterhaft, die Magie des Augenblicks im drastischen Gegensatz zur Hektik des Alltags einzufangen. Das Ergebnis ist eine witzige und berührende Liebesgeschichte mit versteckten autobiografischen Zügen. Ein betulich-netter Liebesfilm ohne große Überraschungen, der auf Video wohl leider ebenso übersehen wird wie im Kino.

Und das ist erst der Anfang

Pierre Franckh, der bislang als ernstzunehmender Charakterdarsteller (u.a. "Der Totmacher") und heiterer Ehemann von TV-Schauspielerin Michaela Merten bekannt war, fasst die Erfahrungen, die er in den Bereichen Showbusiness und Liebe sammeln konnte, in seiner ersten Regiearbeit, der romantischen Komödie "Und das ist erst der Anfang", distanziert und auf amüsante Weise zusammen. Seine Devise: Keine Furcht vor Seichtheit!

Die Geschichte ("nach einer wahren Begebenheit") steckt voller Klischees: Theaterschauspieler Michael und die eher ambitionierte als talentierte Zeichnerin Anna, die als Kellnerin jobbt, finden die wahre Liebe, als sie sich am Telephon verwählt, er abnimmt und sie mit ihm die Nacht durchquasselt, -stöhnt und -badet. Doch das Schicksal spielt beiden einen bösen Streit: Das Telephon fällt ins Badewasser. Sie wissen nicht, wie der/die andere aussieht (natürlich: gut) und könnten einander nur an der Stimme erkennen. Der Zuschauer hingegen beobachtet, wie sich ihre Wege auf der Suche nacheinander mehrmals kreuzen und sie trotzdem nichts spüren. Bis sich beide - in der allerletzten Szene - endlich in die Arme sinken, müssen sie nicht nur einen Stau in Köln sondern auch aus anderen Filmen vertraute Missverständnisse, verständnislose Mitmenschen und vor allem sich selbst überwinden.

Franckh, von dem auch das Drehbuch stammt, jongliert offensiv und mit sichtbarer Freude mit bekannten Versatzstücken: Kinder, die weiser sind als Erwachsene, eine hochschwangere Frau, die immer wieder für Furore sorgt, ein hektisches Slapstick-Pärchen (schwuler Mann und dicke Frau), visuelle Huldigungen an "Taxi Driver" und "Schlaflos in Seattle" sowie ein ausgesprochen kitschiger Soundtrack, der amerikanischer nicht sein könnte. All diese Details könnten eine ungenießbare Mischung ergeben, doch dem Regisseur gelingt es, sie mit Disziplin zu einer letztendlich eigenen und optisch sehr ansehnlichen Geschichte zu ordnen. Großen Anteil daran haben Fred Schulers Bilder von schönen Oberflächen (Pfütze, weibliche Haut, die Stadt im Morgengrauen), die ebenso ästhetisch wie befremdend glänzen und ein wertvolles Gegengewicht zu einigen verbalen Sentimentalitäten bilden. Die Schauspieler fühlen sich sichtlich wohl in ihren dankbaren Rollen, herausragend dabei neben den beiden Hauptdarstellern Julia Richter und René Hofschneider Dieter Landuris als Annas (Ex-)Freund Thorsten. Ob das, wie der Titel verspricht, wirklich erst der Anfang ist, werden die Zuschauer(zahlen) entscheiden. csz.

Und das ist erst der Anfang

Anna (Julia Richter) ist von ihrem Freund Thorsten (Dieter Landuris) ziemlich genervt. Nicht nur, dass er ihren Geburtstag vergisst. Nein, auch heiraten möchte Thorsten nicht, weil das viel zu spießig ist. Anna wird allmählich klar: Dieser Mann interessiert sich nur für eines und zwar für sich selbst!
Eines Nachts, als Anna eigentlich mit ihrer besten Freundin Miriam telefonieren möchte, wählt sie eine falsche Nummer. Statt Miriam hat sie Michael (René Hofschneider) an der Strippe, der von der nächtlichen Störung nicht begeistert ist. Doch dann telefonieren sie die halbe Nacht miteinander - bis die Verbindung unterbrochen wird, als Anna den Telefonhörer ins Badewasser fallen lässt. Wie soll sie Michael jetzt wieder finden? Eine scheinbar aussichtslose Suche im Dschungel der Großstadt beginnt...

Quelle: Senator

Making Of
Interviews
Original Kinotrailer

Quelle: Senator

Darsteller:  Julia Richter   als Anna
  René Hofschneider   als Michael
  Dieter Landuris   als Thorsten
  Clelia Sarto   als Miriam
  Martin Armknecht   als Ralf
  Chris Hohenester   als Petra
  Heinrich Schafmeister   als Rudolf
  Konstantin Moser   als Alexander
  Franziska Traub   als Anna II
  Pierre Franckh   als Manfred
  Michaela Merten   als Clarissa
  Lukas Henseler   als Julian
  Hardy Krüger jr.   als Freak
  Walter Sittler   als Arzt
 
Regie:  Pierre Franckh  
Buch:  Pierre Franckh  
Musik:  Steffen Britzke  
  Schallbau  
Kamera:  Fred Schuler  
Produzent:  Christoph Hahnheiser  
  Michaela Merten  
 

Und das ist erst der Anfang in der Fotoshow

 

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Features

 

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Julia Richter

Julia Richter wurde 1994 als Sprechstundenhilfe Julia Talbach in der Familienserie "Freunde fürs Leben" einem großen Fernsehpublikum bekannt...

 

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Dieter Landuris

Er gibt gern den "harten Jungen", wirkt mit seinen meist langen Haaren, der krummen Boxernase und den sich um einen starren Ausdruck...