
Auf Björndal leben der alte Dag und seine Söhne Tore und Dag Junior. Der Clan liegt im Clinch mit dem adeligen Großgrundbesitzer von Gall. Während eines Tanzabends schnappt sich der temperamentvolle Tore das Töchterchen von Gall, das daraufhin so erbost ist, dass sie ihren Freund auf den ungebetenen Tanzpartner hetzt. Tore stirbt im Duell. Jahre später hat von Gall sein Gut heruntergewirtschaftet, seine Tochter ist verrückt und steckt den Hof in Brand, um selbst in den Flammen umzukommen. Dag hat derweil geheiratet und sich mit seinem Vater zerstritten.
Mit großem Aufwand verfilmte Regisseur Paul May den dreiteiligen Roman von Trygve Gulbransson, der in epischer Breite das Schicksal einer stolzen norwegischen Bauernsippe beschreibt. Die Verfilmung lebt vor allem von der grandiosen Kameraführung Elio Carniels, der in schwelgerischen Bildern die raue Landschaft Norwegens einfing. "Und ewig singen die Wälder" war der erfolgreichste deutschsprachige Film des Jahres 1959.