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Underworld: Evolution

Fortsetzung der stylischen Saga eines andauernden Krieges zwischen Vampiren und Werwölfen.


Underworld: Evolution (Steelbook)

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Erhältlich seit:
22.02.2008

Action/ Horror

USA 2006
Laufzeit: 102 Min.
FSK: ab 16

Kate Beckinsale
Scott Speedman
Tony Curran

Regie: Len Wiseman
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Die Saga geht weiter: Kate Beckinsale als Gothic-Antwort auf Lara Croft.

Selene gibt den Kampf nicht auf (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Selene gibt den Kampf nicht auf (Foto: Sony Pictures)

Die schönste Amazone der Nacht ist zurück und muss feststellen, dass sie in einem unkontrollierten Krieg nur ein Spielball gelenkter Interessen ist. Jahrzehntelang hat Selene (Kate Beckinsale) Lycans, Werwölfe, erbarmungslos gejagt, in der Annahme, sie wären für das Massaker an ihrer Familie im Jahre 1202 verantwortlich.

In Wahrheit aber kommt der Schuldige aus den eigenen Reihen! Seitdem ist sie vogelfrei und hat nur noch einen Verbündeten - den Hybriden Michael (Scott Speedman), halb Mensch, halb Werwolf. Der Außenseiter steht ihr nicht nur tatkräftig zur Seite, er will auch ihr Herz gewinnen.

Verbotene Liebe: Michael und Selene (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Verbotene Liebe: Michael und Selene (Foto: Sony Pictures)

Evolution der Vampire

Doch ihre verbotene Liebe gilt als Todsünde zwischen den verfeindeten Rassen. Während sie dem Ursprung der Blutfehde auf die Spur kommen, wird sie von Marcus (Tony Curran), frisch erweckter König der Vampire und evolutionär überlegenes Monster, ins Visier genommen.

Hinreißend gestylte Bilder tauchen Osteuropas Wälder in die Farben der Nacht: Die verlockende Magie der Dunkelheit beherrscht Len Wiseman, findiger Mastermind des waffengestählten Vampir-gegen-Werwolf-Epos, wie kein Zweiter. Wieder gelang ihm ein atemloser Showdown, der überraschende Wendungen, zarte Gefühle, fulminante Action und schaurigen Horror meistert.

Underworld: Evolution (Steelbook)

Nach dem achtbaren Abschneiden des Vorgängers heizt Regisseur Len Wiseman seiner Gattin Kate Beckinsale erneut mit dem erprobten Konzept ein, der in gestylten Bildern vollzogenen Ehe von Action und Horror.

Verschleiert unter exzessivem Blaufilter, bemüht sich die lichtscheue Saga vom ewigen Krieg der Vampire gegen die Werwölfe um den Ausbau des eigenen mythologischen Hintergrunds, der zwischen den gewohnt bombastischen Actionszenen einem Mysteryplot Vorschub leistet. Darin muss zunächst Blutsauger-Weibchen Selene (Beckinsale) Schuld bekennen, aufgrund falscher Annahmen zu Unrecht jahrhundertelang Lycans (i.e. Werwölfe) geschlachtet zu haben, derweil nämlich Vampirgott Viktor ihre Familie massakriert hat und dafür nun blutig abtritt. Aber die Intrigen sind wohl gesponnen und so jagt sie der frisch erweckte König der Vampire, Marcus, ein Hybride mit eifrigem Drang zur Weltherrschaft. Dafür trachtet der finstere Mischling, auf den der Beititel "Evolution" abzielt, seinen Bruder William aufzuwecken, den Ur-Werwolf. Selenes Blut ist der einzige Schlüssel dazu, denn darin steckt die Erinnerung, wo sich das hermetische Verlies befindet.

Ihr letzter Alliierter ist Halb-Lycan Michael (Scott Speedman), der mit seinen Genen zu kämpfen hat und für einen Hauch "Romeo & Julia"-Stimmung sorgt. Zumeist teilen er und die Amazone im Latex-Korsett aber im grimmen Tann mit Tritten und Kugeln aus, auch wenn sie dem übermächtigen geflügelten Unhold (Creature Design: Patrick Tatopoulos) nur auf Raten Paroli bieten können. Dieser, auf zustechenden Schwingen des Todes, variiert den Mutationsgedanken von "Blade 2" nur unwesentlich, derweil die geheime, wenig integrationswillige Parallelgesellschaft beider Halbwesenstämme Osteuropas Wälder unsicher macht. So schreitet der transsylvanische Actionfilm auf Gothic-Terrain, das sich meist in monochrom blauen Nachtkulissen ausdrückt, geradlinig voran, eingefangen in Playstation-Ästhetik mit Anleihen beim Splattermovie.

Über die bis ins Jahr 1202 zurückreichenden Scharmützel wacht das allwissende Auge von Corvinus (vom Charakterfach ausgeliehen: Derek Jacobi), der als Vater nicht akzeptieren kann, dass seine Söhne Monster sind. Das gibt Anlass für zwischenzeitlich Shakespeareanischen Vatermord, schließlich braucht ein Gott keinen Erzeuger - bis das Actionfeuerwerk das Drama wieder ablöst und ein waffengewaltiges Finale auslöst, wo der Wolfsmensch steppt und der Hubschrauberrotor häckselt, bis das Wunder des Sonnenlichts erfolgt. tk.

Underworld: Evolution (Steelbook)

Während der blutige Kampf zwischen den aristokratischen Vampiren und den barbarischen Lycan-Werwölfen ungebrochen weitergeht, versuchen die schöne Blutsaugerin Selene (KATE BECKINSALE) und der Halb-Lycan Michael (SCOTT SPEEDMAN) gemeinsam hinter das Geheimnis ihrer seit Jahrhunderten verfeindeten Blutlinien zu kommen. Dafür müssen sie die alte Fehde, die zwischen ihren Stammbäumen herrscht, bis an ihren Ursprung zurückverfolgen. Ihre Suche führt zu einer finalen Schlacht, die den Krieg zwischen Vampiren und Werwölfen auf immer beenden soll.

Kurzbewertung:
Angesiedelt vor einer märchenhaften Gothic-Kulisse, gelingt es Len Wiseman, der bereits 2003 bei dem erfolgreichen Vorgänger Regie führte, den Vampir- und Werwolf-Mythos für das 21. Jahrhundert mit bombastischen Actionsequenzen als visuellen Rausch neu zu interpretieren. Auch in der Fortsetzung dieser modernen Variante des klassischen Romeo-und-Julia-Stoffes agieren erneut Kate Beckinsale (Van Helsing) und Scott Speedman (xXx2 - The Next Level) in den Hauptrollen. An ihrer Seite spielt Bill Nighy, der auch schon in "Underworld" als Vampirgott Viktor auftrat.

Quelle: Sony Pictures

Audiokommentar Filmemacher
Dokumentationen (Blutlinien: Vom Skript zum Film, Die Hybrid-Theorie: Reale & digitale Effekte, Monster-Effekte: Weiterentwicklung der Kreaturen, Der Kampf wütet weiter: Stunts, Erschaffung einer Saga: Produktionsdesign, Musik & Sound Design)
Musikvideo: "Her Portrait In Black" von Atreyu
Trailer

Quelle: Sony Pictures

Darsteller:  Kate Beckinsale   als Selene
  Scott Speedman   als Michael Corvin
  Tony Curran   als Marcus
  Shane Brolly   als Kraven
  Steven MacIntosh   als Tanis
  Derek Jacobi   als Alexander Corvinus
  Bill Nighy   als Viktor
  Michael Sheen   als Lucian
  Brian Steele   als William
  Zita Görög   als Amelia
  John Mann  
 
Regie:  Len Wiseman  
Buch:  Danny McBride  
Musik:  Marco Beltrami  
Kamera:  Simon Duggan  
Produzent:  Tom Rosenberg  
  Gary Lucchesi  
  Richard S. Wright  

"Underworld 4" bekommt neue Story

Während im Kino demnächst die "Twilight"-Vampire schwer auf Teenie-Romantik machen, gibt's in "Underworld 4" demnächst wieder die härtere und stylischere Variante der Blutsauger zu sehen.

Wird für "Underworld 4" dringend gebraucht: Kate Beckinsale alias Selene (Foto: Sony) Großansicht

Wird für "Underworld 4" dringend gebraucht: Kate Beckinsale alias Selene (Foto: Sony)

Denn inzwischen wird bereits am Drehbuch zum lange geplanten vierten "Underworld"-Film gearbeitet. Und Autor John Hlavin, der sich mit der harten US-Copserie "The Shield" einen Namen gemacht hat, plaudert schon mal aus dem Nähkästchen.

"Viel darf ich natürlich noch nicht verraten, aber 'Underworld 4' wird jedenfalls keine weitere Vorgeschichte erzählen", so der Autor. "Wir werden auch nicht die drei vorhanden Filme nochmal neu drehen, sondern das aufnehmen, was die Fans bisher an 'Underworld' geliebt haben, und dazu einige neue Elemente einbringen."

Da nun also klar ist, dass es keinen Neustart à la "Batman Begins" oder "Star Trek" geben wird, steigen auch die Chancen auf ein Wiedersehen mit Kate Beckinsale. Denn wenn die Handlung nicht wie in "Aufstand der Lykaner" in der weit zurückliegenden Vergangenheit spielt und auch kein Neustart geplant ist, dürfte "Underworld 4" nach den Geschehnissen in "Underworld: Evolution" einsetzen - und dafür braucht es dringend Kate Beckinsales Figur Selene.

Zudem fällt die schöne Britin, die unlängst gar zur Sexiest Woman Alive gekürt wurde, eindeutig in die vom Autor erwähnte Kategorie "Was die Fans bisher an 'Underworld' geliebt haben".

Kate Beckinsale: Sexiest Vampire Alive

Dazu kommt, dass Teil 3 ohne Kate Beckinsale lange nicht so erfolgreich war wie "Aufstand der Lykaner" ohne ihre Selene. Sollte Kate also im vierten "Underworld"-Film tatsächlich wieder mitmachen, steigen auch die Chancen, ihre vermutlich inzwischen etwas höhere Gagenforderung an den Kinokassen wieder einzuspielen. Außerdem würde ein Engagement von Kate Beckinsale mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bedeuten, dass auch gleich ein Regisseur gefunden wäre: Immerhin ist Kate Beckinsale dank "Underworld" mit dem Vampir-Anweiser Len Wiseman verheiratet ...

 

Underworld: Evolution (Steelbook) in der Fotoshow

 

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Kate Beckinsale

Mal erstaunt naiv, mal entzückend trotzig und mal neugierig entrückt, gelegentlich mit einem Hauch von Melancholie, mit Wespentaille und...

 

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Scott Speedman

Britischer Schauspieler. Scott Speedman hatte sein Leben dem Schwimmen verschrieben, hielt einen Rekord in der Freistil-Disziplin, wollte...