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Unser täglich Brot

Erbarmungslos direkte Dokumentation über die Art und Weise, wie heutzutage Lebensmittel hergestellt werden.


Unser täglich Brot

Kaufvideo

Erhältlich seit:
27.04.2007

Dokumentarfilm

Österreich 2003-2005
Laufzeit: 88 Min.
FSK: ab 12

Regie: Nikolaus Geyrhalter
AL!VE Vertriebs- und Marketing AG

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Erbarmungslos direkte Dokumentation über die Art und Weise, wie heutzutage Lebensmittel hergestellt werden.

Schnell wird nochmal ein bisschen gespritzt (Foto: Alamode (24 Bilder)) Großansicht

Schnell wird nochmal ein bisschen gespritzt (Foto: Alamode (24 Bilder))

Um zu zeigen, wie heute unsere Lebensmittel hergestellt werden, reiste der österreichische Filmemacher Nikolaus Geyrhalter zwischen Herbst 2003 und Herbst 2005 durch ganz Europa und stattete Produktionsstätten, wo in Fließbandarbeit "unser täglich Brot" hergestellt wird, mit der Kamera einen Besuch ab.

Dabei macht er keinen Unterschied zwischen dem monotonen Abschlachten von Rindern in einer weißgekachelten Halle und dem nicht weniger eintönigen Abernten von Obst in einem riesigen Treibhaus. Alles wird gezeigt, wie es nun mal vonstatten geht - maschinell und genau kalkuliert.

Ruckzuck ist der Fisch aufgeschlitzt (Foto: Alamode (24 Bilder)) Großansicht

Ruckzuck ist der Fisch aufgeschlitzt (Foto: Alamode (24 Bilder))

Bilder, die bleiben

Frontal, direkt und erbarmungslos wird man in "Unser täglich Brot" mit den modernen Methoden der Food-Industrie konfrontiert. Unkonventionell wie immer zieht sich der mehrfach ausgezeichnete Geyrhalter in die Rolle des stillen Beobachters zurück. Weil er völlig ohne Interviews und Off-Kommentare - ein besonderes Stilmittel des Regisseurs - auskommt, kann sich der Betrachter voll auf die Bilder konzentrieren und seinen Assoziationen freien Lauf lassen.

Unser täglich Brot

In seiner aufsehenerregenden, stilistisch eigenwilligen Dokumentation führt uns Nikolaus Geyrhalter vor, wo "unser täglich Brot" wirklich herkommt.

Im Gegensatz zum Weihnachtsfilm "Es begab sich aber zu der Zeit" verbirgt sich hinter "Unser täglich Brot" keinesfalls ein Werk für bibelfeste Christen, sondern eine erbarmungslos direkte Dokumentation über die Art und Weise, wie heutzutage Lebensmittel hergestellt werden. Für dieses Unterfangen reiste der österreichische Filmemacher Nikolaus Geyrhalter zwischen Herbst 2003 und Herbst 2005 durch ganz Europa und stattete Produktionsstätten, wo in Fließbandarbeit "unser täglich Brot" hergestellt, wird, mit der Kamera einen Besuch ab. Dabei zog sich der mehrfach ausgezeichnete und für seine unkonventionellen Dokumentarfilme bekannte Geyrhalter in die Rolle des stillen Beobachters zurück. Minutenlang zeigt er Bilder von der Massenerntung von Paprika, wechselt dann die Fabrikhalle, um das maschinelle Zerteilen von Schweinehälften detailgenau zu beobachten. Ob Gurkengemüse oder Suppenhuhn, ob Kopfsalat oder Jungkalb - beim Produzieren von Nahrung wird nichts dem Zufall überlassen. Das Funktionale steht über allem. Die Frage lautet nur: Wie viel kann ich in möglichst wenig Zeit heranzüchten, ohne gesetzliche Richtlinien in puncto Sauberkeit, Schadstoffen und ähnlichem zu verletzen? Dass es sich hierbei um Lebewesen handelt, interessiert niemanden, Hauptsache, die vollautomatische Hühnerzerkleinerungsmaschine funktioniert reibungslos.

Es gab einmal den Spruch "Der Mensch ist, was er isst". Früher wusste man noch, was auf den Tisch kommt. Doch heute hat man keinerlei Kontrolle mehr darüber. Aber nicht nur das macht Geyrhalters Film deutlich. Weil er völlig ohne Interviews und Off-Kommentare - ein besonderes Stilmittel des Regisseurs - auskommt, kann sich der Betrachter voll auf die Bilder konzentrieren und seinen Assoziationen freien Lauf lassen. Auch auf eine Dramaturgie haben Geyrhalter und sein Cutter Wolfgang Widerhofer bewusst verzichtet. Es soll kein Unterschied gemacht werden zwischen dem monotonen Abschlachten von Rindern in einer weißgekachelten Halle und dem nicht weniger eintönigen Abernten von Obst in einem riesigen Treibhaus. Frontal, direkt und erbarmungslos wird man mit den modernen Methoden der Food-Industrie konfrontiert - was man aus dieser Erkenntnis letztlich macht, bleibt jedem selbst überlassen, denn eine Wertung oder gar Verurteilung sucht man in "Unser täglich Brot" vergebens. lasso.

Unser täglich Brot

UNSER TÄGLICH BROT ist eine filmische Meditation über die Welt der industriellen Nahrungsmittelproduktion. Zum Rhythmus von Fließbändern und riesigen Maschinen zeigt der Film Orte, an denen Nahrungsmittel produziert werden: Für Fahrzeuge optimierte, surreale Landschaften; sterile Räume in funktioneller, industrieller Architektur, für logistischeffiziente Abläufe entwickelt. Eine kühle, industrielle Umgebung, die wenig Raum für Individualität lässt. Indem Nikolaus Geyrhalter der Frage "Woher kommt unsere Nahrung?" schonungslos nachgeht, stellt er gleichzeitig die Seinsfrage. Wo steht der Mensch in einer Welt, die sich in ganz elementaren Dingen verselbständigt hat? Und er zeigt die industrielle Nahrungsmittelproduktion als Spiegelbild unseres Wertkanons: viel, einfach, schnell, wenige produzieren für uns alle. UNSER TÄGLICH BROT gibt dem Zuschauer Einsicht in die Orte, die sich unserem Alltag verschließen. Er liefert Einblicke, dort, wo Verdrängung die Regel ist und liefert Erkenntnis.

Quelle: AL!VE

-Trailer - 4 Teaser - Booklet mit Hintergrundinformationen - Interviews mit Regisseur und Cutter

Quelle: AL!VE

 

Unser täglich Brot in der Fotoshow

 

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