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Untraceable - Jeder Klick kann töten

Thriller um die Jagd nach einem technikversierten Serienkiller von Genrefachmann Gregory Hoblit.


Untraceable - Jeder Klick kann töten

Leihvideo

Erhältlich seit:
07.08.2008

Originaltitel: Untraceable

Thriller

USA 2007
Laufzeit: 97 Min.
FSK: ab 16

Diane Lane
Colin Hanks
Billy Burke

Regie: Gregory Hoblit
Universal Pictures Germany

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Thriller um die Jagd nach einem technikversierten Serienkiller von Genrefachmann Gregory Hoblit.

Agentin Marsh durchforstet das Internet (Foto: Universal) Großansicht

Agentin Marsh durchforstet das Internet (Foto: Universal)

Ein Serienmörder treibt sein Unwesen. Das Schockierende an seiner Vorgehensweise: Er begnügt sich nicht damit, seine Opfer zu foltern und übel zu verstümmeln, sondern er stellt die Videos seiner Untaten direkt ins Internet. Der Clou an der Sache: Je mehr User sich auf der Seite einloggen, umso schneller stirbt das Opfer.

Die auf Internetverbrechen spezialisierte FBI-Agentin Jennifer Marsh (Diane Lane) versucht mit allen Mitteln, ihn noch vor seinem nächsten Verbrechen zu stoppen. Doch der Technikfreak ist ihr immer einen Schritt voraus und bleibt einfach unauffindbar.

Agent Dowd hat eine Spur gefunden (Foto: Universal) Großansicht

Agent Dowd hat eine Spur gefunden (Foto: Universal)

Einmal Thriller, immer Thriller

Gregory Hoblit, Regisseur von "Zwielicht", "Dämon" und "Das perfekte Verbrechen", bleibt seinem bevorzugten Genre treu und legt einen Thriller um die Jagd nach einem Serienkiller vor. Er vertraute Diane Lane die Hauptrolle an und umgab sie mit aufstrebenden, männlichen Darstellern wie Colin Hanks und Billy Burke.

Untraceable - Jeder Klick kann töten

Solider Suspensethriller mit Diane Liane, die als FBI-Agentin einen Serienkiller dingfest machen muss, der seine Morde live auf dem Internet überträgt.

Für die routinierte Inszenierung ist Gregory Hoblit zuständig, der mit Filmen wie "Zwielicht" und "Das perfekte Verbrechen" bestens im Genre bewandert ist. Weniger Erfahrung haben die Drehbuchnovizen Robert Fyvolent und Mark Brinker. Als Dritte im Bund arbeitete Allison Burnett am nicht immer plausiblen Skript. Den Auftakt der Story bildet eine Szene, die Vorbereitungen zur Folter eines kläglich miauenden Kätzchens (alle Serienkiller vergreifen sich schließlich bekanntlich zunächst an wehrlosen Vierbeinern) zeigt. Dies wird live auf der Website "KillWithMe?" übertragen, worauf die auf Internetkriminalität spezialisierte FBI-Frau Jennifer Marsh durch einen Tipp aufmerksam gemacht wird. Der Webmaster erweist sich als ausgefuchster Teckie, so dass er unauffindbar bleibt. Und wie Marsh zuvor richtig vermutet, geht der psychopathische Perversling alsbald dazu über, menschliche Opfer vor seiner Webcam zu Tode zu foltern. Der Twist dabei: Je mehr Besucher sich auf seiner Seite einloggen, umso schneller stirbt das Opfer. Dabei wird zwar nicht ganz so krass wie beim Torture Porn von "Saw" oder "Hostel" vorgegangen, doch das Ausbluten (durch Blutverdünner), Verbrennen (Sonnenlampen) und Verätzen (Säurebad) der Opfer ist allemal brutal genug, um eine Gänsehaut zu erzeugen. Wie schon für die Patin stehende Clarice Sterling aus "Schweigen der Lämmer" mündet das nervenaufreibende Finale in einer Konfrontation auf Leben und Tod zwischen der Agentin und dem Killer.

Lane beweist einmal mehr ihre Vielseitigkeit und kreiert trotz relativ wenig Substanz ihrer Figur eine sympathische Protagonistin. Jennifers Privatleben besteht daraus, als Witwe eine liebende Mutter für ihre kleine Tochter zu sein. Mit ihrem jüngeren Kollegen Griffith (Tom Hanks Sohn Colin) hat sie eine kumpelhafte Beziehung, mit Detective Eric Box (Billy Burke) entsteht eine dezente gegenseitige Attraktion. Gefilmt wurde im verregneten Portland und mit ausgewaschener Farboptik wird die passende atmosphärische Tristesse heraufbeschworen. Weniger geschickt mutet hingegen die Entscheidung an, die Identität des mörderischen Maniacs bereits relativ früh zu entlarven und ihm allerhand unglaubwürdige Vorteile beim Katz- und Mausspiel zuzuschanzen. Manche Zuschauer wird die Kritik des Thrillers an einer sich durch ihren Voyeurismus mitschuldig machenden Gesellschaft ein wenig scheinheilig anmuten, insgesamt wird jedoch kurzweilige Krimiunterhaltung geboten. ara.

Darsteller:  Diane Lane   als Jennifer Marsh
  Colin Hanks   als Griffin Dowd
  Billy Burke   als Detective Eric Box
  Joseph Cross   als Owen Reilly
  Mary Beth Hurt   als Stella Marsh
  Tim De Zarn   als Herbert Miller
  Daniel Liu   als Detective Tom Moy
  Zack Hoffman   als Polizeichef Michael Bagley
 
Regie:  Gregory Hoblit  
Buch:  Mark Brinker  
  Robert Fyvolent  
  Allison Burnett  
Musik:  Christopher Young  
Kamera:  Anastas Michos  
Produzent:  Gary Lucchesi  
  Steven Pearl  
  Tom Rosenberg  
  Howard W. Koch Jr.  
  Andy Cohen  
 

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