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Urban Explorer

Horrorfilm um eine Gruppe junger Leute, die beim Erkunden eines unterirdischen Labyrinths mit etwas Grauenhaften konfrontiert werden.


Urban Explorer

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Erhältlich seit:
09.03.2012

Thriller/ Horror

Deutschland 2011
Laufzeit: 90 Min.
FSK: ab 18 (keine Jugendfreigabe)

Nathalie Kelley
Nick Eversman
Max Riemelt

Regie: Andy Fetscher
Universum Film

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Urban Explorer

Vier junge Touristen aus aller Welt, US-Amerikaner Denis, seine venezolanische Freundin Lucia, Französin Marie und ihre japanische Freundin Juna, suchen auf ihrem Berlin-Trip den besonderen Kick und lassen sich von Kris in einer nächtlichen, illegalen Tour durch den Berliner Untergrund lotsen. Das abenteuerliche Urban Exploring durch ein jahrzehntelang verfallenes Stollensystem wird zum Albtraum, als sich erst Kris schwer verletzt, und sie dann in die Fänge eines ehemaligen DDR-Grenzaufklärers geraten, der dort als Kannibale haust.

Seine Vorbilder hat Andy Fetscher ("Bukarest Fleisch") für seinen robusten Hauptstadt-Horror genau studiert und sich den Kinostart mit einem harten Survival-Reißer, der alle bekannten Register des Spannungskinos zieht, redlich verdient. Das Labyrinth unter Berlin dient als perfekte klaustrophobische Kulisse für das Trendhobby Urban Exploration, woraus sich ein mit maliziösen politischen Verweisen versehenes Szenario schält, das sich an "Texas Chainsaw Massacre" orientiert, und auch deftige Splattereffekte nicht scheut.

Urban Explorer

Robuster deutsch-amerikanischer Survival-Reißer, der im klaustrophobischen Berliner Untergrund-Labyrinth alle Register des knallharten Horror und Splatter zieht.

Für Andy Fetschers ersten Kinofilm - "Bukarest Fleisch" startete nur auf DVD - fand der Deutsch-Rumäne nicht nur Max Riemelt als Spitze eines internationalen Cast, sondern auch zahlreiche bekannte Vorbilder, wenn er quasi einen Hinterwald-Horror unter Tage nach allen geläufigen Regeln der Slasher-Kunst veranstaltet.

Den letzten Schrei für abenteuerhungrige Touristen nutzt der weitgehend auf englisch gedrehte Abstieg in ein unterirdisches Tunnelsystem unter der Hauptstadt für einen Thrill-Ride zwischen Spaß und Entsetzen, den vier junge Menschen aus aller Welt unter kundiger Leitung von Kris (Riemelt) begehen. Der führt sie halblegal in das seit vielen Jahrzehnten verfallene Labyrinth, erzählt haarsträubende Legenden vom Odin Volk, der Reichsflugscheibe und lotst sie, wenn schon nicht in den Führer-Bunker, so doch in den Fahrer-Bunker. Es ist ein Trip in deutsche Geschichte zwischen verbotener Nazi-Wandmalerei, Zwangsarbeiter-Schlafplätzen, Stasi-Schießständen und der Sektorengrenze. Und einen politischen Subtext hat Fetscher auch durchaus im Sinn. Aber er vergisst nicht sein Unterhaltungsprogramm, das - ganz wie der Sound - stets in die Vollen geht und alle Register des Spannungskinos zieht, womit sich diverse Déjà-vus einstellen.

Die Gruppe will das Spezialprogramm - und bekommt es auch: Als Kris abstürzt und mit gebrochenem Bein liegen bleibt, erscheint ein redseliger Zausel (Neandertaler-Visage Klaus Stiglmeier aus "Bang Boom Bang" ist ein lebender Spezialeffekt) als Retter in der Not. Er stellt sich als ehemaliger DDR-Grenzaufklärer namens Armin heraus, ein Armeeveteran mit Spezialausbildung, der sich in den Stollen als Selbstversorger eingerichtet hat.

Nun beginnt ein "Texas Chainsaw Massacre"-Szenario, wie es unlängst erst "Hell" heraufbeschworen hat - nur dass sich "Urban Explorer" derben Splatter traut. Denn Armin ist plakativ dem Wahnsinn verfallen, will sein Land verteidigen und geht als Kannibale unbarmherzig auf Menschenjagd. Anleihen bei "Descent" und "Wolf Creek" runden den Survival-Slasher ab, der fulminant alles herausholen will, was klischeelastig gerät, aber den Thrill punktgenau abliefert und - neben absurd komischen Volten - ziemlich maliziöse wie robuste Genre-Rohkost ist. Dieser bisweilen ohne Drehgenehmigung an Originalschauplätzen gefilmte Terror unter Tage hat ein hartgesottenes Konzept: Wer wissen will, wie man einem Afghanen das Hemd auszieht, erhält eine unvergessliche Antwort.

tk.

Urban Explorer

Eine Gruppe junger Touristen brennt darauf, das mysteriöse Tunnelsystem unter Berlin zu erkunden. Ihr lokaler Früher Kris verspricht ihnen als besonderes Highlight den versiegelten "Fahrerbunker", das Quartier von Adolf Hitlers Chauffeuren. Doch die gemeinsame Entdeckung der Berliner Unterwellt wird für alle schon bald zur Hölle auf Erden. Als Kris bei der Überquerung eines Schachtes abstürzt und sich schwer verletzt, machen sich die beiden Mädchen Marie und Juna auf den Weg zurück um Hilfe zu holen. Denis und die hübsche Lucia bleiben tief unter der Erde bei Kris. Plötzlich taucht wie aus dem Nichts ein verwahrloster, älterer Mann namens Armin auf und bietet ihnen seine Hilfe an. Ein redseliger Wächter der Unterwelt, der freundlich scheint und sie zu seinem Unterschlupf mitnimmt, wo für alles gesorgt werden soll...

Quelle: Universum Film

Making Of
Teaser
Kinotrailer
Internationaler Trailer
Laufzeit Bonus: ca. 6 Min.

Quelle: Universum Film

Darsteller:  Nathalie Kelley   als Lucia
  Nick Eversman   als Denis
  Max Riemelt   als Kris
  Catherine De Léan   als Marie
  Brenda Koo   als Juna
  Carlo Degen   als Kellner
  Andreas Wisniewski   als Neo-Nazi 1
  Sascha Marten   als Neo Nazi 2
  Klaus Stiglmeier   als Armin
  Adolfo Assor   als Mann in U-Bahn-Station
  Johannes Klaußner   als Mann in U-Bahn
  Tim Holzapfel   als Kind 1
  Ron Holzapfel   als Kind 2
  Karen Matting  
  Insa Matting   als Kind 3
  Johannes Matting   als Kind 4
 
Regie:  Andy Fetscher  
Buch:  Martin Thau  
Musik:  Steven Schwalbe  
  Robert Henke  
Kamera:  Andy Fetscher  
Produzent:  Oliver Thau  
 

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Max Riemelt

Deutscher Schauspieler. Als ein deutscher Jedermann mit zurückhaltender Körpersprache, erstaunt neugierigem Blick und fest entschlossen, die Welt...