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Urmel voll in Fahrt

Fortsetzung des modernen "Urmel"-Abenteuers, das den Geist der Vorlage nicht leugnet, vor allem aber auf hochwertige CGI-Effekte und flottes Family Entertainment setzt.


Urmel voll in Fahrt

Leihvideo

Erhältlich seit:
06.11.2008

Kinderfilm/ Trickfilm

Deutschland 2008
Laufzeit: 81 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Regie: Reinhard Klooss, ...
Highlight Communications (Deutschland)

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Der Titel ist Programm, denn Urmel muss die turbulentesten Abenteuer in einem fernen Vergnügungspark bestehen.

Babu bringt Stimmung in die Bude (Foto: Constantin) Großansicht

Babu bringt Stimmung in die Bude (Foto: Constantin)

Zu seinem Geburtstag erhält Urmel, der pfiffige kleine Dinosaurier, ein ganz besonderes Geschenk, und die Insel Titiwu bekommt Zuwachs: Das süße Pandamädchen Babu erobert im Sturm die Herzen von Professor Habakuk Tibatong und seinen sprechenden Tieren. Nur Urmel beäugt seine neue kleine Schwester misstrauisch - plötzlich ist er nicht mehr unumschränkter Star auf der Insel.

Da trifft es sich gut, dass der gerissene Geschäftsmann Barnaby auf Titiwu für seinen neuen Vergnügungspark einen echten Dinosaurier sucht, und so verlässt Urmel auf der Suche nach Anerkennung und Abenteuern heimlich auf dessen Jacht die Insel. Im Vergnügungspark zeigt sich Barnaby jedoch plötzlich von einer ganz anderen Seite und legt Urmel in Ketten.

Urmel folgt Barnaby auf seine Jacht (Foto: Constantin) Großansicht

Urmel folgt Barnaby auf seine Jacht (Foto: Constantin)

Tollkühne Rettungsaktion

Zum Glück ist Babu als blinder Passagier mitgefahren und auch die anderen Tiere aus Titiwu sind zu einer Rettungsaktion aufgebrochen.

Die CGI-Helden werden unterstützt durch die Elite der deutschen Comedy-Stars wie Wigald Boning, Anke Engelke, Christoph Maria Herbst, Oliver Kalkofe und Oliver Pocher, die ihnen ihre Stimme leihen. Family-Entertainment mit Witz, Charme und mitreißenden Musik-Nummern.

Urmel voll in Fahrt

Fortsetzung des modernen "Urmel"-Abenteuers, das den Geist der Vorlage nicht leugnet, vor allem aber auf hochwertige CGI-Effekte und flottes Family Entertainment setzt.

Nach dem "Urmel"-Remake, das es im Sommer 2006 auf 700.000 Besucher gebracht hatte, war es nicht unbedingt zu erwarten, dass schon so bald eine Fortsetzung der Abenteuer um Max Kruses in der Augsburger Puppenkiste zur Legende gewordenen Dinofigur geben würde. Doch die produzierende und Regie führende Doppelspitze Reinhard Klooss und Holger Tappe ließ sich nicht beirren und erweist sich nun beim zweiten Teil wie das Urmel selbst, "voll in Fahrt". Sprich, die angestaubte Vorlage wurde vollständig gekippt, nur noch Charme und Geist blieben ein wenig erhalten, und ein rasanter Plot mit hypermodernen CGI-Sequenzen, klassischem Slapstick und furioser Action drum herum gestrickt. So hält sich das Urmel dieses Mal nicht lange auf seiner geliebten Insel Tiwitu mit all seinen schrulligen Bewohnern auf. Das liegt zum einen daran, dass das grün-gelbe Urzeittier Konkurrenz in einer knuddeligen Pandabärin namens Babu bekommt, zum anderen, weil der Saurier von einem fiesen Geschäftsmann namens Barnaby entführt wird. Dieser will ihn als Hauptattraktion seinem gigantischen Vergnügungspark einverleiben, um so seine unbequemen orientalischen Geldgeber bei Laune zu halten.

Schon in der Anfangssequenz wird deutlich, dass sich Klooss & Tappe nicht mit nostalgischen Sentimentalitäten aufhalten, sondern voll auf den Funfaktor setzen. Dafür steht ein virtuos inszeniertes Beachvolleyballspiel mit Urmel als Matchwinner und die Einführung des niedlich-nervigen Pandas Babu, der sich sogleich im Bettchen vom "Ummel" im wortwörtlichen Sinne breit macht. Nachdem Mutterschwein Wutz noch mit einer unfreiwilligen Skateboard-Einlage für Lacher sorgen darf, wird auch schon das vertraute Insel-Terrain verlassen. Jetzt ist High-Tech Trumpf, sprich, die Highlights in Barnabys Vergnügungspark. Dazu zählt eine atemberaubende Achterbahn, ein Geisterschloss, in dem ein schottisches Gespenst mit Mundgeruch und wenig musikalischem Talent sein Unwesen treibt, und natürlich das Urmel selbst. In Ketten gelegt erinnert es nicht von ungefähr an den Riesenaffen King Kong, mit dem kleinen Unterschied, dass der Dino hier gerettet wird - schließlich will der Film auch die ganz Kleinen erreichen. Was er auch auf spielerische Weise tut, ebenso wie die Großen, die sich gemeinsam mit ihren jungen Begleitern an biblischen Wal-Zitaten (oder war es Pinocchio?), Referenzen von "Harry Potter" bis "Ice Age", und vor allem an herausragenden Synchronarbeiten ergötzen können. Den besten Job machen dabei neben Stimm-Urgestein Wolfgang Völz als Seeelefant, der das Singen dieses Mal anderen überlässt, und Oliver Kalkofe als Barnaby vor allem Anke Engelke als Wutz und Christoph Maria Herbst als Gespenst Eddie. Fazit: Anstatt sich mit den Sprachfehlern ihrer Protagonisten aufzuhalten, setzten Klooss & Tappe auf Technik, Tempo und weitere neue Figuren - wie etwa Barnabys bedauernswerte Bestie namens Otto oder die Martial-Arts-Amazone Miss Lee, die sich fatalerweise in Eddies Spiegelkabinett verirrt. lasso.

Sprecher:  Anke Engelke   als Wutz
  Oliver Kalkofe   als Barnaby
  Oliver Pocher   als Schusch
  Wigald Boning   als Professor Habakuk Tibatong
  Christoph Maria Herbst   als Eddie
  Wolfgang Völz   als Elefant
 
Regie:  Reinhard Klooss  
  Holger Tappe  
Buch:  Oliver Huzly  
  Reinhard Klooss  
  Sven Severin  
Musik:  James Michael Dooley  
Produzent:  Reinhard Klooss  
  Holger Tappe  
 

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