DVD Leihvideo

Väter

Einfühlsames Familiendrama um ein modernes Ehepaar, das sich um das Sorgerecht für den Sohn streitet.


Väter

Leihvideo

Erhältlich seit:
07.08.2003

Drama

Deutschland 2002
Laufzeit: 99 Min.
FSK: ab 12

Sebastian Blomberg
Maria Schrader
Ezra-Valentin Lenz

Regie: Dani Levy
Warner Home Video Germany

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Maria Schrader und Sebastian Blomberg als ganz normales Paar auf der Jagd nach Spaß und Familienglück.

Auf dem Weg ein guter Vater zu werden: S. Blomberg

Auf dem Weg ein guter Vater zu werden: S. Blomberg

Eine junge Ehe zwischen Alltagsfrust und Liebeslust führen der aufstrebende Architekt Marco und Melanie, die als Lehrerin, Hausfrau und Mutter Selbstverwirklichung sucht.

Irgendwo zwischen Hektik am Morgen und Müdigkeit am Abend, zwischen Karrieredruck und verbranntem Frühstückstoast, kriselt es gewaltig, bleibt die Zärtlichkeit auf der Strecke und nie genug Zeit für den 6-jährigen Benny.

Ein Streit eskaliert, Melanie packt Koffer und Sohn und verschwindet. Die Fronten verhärten sich immer mehr.

Als Melanie mit einer Flasche Wein zur Versöhnung auftaucht, zaubert Marcos attraktive Kollegin (Christiane Paul) gerade ein romantisches Dinner, die Ehefrau wird abserviert. Und reagiert prompt: sie lässt Marco jeden Kontakt mit Benny verbieten.

Kann das gut gehen: M. Schader ist Ehefrau, Hausfrau, Mutter und Lehrerin

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Da trifft Marco eine Entscheidung, die nicht nur sein Leben völlig verändert. Er nimmt Benny mit auf ein abenteuerliche Reise und erkennt allmählich, was Vatersein eigentlich bedeutet.

Wie bekommt man Job, Karriere, Liebe und Familie unter einen Hut? Über diese Frage kriegen sich nicht nur Maria Schrader ("Aimée & Jaguar") und Sebastian Blomberg ("Anatomie") - seitdem ein Liebespaar - mächtig in die Wolle. Die Konflikte kennt wohl jeder, der in einer ähnlichen Situation steckt.

Dani Levy ist ein rasanter Liebesfilm und ein hochaktuelles Familiendrama geglückt, in dem sich alle wiederfinden, die schon einmal geliebt und gearbeitet haben.

Väter

Eine private Geschichte. Einer der spannendsten und in seiner direkten Art aufregendsten deutschen Filme derzeit. Regisseur Dani Levy erzählt erstmals nicht nach einem eigenen Stoff von Emotionen, Gedanken, Verantwortung im Widerstreit mit den realen Dingen des Lebens, wie sie für ein waches, aufgeschlossenes Publikum identifizierbar und miterlebbar ist. Sebastian Blomberg in der komplexen Vaterrolle und Maria Schrader in der ebenfalls vielschichtigen Figur der Mutter beeindrucken durch Überzeugungskraft jenseits von Klischees.

Es geht um Familie, um zusammen leben, um gegenseitiges Verständnis, um Liebe und wie man sie ständig neu aktiviert. Die Ehe von Marco und Melanie ist jung, der gemeinsame, aufgeweckte Sohn Benny sechs Jahre alt. Beide Eltern sind berufstätig. Der Architekt Marco kann gerade ein für seine Karriere wichtiges Bauvorhaben durchsetzen. Melanie ist Lehrerin und nimmt ihrem geliebten Marco, eigentlich wie selbstverständlich, die Hauptverantwortung für das tägliche Familienleben ab. Die Ehe ist glücklich und so, wie sie sie sich vorgestellt haben. Kleine Reibereien bleiben nicht aus.

Wie Dani Levy, der mit Rona Munro das Drehbuch nach einer Idee von Matthias Matussek und Günter Rohrbach schrieb und sich dabei spürbar persönlich der Story nähert, die kleinen Missgeschicke ohne vereinfachende Schuldzuweisungen inszeniert, ist bewundernswert genau beobachtet und fesselnd. Eine solche realistische Kraft kennen wir derzeit vor allem aus dem britischen Kino, und glücklicherweise blitzen auch in Dani Levys Film kleine Momente von Humor auf. Trotzdem wird es ernst, als Melanie eines Abends aus einer Reaktion ziemlicher Verstörung heraus die Koffer packt, den kleinen Benny nimmt und die Familie verlässt. Durch eine Anwältin beantragt sie die Scheidung. Auch Marco nimmt sich einen Anwalt. Der Druck auf den Vater wird größer und wirkt sich auch beruflich aus. Die konfliktreiche Situation eskaliert, unüberlegte Reaktionen sind nicht aufzuhalten. Und dennoch entgeht der Film der Gefahr der einseitigen Parteinahme, wenn auch nicht deutlich wird, dass Levy Melanies Tat, dem Vater den Sohn wegzunehmen, missbilligt. Dennoch findet der Filmemacher, der erstmals auch digital gedreht und mit einer recht nervösen Kamera (Bild: Carsten Thiele) den Darstellern etwas zu nah in Close-Ups rückt und ihnen auf der breiten Kinoleinwand ein bisschen Luft zum Atmen hätte lassen können, zu einem hoffnungsvollem Schluss seiner bemerkenswerten Story. Und Maria Schrader zeigt neben ihrer engagierten darstellerischen Leistung neue Star-Qualitäten, bei denen ihr Sebastian Blomberg ein ausgezeichneter Partner ist. fh.

Darsteller:  Sebastian Blomberg   als Marco Krieger
  Maria Schrader   als Melanie Krieger
  Ezra-Valentin Lenz   als Benny Krieger
  Christiane Paul   als Ilona
  Ulrich Noethen   als Nico Ellermann
  Rolf Zacher   als Peter Krieger
  Marion Kracht   als Marcos Assistentin Christa
  Rosel Zech   als Melanies Mutter
  Georg Tryphon   als Melanies Vater
  Bernd Stegemann   als Anwalt
  Lena Stolze   als Anwältin
  Christoph Bantzer   als Jakob Ellermann
  Hanns Zischler   als Dr. Beilenberg
  Elena Wilms   als Sektretärin Architekturbüro
  Viktor Deiß   als Dr. Schmidt
 
Regie:  Dani Levy  
Buch:  Rona Munro  
  Dani Levy  
Musik:  Niki Reiser  
Kamera:  Carsten Thiele  
Produzent:  Manuela Stehr  
 

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Features

 

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Sebastian Blomberg

1999 gab Sebastian Blomberg im Thriller "Anatomie" an der Seite von Franka Potente sein Leinwanddebüt. Seitdem war der überzeugende...

 

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Maria Schrader

Deutsche Schauspielerin. Geb. 1965 in Hannover. In den 90er-Jahren war sie als kraftvoll rebellische, wilde, kapriziöse, unschuldig-naive...