Blu-ray Disc (Limited Edition, Quer-Steelbook) Kaufvideo

Van Helsing

Kinetisches Effektspektakel, in dem Monsterjäger Van Helsing in Transsilvanien fette Beute macht.


Van Helsing (Limited Edition, Quer-Steelbook)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
04.11.2010

Fantasy/ Action

USA 2004
Laufzeit: 131 Min.
FSK: ab 12

Hugh Jackman
Kate Beckinsale
Richard Roxburgh

Regie: Stephen Sommers
Universal Pictures Germany

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Filmbewertung


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Gipfeltreffen der Film-Monster: In Stephen Sommers packender Fantasy-Effektshow wird der Vampirjäger zum Kämpfer, der Dracula ums ewige Leben bringt.

Ein Mann mit Stil - in Outfit und Waffen (Foto: UIP) Großansicht

Ein Mann mit Stil - in Outfit und Waffen (Foto: UIP)

"Mein Leben, mein Job, mein Fluch ist es, das Böse zu vernichten", erklärt Dr. Abraham Van Helsing (Hugh Jackman), der größte Vampirjäger aller Zeiten, entschlossen seine Bestimmung für sein gewaltigstes Abenteuer.

Stephen Sommers, der schon "Die Mumie" erfolgreich reanimierte, erweckt nun weitere Legenden aus dem Monstermuseum zu neuem Leben. Er gibt Van Helsing die Soloshow, die ihm Stoker verwehrte.

Doch er ist kein Einzelkämpfer, sondern wird unterstützt von einer angriffslustigen Aristokratin (Kate Beckinsale) und einem Mönch, der als Waffenspezialist nicht nur göttlicher Vorsehung vertraut.

Die Aristokratin Anna unterstützt den Vampirjäger (Foto: UIP) Großansicht

Die Aristokratin Anna unterstützt den Vampirjäger (Foto: UIP)

Monster überall

Nach eindrucksvollen Einführungen von Dracula, Frankensteins Monster und dem gefährlichen Genunfall, der als Wolfsmensch berühmt wurde, geht die Special-Effects-getränkte Treibjagd los, an Schauplätzen in London, Paris, Rom, vor allem aber im Horrorparadies Transsylvanien.

Menschliche und monströse Seiten zeigt der Film, und zwar sowohl bei den Jägern als auch ihrer Beute, bettet coole Actionsequenzen in eine Story ein, die Geheimnisse enthüllt und den Fluch des Bösen auch dort wirken lässt, wo man ihn nicht vermutet.

Säubern Transsylvanien: Carl, Anna und Van Helsing (Foto: UIP) Großansicht

Säubern Transsylvanien: Carl, Anna und Van Helsing (Foto: UIP)

Gepflegter Grusel

Beckinsale, Vampir in "Underworld", und Jackman, Wolferine bei den "X-Men", haben Monstererfahrung, doch hier erwartet sie eine Lektion in Schrecken, zeigen sich alte Legenden in neuem Grusel-Glanz.

Ihnen den Rücken zu kehren, wäre ein Fehler. Auch vor der Leinwand...

Van Helsing (Limited Edition, Quer-Steelbook)

Die Rocky Horror Picture Show 2004 hat eröffnet. Transsilvanien lädt ein zum Monstertourismus, Wolfsmenschen tummeln sich mondsüchtig in freier Wildbahn, Dr. Frankenstein verarbeitet wieder menschliche Bauteile und Graf Dracula trägt Zopf, Ohrring und die beeindruckendste Zahnreihe seit "Blade 2". Stephen Sommers' Gruppentreffen der legendären Universal-Monster ist prototypische amerikanische Sommerkonfektion, ist hyperkinetisches Überwältigungskino, das mit Effekten die Augen bombardiert, in der Hoffnung, akustische und emotionale Rezeptoren abzulenken. Obwohl dieses Konzept nicht ganz aufgeht, ist die Jagdsaison der Blockbuster mit diesem Mega-Comic kommerziell viel versprechend eingeleitet.

Sommers ist seit "Die Mumie" und deren Fortsetzung Universals Ausgrabungs- und Reanimierungsspezialist und damit prädestiniert, weitere Ikonen des Studios für die Kids wiederzubeleben. Wie stark Universal an diesen CGI-Recycler glaubt, zeigen das enorme Budget (vermutete 150 Mio. Dollar), das bereits vorbereitete TV-Spin-off "Transsilvania" und auch die Maßnahme, dass die Geldgeber das aufwändige Set in Prag nicht zerstören ließen. Ausstattung und Architektur, die menschliches Handwerk mit digitaler Deko kreuzt, sind häufig eindrucksvoll, auch wenn die Harmonie von künstlich und natürlich, wie sie exemplarisch etwa in der "Ring"-Trilogie verwirklicht wurde, nicht erreicht wird. Dem tragischen Grundton der Vorbilder, gequälte Wandler zwischen Leben und Tod, Mensch und Bestie, erweist der Film Reverenz, doch kein Herz klopft wirklich in dieser nicht nur milieubedingt seelenlosen Geschichte, die das Horrormuseum mit einem Sturm vom Staub befreien will.

Mit einer schönen Überblendung von der brennenden Universalkugel zur Fackel des transsilvanischen Mobs, der Frankenstein und seine Kreatur auslöschen will, schlägt der Film die Brücke zwischen Verbeugung und Veränderung. Neu ist der Held, der nur dem Namen nach an Bram Stokers Seniorenmodell erinnert. Van Helsing, gespielt von "X-Man" Hugh Jackman, ist eine in schwarzes Leder gepresste Kampfmaschine, die in Paris amüsant eingeführt wird, als sie den notorischen Persönlichkeitsspalter Mr. Hyde zur Erstnatur zurückführt. Im Auftrag einer katholischen Geheimorganisation in Rom und in Begleitung eines Mönchs, der als comic relief für atmosphärische Entspannung zuständig ist, reist Van Helsing nach Transsilvanien. Dort plant Graf Dracula eine dramatische Machterweiterung durch elektrisierende Reanimierung seiner untoten Nachwuchsbrut, bei der ihm Werwölfe und Frankensteins Monster als Elektrizitätsleiter dienen sollen. Aus nicht nur anatomischen Gründen versucht er auch beharrlich, eine rebellische Zigeuneraristokratin (Kate Beckinsale) in sein Schloss zu entführen, die sich mit Van Helsing verbündet hat.

Während manche Dialoge, Nachdenklichkeitspausen und ein himmlisches Finale durchaus Heiterkeit in die osteuropäische Milieu-Tristesse bringen, stürzen sich beide Parteien nahezu pausenlos in die Schlacht um Transsilvanien, in der Draculas übermütige Bräute als fliegende, nahezu unzerstörbare Kampfeinheit eine zentrale Rolle spielen. Erwartet werden dürfen mehrere spektakuläre Luftattacken auf ein Dorf, diverse Konfrontationen mit Werwölfen, eine Kutschenjagd vor drohendem Abgrund, eine opulente Ballszene mit Trapezeinlage und einige theatralische Auftritte des frustrierten Grafen, der stinksauer schon einmal die Wände hochgeht. Es wird entführt, attackiert, mutiert, krepiert, zitiert und kopiert, bis Action den Platzbedarf von Anspruch überflüssig gemacht hat. Wer sich mitreißen lässt, vergnügt sich, ohne einen Gedanken opfern zu müssen. Wer sich dagegen stemmt, muss sich zumindest eingestehen, dass mit einem "Monster" zwar Respekt, mit vielen aber ein Vermögen verdient werden kann. kob.

Van Helsing (Limited Edition, Quer-Steelbook)

Der legendäre Monsterjäger Van Helsing befindet sich auf einem Kreuzzug, um die Welt von allem Übel zu befreien. Als er nach Transsilvanien geschickt wird, um den berüchtigten Vampir Graf Dracula zu bekämpfen, trifft er auf eine Gleichgesinnte.

Regisseur Stephen Sommers ("Die Mumie") schickt die Stars Hugh Jackman und Kate Beckinsale in den Kampf gegen die legendärsten Monster der Filmgeschichte: Dracula, den Wolfsmenschen und Frankensteins Monster!

Quelle: Universal Pictures

Bonusmaterial (in Standard-Definition):
- Van Helsing: Die Story, das Leben, die Legende (57)
- Das Abenteuer erleben (34)
- Das Monster zum Leben erwecken (9:58)
- Sie sind im Film! (4:26)
- Die Musik von "Van Helsing" (9:38)
- Patzer (5:25)
- Draculas Höhle wird verwandelt (2:38)
- Der Maskenball ohne Masken (25:25)
- Die Kunst von "Van Helsing" (4:51)
- Monstereier (1:44)
- Filmkommentar von Regisseur Stephen Sommers und Cutter/Produzent Bob Ducsay
- Filmkommentar von Richard Roxburgh, Shuler Hensley und Will Kemp
-
Bonusmaterial (in High-Definition):
- U-Control, Bild in Bild
- Meine Szenen

Quelle: Universal Pictures

Darsteller:  Hugh Jackman   als Gabriel Van Helsing
  Kate Beckinsale   als Anna Valerious
  Richard Roxburgh   als Graf Wladislaus Dracula
  David Wenham   als Carl
  Shuler Hensley   als Frankensteins Monster
  Elena Anaya   als Aleera
  Will Kemp   als Velkan Valerious
  Kevin J. O'Connor   als Igor
  Alun Armstrong   als Kardinal Jinette
  Silvia Colloca   als Verona
  Josie Maran   als Marischka
  Thomas Fisher   als Top Hat
  Samuel West   als Dr. Victor Frankenstein
  Robbie Coltrane   als Mr. Hyde
 
Regie:  Stephen Sommers  
Buch:  Stephen Sommers  
Musik:  Alan Silvestri  
Kamera:  Allen Daviau  
Produzent:  Stephen Sommers  
  Bob Ducsay  

Tom Cruise geht als Van Helsing auf Vampirjagd

Da ist den beiden "Transformers"-Autoren Alex Kurtzman und Roberto Orci wirklich ein ganz großer Wurf gelungen. Für ihre Neuverfilmung von "Van Helsing" konnten sie Tom Cruise für die Titelrolle gewinnen.

"Rock Of Ages", "Top Gun 2" und nun "Van Helsing": Tom Cruise im Dauereinsatz (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

"Rock Of Ages", "Top Gun 2" und nun "Van Helsing": Tom Cruise im Dauereinsatz (Foto: Kurt Krieger)

Power-Armbrust, Edelwumme und schwarze Lederkutte - so stürmte Hugh Jackman als Blutsaugerkiller Van Helsing 2004 die Kinos. Acht Jahre später soll der berühmte Monsterjäger in den Multiplexen dieser Welt seine Auferstehung feiern.

Verantwortlich dafür zeichnen die beiden "Transformers"-Autoren Alex Kurtzman und Roberto Orci. Das erfolgreiche Filmemacher-Duo hat jüngst einen lukrativen Zwei-Jahres-Produktionsdeal mit dem Studio Universal Pictures unter Dach und Fach gebracht, zu dem auch der neue "Van Helsing"-Anlauf gehört.

Die Armbrust darf diesmal Tom Cruise schwingen. Neben der Rolle als Van Helsing wird der "Rock of Ages"-Star gleichzeitig als Produzent fungieren.

Monster zieht euch warm an

Kurtzman und Orci sind sehr froh über das Zustandekommen der Vereinbarung und über das Mitwirken von Tom Cruise: "Wir sind stolz darauf, mit dem Filmemachen zu beginnen, die als Teil von Universals lang anhaltendem Erbe weiterleben werden." Allerdings ist noch etwas Geduld gefragt, bis der neue "Van Helsing" mit Tom Cruise als Fleisch gewordener Werwolf- und Vampiralbtraum in unsere Kinos kommt.

Die Premiere des munteren Actionreigens ist nämlich erst für 2016 vorgesehen. Cruise wirbelt vorher durch "Rock of Ages" und hebt danach irgendwann in "Top Gun 2" ab. Kurtzman und Orci schrauben in der Zwischenzeit an einer neuen Version vom Gruselhit "Die Mumie".

 

Van Helsing (Limited Edition, Quer-Steelbook) in der Fotoshow

 

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