DVD (2 DVDs) Kaufvideo

Various Artists - The History Of Electronic Music


Various Artists - The History Of Electronic Music (2 DVDs)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
14.04.2006

U-Musik

FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)


Universal Music_Strategic Marketing (USM)

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Auf zwei DVDs - einer Dokumentation und eine Clip-Collection - wird die Geschichte der elektronischen Musik kompetent von den Protagonisten erzählt.

In Zeiten, in denen die Mainstream-Medien gern davon sprechen, dass Dance-Musik tot sei, kommt eine Dokumentation wie diese genau richtig. Denn der Film der Firma Picture Puzzle Medien, in dem die Protagonisten dieser Musik ihre Geschichte erzählen, bringt noch einmal ins Bewusstsein, was für eine Revolution House, Techno, Electro und all die übrigen Stile und Subgenres der elektronischen Dance-Musik ausgelöst haben. Eine Revolution, die noch heute ihre Wirkung zeigt - als in den Pop eingegangene Produktionsarten, künstlich generierte Sounds und die Auflösung des klassischen Songs in den mehr strukturell definierten Track. Dafür sind die verantwortlichen Macher, Torsten Maassen und Arndt Pecher, weit zurückgegangen und haben mit viel Mühe und viel Sachverständnis nahezu alle wichtigen DJs und Produzenten befragt, so dass sich aus ihren Aussagen, die für die 65-minütige Dokumentation intelligent zusammengeschnitten wurden, die Geschichte der elektronischen Musik ergibt. Und die war von Anfang international. So kommen amerikanische Künstler wie Little Louie Vega, Afrika Islam, Joey Beltram, englische DJs wie Phats & Small und natürlich die deutschen DJs und Produzenten ausführlich zu Wort. Die Schilderungen von WestBam, Hans Nieswandt, Sven Väth, Talla 2 XCL, Boris Dlugosch, Paul van Dyk, Moguai, DJ Dag, aber auch von Veranstaltern und Marketingleuten bilden die faszinierenden Mosaiksteinchen einer großen Erzählung, die in den 70er-Jahren beginnt und bis heute weitergeht. Denn natürlich ist der "Tod der Dance-Musik" nicht viel mehr als ein Medienkonstrukt, worauf auch die verschiedenen Künstler hinweisen und stattdessen aufzeigen, wie lebendig diese Kultur noch sei. Die gesellschaftspolitische Dimension der elektronischen Musik bringt Sven Väth auf den Punkt: "Plötzlich gab es ein Signal nach außen hin: Deutschland tanzt!" Begleitend zu der Dokumentation, die ohne Musik auskommt, finden sich auf der zweiten DVD des Sets 15 klassischen Dance-Tracks, darunter Stücke von Inner City, The Age Of Love, Azzido Da Bass, Hell, Etienne de Crecy, Yello oder Daft Punk.

Quelle: musikwoche.de

 

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