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Vater der Braut

Remake des gleichnamigen Klassikers von Vincente Minnelli aus dem Jahre 1950. Statt Spencer Tracy sorgt Erzkomödiant Steve Martin als besorgter Vater für unfreiwilligen Humor, als ihm Töchterchen Annie ihre Vermählungsabsichten bekanntgibt.


ohne Abbildung

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Erhältlich seit:
25.04.2002

Originaltitel: Father of the Bride

Komödie

USA 1991
Laufzeit: 100 Min.
FSK: ab 6

Steve Martin
Diane Keaton
Kimberly Williams

Regie: Charles Shyer
Walt Disney Studios Home Entertainment

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Vater der Braut

George Banks fällt aus allen Wolken, als ihm sein 22-jähriges Töchterchen Annie offenbart, sie hätte den Mann fürs Leben gefunden und wolle heiraten. Die sechs Monate bis zur Hochzeit erlebt der schockierte George wie in Trance: An seinem künftigen Schwiegersohn Bryan kann er einfach nichts Gutes finden. Tatsächlich kann George sich nicht damit abfinden, daß Annie den Schutz ihrer Familie verlassen wird. Erst Georges Frau Nina kann den aufgebrachten Ehemann beruhigen. Da steht der nächste Schock ins Haus: Die Hochzeit wird teurer, als George es sich in seinen kühnsten Träumen ausgemalt hätte. Schließlich ist es sogar George, der einen ersten Krach der beiden Liebenden schlichtet.

Ebenso warmherzig wie sentimental setzte Charles Shyer ("Baby Boom") seine stellenweise etwas farblose Familienkomödie in Szene. In dem Remake des gleichnamigen Klassikers von Vincente Minnelli aus dem Jahr 1950 steigt Erzkomödiant Steve Martin ("Housesitter") in die Schuhe von Spencer Tracy. Gemeinsam mit Martin Short ("Reine Glückssache"), der aus einer kleinen Rolle ein Maximum an Lachern herausholt, setzt er mit seinen neurotischen Kapriolen und witzigen Monologen die Highlights in dem Alptraum jedes Familienvaters. In Amerika war der glatte Spaß um eine etwas zu perfekte Familie mit 85 Millionen Dollar Einspiel ein Riesenerfolg. Nach weit über 600000 Zuschauern in unseren Kinos, steht einem Videoerfolg nichts im Wege.

Darsteller:  Steve Martin  
  Diane Keaton  
  Kimberly Williams  
  Kieran Culkin  
  George Newbern  
  Martin Short  
  B.D. Wong  
  Peter Michael Goetz  
 
Regie:  Charles Shyer  
Buch:  Frances Goodrich  
  Albert Hackett  
  Nancy Meyers  
  Charles Shyer  
Musik:  Alan Silvestri  
Kamera:  John W. Lindley  
Produzent:  Nancy Meyers  
  Carol Baum  
  Howard Rosenman  

Whoopis größter Neider

Steve Martin will die nächste Oscar-Verleihung moderieren. Für dieses Jahr hatte er noch dankend abgelehnt.

[IMG#111831_1.jpg#Hey, ich kann auch witzig sein!
Steve Martin

#LEFT]

Ob Amerikas Lieblings-Vater-der-Braut Steve Martin wohl ein klein wenig neidisch auf Kollegin Whoopi Goldberg ist? Die hatte für ihre charmante und hintergründige Moderation der Oscar-Verleihung hervorragende Kritiken geerntet. Jetzt hat sich Steve, der Altmeister der seichten Familienkomik, zu Wort gemeldet und seinen Hut für nächstes Jahr in den Ring geworfen.

Dabei hätte er wie schon 2001 auch dieses Jahr gewohnt galant durch die Show führen können. Steve lehnte ab, aus gutem Grund, wie er glauben machen will: "Das Problem ist, wenn du im Dezember für März zusagst, kannst Du an nichts anderes mehr denken. Du hast kein Leben mehr, es ist nervenaufreibend."

Ob sich Steve wirklich noch so leicht nervös machen lässt, bei seiner Bühnen- und Leinwanderfahrung? Nicht dass ihm noch wegen Falschaussage eine lange Roxanne-Nase wächst.

 

Fassungen

 

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Features

 

Star

Steve Martin

Allround-Talent, dem der erfolgreiche Übergang vom Stand-up-Comedian über Filmkomiker hin zu ernsthaften, dramatischen Hauptrollen gelungen ist...

 

Star

Diane Keaton

Im positiven Sinne überdreht, quirlig und temperamentvoll, ist Diane Keaton (geb. 1946) eine Komödiantin von hohem Rang, die fast nie den...